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Neues Acoustic-System von Fermacell, das optisch durchaus auffallen will

(2.3.2017; BAU-Bericht) Da klassische Schallschlucker wie flauschige Teppiche und dicke Vorhänge vielfach „out“ sind und nicht zu minimalistisch ausgestatteten Räumen passen, sind Alternativen gefragt, um Luftschall sowie Nachhallzeiten zu reduzieren. In diesem Sinne hat Fermacell ein neues Akustikplattensystem vorgestellt, das nicht nur die Akustik in Räumen mit vielen schallharten Oberflächen verbessern kann, sondern auch optisch gefällt. Verfügbar sind zwei Größen für den Objektbereich sowie für Wohnräume.


alle Bilder © Fermacell

Das Acoustic-System von Fermacell macht sich die Eigenschaften von Gipsfaser-Platten zunutze, um trotz der unregelmäßig angeordneten Schlitze unterschiedlicher Breite ausreichend stabil zu bleiben. Die Platten werden in zwei Varianten angeboten:

  • Das Acoustic small board für den Objektbereich und
  • das Acoustic big board für den Einsatz im privaten Umfeld.

Beide Versionen sind in den Designlinien „gradient“ und „barcode“ verfügbar. Während die Schlitze im ersten Fall regelmäßig angeordnet sind, ist das „barcode“-Design leicht an willkürlich angeordneten, unterschiedlich breiten Schlitzen zu erkennen. Beide Designs haben einen Perforationsanteil von 18%.


Für die optimale Schallabsorption sind beide Platten rückseitig zusätzlich mit einem Akustikvlies ausgestattet. Ergänzend ist für beide Plattentypen außerdem die Platte „blank“ ohne Schlitze verfügbar, um neben der Raumakustik auch die Optik der Deckenfläche verfeinern zu können. Die Verarbeitung erfolgt mit handelsüblichen Werkzeugen.

Das Acoustic big board besteht aus einer 12,5 mm dicken Gipsfaser-Platte mit umlaufender Trockenbaukante und 12,5 mm dicken Verstärkungsholzleisten auf der Rückseite. Dies ermöglicht eine Montage der Platten an Holzunterkonstruktionen und Balkenlagen. Verschraubung, Verspachtelung und Oberflächenbehandlung erfolgen dabei nach den üblichen Verarbeitungsregeln für Fermacell Gipsfaser-Platten:



  

Das Acoustic small board ist bereits oberflächenbeschichtet und wird durch ein Klemm-System nur noch in ein systemzugehöriges, abgehängtes Tragprofilsystem eingeclipst (Bild rechts). Der umlaufende Fugenabstand zwischen den einzelnen Platten beträgt 6 mm und trägt damit zur Deckengestaltung bei:


Die geclipsten Platten sind revisionierbar. Dies ist insbesondere im Objektbereich wichtig - z.B. für Wartungsarbeiten im Deckenhohlraum. 

Weitere Informationen zu Fermacell Acoustic  können per E-Mail an Fermacell angefordert werden.

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