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Bauindustrie hebt Bauprognose für 2017 und 2018 auf 6 bzw. 5,5 Prozent an

(6.6.2017) „Die Baukonjunktur läuft besser als zu Beginn des Jahres erwartet,“ freute sich HDB-Präsident Peter Hübner beim „Tag der Deutschen Bauindustrie“. Und so hob der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) konsequenterweise seine Jahresauftaktprognose über die Entwicklung der baugewerblichen Umsätze im Bauhauptgewerbe nominal von 5 auf 6% (real: 4%) an. Und für 2018 rechnet der Verband mit einem weiteren Umsatzplus von 5,5%. Wie im Vorjahr gebe es nämlich zwei Sondereffekte, die die Bauwirtschaft ankurbelten:

  • Zum einen der weiterhin akute Bedarf an zusätzlichem Wohnraum,
  • zum anderen die öffentliche Investitionswende, die inzwischen auch die kommunalen Investitionen erfasst habe.

Grafik © Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB)

Hype im Wohnungsneubau hält an

Treiber der Baukonjunktur bleibt auch 2017 der Wohnungsneubau, erwartet Hübner. Gewünschte Fertigungszahlen von bis zu 400.000 Wohnungen pro Jahr ließen sich nach den langen Jahren der Krise aber nicht von heute auf morgen realisieren. Auch die Bauwirtschaft brauche Zeit, ihre Kapazitäten an das stark steigende Nachfrageniveau anzupassen. Der HDB rechne deshalb zwar für 2017 mit einem weiteren Anstieg der Fertigstellungszahlen auf 320.000 Einheiten, erst 2018 werde aber mit etwa 350.000 Fertigstellungen die Untergrenze des Bedarfs erreicht - zur Erinnerung siehe Beitrag „12,1% mehr Baufertigstellungen von Wohnungen im Jahr 2016 - trotzdem sind's nur 277.700“ vom 23.5.2017.

Die Bauindustrie erwartet in diesem Bereich eine Zunahme der Umsätze im Bauhauptgewerbe um 7,5% in diesem Jahr und um 7% 2018.

Öffentlicher Bau auf aufsteigendem Ast

Im öffentlichen Bau wird die Bauwirtschaft in den nächsten zwei Jahren von der Investitionswende im Verkehrswegebau des Bundes profitieren, ist Hübner überzeugt - zur Erinnerung: „Dobrindts ,Investitionshochlauf‘ bringt Milliarden-Upgrade für Bundesfernstraßen“ vom 21.9.2016. Bis 2018 würden die Verkehrswegeinvestitionen des Bundes auf knapp 14 Mrd. Euro steigen. Erstmals dürfe die Bauwirtschaft aber darauf hoffen, dass sich der „Investitionshochlauf“ über die Legislaturperiode hinaus fortsetzt. Dafür spreche ...

  • der konsequente Ausbau der Nutzerfinanzierung,
  • die Errichtung der Infrastrukturgesellschaft Verkehr und auch
  • die Steuermehreinnahmen, die die Investitionsspielräume des Bundes deutlich erweitern.

Dennoch sei es für eine „Entwarnung an der Investitionsfront“ noch zu früh. Trotz der Investitionsanstrengungen auf allen staatlichen Ebenen schmelze der öffentliche Kapitalstock insbesondere im kommunalen Bereich weiter ab. Trotzdem seien aber die Perspektiven für den Öffentlichen Bau in den Jahren 2017 und 2018 günstig.

Die Bauindustrie erwartet in diesem Bereich für 2017 ein Umsatzplus von 6%, für 2018 von 4%.

Wirtschaftsbau zieht nach

Der Wirtschaftsbau wird 2017 den Anschluss an den allgemeinen Bauaufschwung schaffen, glaubt Hübner. Die Zuwanderung in die Ballungszentren habe nicht nur eine erhöhte Wohnungsbaunachfrage, sondern auch eine steigende Nachfrage nach Büroraum ausgelöst. Gleichzeitig profitiere der Wirtschaftsbau von der Investitionsoffensive der Deutschen Bahn AG. Im Schienenwegebau seien derzeit bundesweit 38 Großprojekte im Bau - mit einem Investitionsvolumen von 7,5 Mrd. Euro. Als weiterer Impuls komme hinzu, dass nach der Frühjahrsumfrage des Instituts der Deutschen Wirtschaft 44% der Industriefirmen 2017 ihre Investitionen am Standort Deutschland ausweiten wollen.

Der HDB hat deshalb in dieser Sparte seine Umsatzprognose für 2017 von 3 auf 4% erhöht. Für 2018 erwartet die Branche ein weiteres Umsatzplus von 5%.

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