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12,1% mehr Baufertigstellungen von Wohnungen im Jahr 2016 - trotzdem sind's nur 277.700

(23.5.2017) 2016 wurden in Deutschland 277.700 Wohnungen fertiggestellt - das waren 12,1% oder 30.000 Wohnungen mehr als 2015. Die im Jahr 2011 begonnene positive Entwicklung setzte sich somit weiter fort. Eine höhere Zahl an fertiggestellten Wohnungen hatte es laut Statistischem Bundesamt zuletzt im Jahr 2004 gegeben - nämlich 278.000.


Auch 2016 war der Anstieg der genehmigten Wohnungen (+19,8% auf 375.400 Wohnungen; siehe Beitrag dazu vom 19.3.2017) deutlich höher als die Zunahme der Fertigstellungen. Daraus ergibt sich einen Überhang von nunmehr 605.800 genehmigten, aber noch nicht fertiggestellten Wohnungen. Diese Entwicklung ist seit dem Jahr 2008 zu beobachten und erreichte 2016 den höchsten Wert seit 1999 (679.200).

Von den im Jahr 2016 fertiggestellten Wohnungen waren 235.700 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+8,7% gegenüber 2015). Dieser Anstieg resultierte insbesondere aus der Fertigstellung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+9,6 % bzw. + 10.100 Wohnungen) sowie in Wohnheimen incl. Flüchtlingsunterkünften (+59,3% bzw. +5.300 Wohnungen).

Die Fertigstellungen von Wohnungen stiegen in Einfamilienhäusern um 3,7% bzw. 3.100 Wohnungen, und in Zweifamilienhäusern um 2,5%  bzw. 400 Wohnungen. Erheblich zugenommen haben die durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden fertiggestellten Wohnungen (+36,0% bzw. +9.900 Wohnungen).


Weniger fertiggestellte Nichtwohngebäude von nichtöffentlichen Bauherren

Bei den im Jahr 2016 fertiggestellten neuen Nichtwohngebäuden erhöhte sich der umbaute Raum gegenüber dem Jahr 2015 um 0,3% auf 179,4 Mio. m³.  Diese Zunahme ist ausschließlich auf einen Anstieg bei den öffentlichen Bauherren zurückzuführen (+5,9% bzw. +0,9 Mio. m³). Bei den nichtöffentlichen Bauherren ging der umbaute Raum um 0,2% bzw. um 0,3 Mio. m³ zurück.


Bundesbauministerin: „Wir sind beim Wohnungsbau auf dem richtigen Weg“

Angesichts der aktuellen Zahlen erklärte Bundesbauministerin Barbara Hendricks am 23. Mai: „Das sind gute und wichtige Zahlen. Denn mehr Wohnungsbau ist das wichtigste Mittel gegen steigende Mieten und Wohnungsknappheit in den Ballungsräumen. Wir sind auf dem richtigen Weg, müssen aber noch weitergehen. Wir brauchen insgesamt mindestens 350.000 neue Wohnungen pro Jahr. Wir werden darum in unseren Anstrengungen nicht nachlassen. Die hohe Zahl von 375.000 Baugenehmigungen im vergangenen Jahr zeigt, dass wir uns noch steigern können. Wichtig ist, dass die genehmigten Wohnungen jetzt auch wirklich gebaut werden.“

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