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Die häufigsten Baufehler vom Spatenstich bis zur Fertigstellung auf 361 Seiten

Die häufigsten Baufehler vom Spatenstich bis zur Fertigstellung
  

(29.7.2018) Trotz gründlicher Überlegungen kommt es beim Hausbau fast unvermeidbar immer wieder zu Fehlern bei der Planung sowie der Ausführung von Bau- und Installationsarbeiten.

  • Doch wie sieht es mit den Verantwortlichkeiten aus, wenn etwas schiefläuft?
  • Welche Fragen sollte man vorab klären, um die nötige Flexibilität einzuplanen und teure Um- oder
    Anbauten zu vermeiden?

Die Autoren Helmut Aschenbrenner und Bernhard Metzger wollen in der Haufe-Neuerscheinung „Die häufigsten Baufehler“ ihre Erfahrungen teilen, die sie als Anwalt für Bau- und Architektenrecht bzw. als Sachverständiger für Gebäudeschäden gesammelt haben.

Es muss kein Flughafen in Berlin sein - auch im gewöhnlichen Einfamilienhausbau bleiben Baumängel und Baufehler kaum aus. Das vorliegende Buch erklärt, ...

  • welche Arten von Baufehlern unterschieden werden,
  • wo ihre Ursachen gerne liegen können und
  • was man im Fall der Fälle tun kann.

Die Autoren deklinieren viele typische Fehler bei der Bauausführung durch, zeigen auf, wie diese zu verhindern sind und warum man bereits bei der Planung - beispielsweise beim Architektenhonorar - an bestimmten Ecken nicht sparen sollte. Dabei werden im vierten und fünften Kapitel ganz konkret die Standardfehler beschrieben, von Außenputz und Dachkonstruktionen über Trittschall und Parkettböden bis hin zu fehlerhaften Elektroinstallationen - Probleme, die im Fall der Fälle während der Bauausführung angesprochen werden müssen.

Angesichts der vergleichsweise geringen bautechnischen Tiefe des Buches wenden sich die Autoren hier wohl insbesondere an Baulaien, die sich mit alltäglichen, oberflächlichen Baumängeln rumschlagen. So wird etwa Parkett auf 7 Seiten thematisiert, während die ganze Sanitärinstallation mit 4 Seiten auskommen muss. Zu beispielweise Rückstau- oder Hochwasserschutz, wo sich Baufehler eventuell erst im Ernstfall bemerkbar machen würden, haben wir nichts gefunden. Auch das Kapitel Brandschutz ist lediglich eine Seite lang - und wird im Rahmen der Elektroinstallation nochmal kurz und binsenweise erwähnt: „Um empfindliche und oft sehr teure Haushaltsgeräte zu schützen, sollte Vorsorge gegen Überspannung oder Blitzschlag getroffen werden.“ Schimmel als Folge baukonstruktiver Mängel werden dagegen wieder 11 Seiten eingeräumt...

Auch wenn die Realisierung eines Bauvorhabens klappt, können im Nachhinein immer noch Unstimmigkeiten bei der Schlussabrechnung auftreten. Was ist dann zu tun, wenn trotz Fristsetzung nicht nachgebessert wird? Gerade die letzten beiden Kapitel beantworten Fragen zu Mängeln und Nachbesserungen, die erst nach dem Einzug festgestellt werden. Und da Recht haben und Recht bekommen bekanntlich nicht immer ein und dasselbe sind, gehen die Autoren im letzten Kapitel intensiv auf die Rechtslage bei Baumängeln ein und erklären, wie man kostenintensive Prozesse vermeiden kann.

Ergänzend beinhaltet das Buch eine praktische Übersicht mit Stichwortverzeichnis der wohl häufigsten Baufehler. Dazu gibt es online Arbeitshilfen zum Download mit Mustern für Abnahme- und Übergabeprotokolle, Vorlagen zu Kündigungen, Fristsetzungen oder Mängelbeseitigung, mit praktischen Checklisten und vielem mehr.

Die bibliographischen Angaben zum zweiten Buch:

  • Die häufigsten Baufehler - inkl. Arbeitshilfen online
    Vorbeugen, reklamieren und beheben
  • von Helmut Aschenbrenner und Bernhard Metzger
  • 1. Auflage 2018, 361 Seiten, Broschur
  • ISBN: 978-3-648-09650-5
  • erhältlich u.a. bei Weltbild (auch als eBook) und Amazon (auch als Kindle Edition)

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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