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Gasdetektionskamera macht CO₂-Ausstoß sichtbar

(20.11.2016) Flir Systems hat mit Hilfe spezieller Gasdetektionskameras den CO₂-Ausstoß in deutschen Städten in einzigartigen Bildern festgehalten. Ziel ist es, das Bewusstsein für die schädlichen Stoffe zu stärken, die bei der Verbrennung von Kraftstoff entstehen.


Treibhausgasemissionen und Luftverschmutzung sind gerade in Großstädten ein allzeit akutes Thema: Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) meldet CO₂-Rekordwerte für 2015, und UNICEF warnte im Vorfeld der Weltklimakonferenz vor den Folgen der Luftverschmutzung für Kinder. Vor allem Städte in Asien, Afrika oder der Pazifik-Region leiden unter dem giftigen Smog. Doch auch in Deutschland belasten Emissionen durch Verkehr und Industrie die Umwelt - oft unbemerkt, da man die infrage kommenden Gase häufig weder sieht noch riecht.

„In Deutschland sterben durch die Auswirkungen von Luftschadstoffen jährlich 50.000 Menschen. Die Weltgesundheitsorganisation hat zudem errechnet, dass sich die Lebenserwartung jeder Bürgerin und jedes Bürgers durchschnittlich um zehn Monate verkürzt“, erinnert Andreas Schuster, Mobilitätsexperte bei GreenCity e.V.. „Aus meiner Sicht ist gerade die Aufklärung wichtig, damit Menschen wissen, welche Folgen Luftschadstoffe mit sich bringen. Genau hier kann die Visualisierung einen Beitrag leisten.“


Die Aufnahmen wurden mit einer Flir GF343 Gasdetektionskamera erstellt. Die Kamera macht Gase durch die Kombination zweier technischer Eigenschaften sichtbar:

  • Jedes Objekt mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt (-273.15°C) sendet infrarote Strahlung aus. Die Kamera nutzt einen extrem empfindlichen, gekühlten photoelektrischen Sensor, der kleinste Veränderungen der auftreffenden infraroten Strahlungen messen und in Temperaturunterschiede umwandeln kann.
  • Da Gase unterschiedliche Wellenlängen der uns umgebenden Infrarotstrahlung absorbieren, beeinflussen sie die Menge an Strahlung, die durch die Gaswolke auf den Sensor trifft.

Wenn man die spezifische Wellenlänge kennt, die durch das Gas absorbiert wird, kann die Gaswolke durch entsprechende Filter im Vergleich zur Umgebung sichtbar gemacht werden.

Weitere Informationen zu Gasdetektionskameras können per E-Mail an Flir angefordert werden.

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