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Sieben Projekte zum DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ 2016 nominiert

(12.9.2016)Vorbildhaft hinsichtlich Gestaltung, Nachhaltigkeit und Innovation - das zeichnet die 7 Projekte aus, die es auf die diesjährige Shortlist des DGNB Preises „Nachhaltiges Bauen“ geschafft haben. Welches der 7 Projekte Deutschlands wich­tigsten Architekturpreis für nachhaltiges Bauen für sich entscheiden kann, wird Ende November im Rahmen der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises kundgetan.




Deutschlands nachhaltigstes Gebäude 2015 war ein generalsaniertes Wohnhochhaus (Fotos von Dietmar Strauß)

Folgende Projekte haben es auf die Shortlist beim DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ geschafft:

  • Bei der +e Kita | Solarraupe in Marburg hebt die Jury u.a. das Zusammenspiel von langfristig energetischer Optimierung und einer unverwechselbaren Archi­tektur hervor.
  • Das AKTIV-STADTHAUS im Zentrum von Frankfurt am Main wird als eines der innovativsten Geschosswohngebäude Europas gewürdigt. (siehe auch Beitrag „Sechs + Drei: Die 2015er Sieger des Intersolar Awards und des ees Awards sind gefunden“ vom 11.6.2015)
  • Die Antivilla am Krampnitzsee (Potsdam) wird als herausragendes Beispiel ge­lungener Revitalisierung sowie als anregender Gegenpol zum allgemeinen Trend von Vollwärmeschutz und High-Tech-Ansatz im Umgang mit dem Bestand be­wertet.
  • Als wichtigen Beitrag für die Umsetzung der Energiewende in der industriellen Produktion stufen die Jurymitglieder die ETA-Modellfabrik der TU Darmstadt ein. (siehe auch „Das erste Schüco-Parametric-Fassaden-Projekt ist die ,Mo­dellfabrik der Zukunft‘“ vom 15.7.2016)
  • Das Innovationszentrum an der Hochschule Aalen überzeugt als ausgewo­genes Projekt mit hoher baukultureller, funktionaler und wirtschaftlicher Qualität in Kopplung mit angemessenen energetischen Maßnahmen.
  • Modellcharakter im Bereich des Bildungsbaus bescheinigt die Jury dem Schmut­tertal-Gymnasium in Diedorf. Es zeige beispielhaft auf, dass die Herstellungs­methodik der Modulbauweise und Vorfertigung nicht zu einem bloßen Funktions­bau führen muss, sondern spannende und flexible Raumkonfigurationen ermög­licht.
  • An der WITTENSTEIN Innovationsfabrik schätzt die DGNB Jury den Vorbild­charakter für alle Gewerbe- und Produktionsstätten über Deutschland hinaus und lobt unter anderem die technisch anspruchsvolle Gebäudeausführung mit einem hohen Anteil an rückbaubaren Konstruktionen und recycelfähigen Mate­rialien.

Zweistufiger Juryprozess

Neben Martin Haas zählten Prof. Annette Hillebrandt (Bergische Universität Wupper­tal), Martin Hoffmann (Arcadis), Prof. Ralf Niebergall (Bundesarchitektenkammer), Prof. Matthias Rudolph (Transsolar), Boris Schade-Bünsow (Bauwelt) sowie die Mitglieder des DGNB Präsidiums Prof. Anett-Maud Joppien und Amandus Sattler zu den Preisrich­tern, die die Shortlist bestimmt haben. Aus dieser wird in einer zweiten Auswahlrunde die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises unter dem Vorsitz von Prof. Günther Bachmann, dem Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Ende Septem­ber drei Nominierte sowie den diesjährigen Gewinner benennen. Das Siegerprojekt wird im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 25. November 2016 in Düsseldorf be­kannt gegeben.

Der DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ wird in diesem Jahr bereits zum vierten Mal ge­meinsam von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) sowie der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis vergeben. Partner des Preises ist die DFH Deutsche Fertighaus Holding.

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