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Langzeitstudie zur Effizienz und Flexibilität von Warmluft-Hallenheizungen

(7.9.2016) In Hallen kommen immer wieder Warmluftheizungen zum Einsatz, um definierte Raumtemperaturen und Behaglich­keit in festgelegten Arbeitsbereichen zu erzeugen. Wie verhält sich ein Warmluftsystem aber tatsächlich in Bezug auf die vom Betreiber geforderte Leistung und Energieeffizienz über längere Zeit? Antwort auf diese Frage verspricht eine Langzeitstudie, die von LK-Metallwaren in Auftrag gegeben wurde.

In der Studie, durchgeführt vom Institut für Technische Ge­bäudeausrüstung Dresden (ITG) unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz in Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-Ing. Bolsius der Hochschule Zittau/Görlitz, wird die Leistung der Warmluft-Hallenheizung über einen Zeitraum von 20 Monaten bewertet. Untersucht wurde dazu ein moderner Hallenkomplex mit einer Grundfläche von ca. 9.000 m² und einer mittleren Höhe von 6,5 m. Das Besondere an der Halle ist der fließende Übergang vom Aufenthalts-/Arbeitsbereich in den Lagerbe­reich. Während des Einschicht-Betriebes erwartet der Betreiber für den Bereich mit Personenpräsenz ...

  • eine konstante Raumtemperatur
  • mit hoher Behaglichkeit ohne Zugluft und
  • ohne Staubbelästigung 
  • bei niedrigem Energieverbrauch.

Um die Vorgaben des Betreibers zu erfüllen, wurde dieser Bereich als Aufenthaltsebene vom Fußboden bis zu einer Höhe von 2 Metern definiert. Im Lagerbereich kann dage­gen der Warmluftstrom mit einem stärkeren Impuls eingeblasen werden.


Foto © LK Metallwaren GmbH

LK-ThermoVent mit Rezirkulationsventilatoren

Beheizt wird die untersuchte Halle mit einer dezentralen Brennwert-Warmluftheizung, in der das LK-ThermoVent-System neben Rezirkulationsventilatoren mit patentierter Warmluftrückführung zum Einsatz kommt.

Als grundsätzlicher energetischer Vorteil dieses Systems erweist sich die bedarfsge­rechte Bereitstellung von Warmluftzonen sowohl in der Fläche als auch in der Höhe. Dazu trägt bei, dass aufsteigende Warmluft abgefangen und dem Warmluftstrom wie­der zugeführt wird. Nachvollziehbarerweise wird hierdurch der Energieverbrauch er­heblich gesenkt. Das oft diskutierte Warmluftpolster unter der Hallendecke soll sich nicht bilden können.

Einen weiteren energetischen Vorteil bietet die schnelle Reaktionszeit des Warmluft­systems, indem zu Beginn des Schichtbetriebs innerhalb kurzer Zeit die gewünschte Lufttemperatur zur Verfügung gestellt werden kann.

Umfangreiche Thermografieaufnahmen und Temperaturmessungen während des Stu­dienzeitraums weisen nur geringe Temperaturunterschiede zwischen boden- und dach­nahem Bereich auf, so dass auch unbehagliche Strahlungsasymmetrie ausge­schlossen ist.

Das Urteil von Prof. Dr. Ing. Bert Oschatz fällt jedenfalls positiv aus: „Die LK-Warmluft-Hallenheízung ist weitaus leistungsfähiger als die aktuelle Norm fordert! Die LK-Sys­temlösung zeigt in der Langzeitstudie über die gesamte Hallenfläche von 9.000 m² ei­ne sehr gute Durchmischung der Raumluft mit nur sehr geringen Lufttemperaturanstie­gen über der Höhe - es bildet sich kein Wärmepolster unter der Hallendecke. Die bei einer energetischen Bewertung nach aktueller Norm DIN V 18599:2011-12 (z.B. für einen Energiebedarfsausweis nach EnEV) heranzuziehenden Standardwerte für Luft­temperaturanstiege werden in der untersuchten Halle im Heizperiodenmittel deutlich unterschritten.“

Der Folder zur Langzeit-Studie mit detaillierter Dokumentation kann E-Mail an LK Metallwaren angefordert werden

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