LBS

Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen

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Studie: "Tele-Arbeiter" brauchen größere Wohnungen! (30.12.2003)
Das Home-Office ist im Vormarsch: Schätzungen sprechen von bis zu vier Millionen häuslichen "Tele-Arbeitern" im Jahr 2005. Damit würde sich die Zahl seit 1999 (1,5 Mio.) mehr als verdoppeln. Die Auswirkungen dieser Entwicklung auf Wohnen und Eigentum hat das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) im Auftrag der LBS-Zukunftswerkstatt ermittelt.

Bauträger müssen sich an die im Vertrag angegebenen Maße halten (23.12.2003)
Immer wieder kommt es vor, dass sich Käufer einer Wohnung oder eines Hauses nach dem Einzug vom Bauträger geprellt fühlen. Sie prüfen Raumgröße, Wanddicke oder Zimmerhöhe nach und stellen fest, dass die vertraglich vereinbarten Abmessungen nicht eingehalten wurden.

Luxuswohnung ohne Mülltonne (23.12.2003)
Um gewisse, in Mitteleuropa übliche Mindeststandards kann sich der Vermieter einer Wohnung nicht herumdrücken, ohne im Streitfall vor Gericht Schwierigkeiten zu bekommen. Und dazu zählt in aller Regel auch die Tatsache, dass dem Mieter eine Mülltonne zur Verfügung gestellt wird – zumindest dann, wenn er Nebenkosten bezahlen muss.

Parkplatz ist keine Schrotthalde: Nicht zugelassenes Mieterauto darf entfernt werden (3.12.2003)
Schrottlauben sind eine Plage. Vor allem in Großstädten kann man am Straßenrand oft Autos ohne Kennzeichen entdecken, die von ihren Besitzern "vergessen" wurden. Geschieht so etwas auf dem Parkplatz einer Wohnanlage, dann hat der Vermieter nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS in letzter Konsequenz das Recht, den Wagen abschleppen und verschrotten zu lassen. (Landgericht Berlin, Aktenzeichen 67 S 451/00)

Zu fleißig geputzt? Wasserschwall auf Küchenboden führte zu Streit (2.12.2003)
Ein fleißig putzender Mieter ist normalerweise der Traum eines jeden Vermieters. Selten hört man Klagen darüber, dass eine Wohnung zu reinlich gehalten werde, eher schon umgekehrt. Doch das Amtsgericht Bergisch-Gladbach hatte es genau mit solch einem Fall zu tun: Eine Mieterin wollte den Küchenboden gründlich wischen und schüttete zu diesem Zweck einen Schwall Wasser auf den PVC-Belag.

Bummelei nach Eigenbedarfskündigung kommt teuer (2.12.2003)
Die Eigenbedarfskündigung ist ein wichtiges Recht von Wohnungs- und Hauseigentümern. Sie soll gewährleisten, dass die Betroffenen selbst oder ihre nahen Angehörigen im Bedarfsfall das vermietete Objekt schnell wieder beziehen können. Wer allerdings dieses Recht missbraucht und den Einzug über längere Zeit verbummelt, der muss mit Schadenersatzforderungen, beispielsweise für die Umzugskosten des gekündigten Mieters, rechnen.

Silver generation: Wohneigentum mit stand by-Service gefragt (7.11.2003)
Einkaufs-Service, Friseur-Besuche in der Wohnung, Waschen und Bügeln - der Bedarf an Dienstleistungen rund ums Wohnen wächst stetig und koppelt sich zukünftig stärker an attraktive Wohneigentums-Modelle. Dieses ergab jetzt eine Studie, die das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) für die LBS-Zukunftswerkstatt erstellte.

Studie "Wohnen und Mobilität": auch "Arbeitsnomaden" wollen Wohneigentum! (31.10.2003)
Die Bedeutung der eigenen vier Wände nimmt für viele Bundesbürger zu. Dieses ist ein zentraler Aspekt der Studie "Wohnen und Mobilität", die das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) 2003 im Auftrag der LBS-Zukunftswerkstatt vorlegte.

Beim Dachgarten auf der Garage gelten Grenzabstände nicht (28.10.2003)
Wenn der Platz knapp ist, dann kommen Grundstücksbesitzer auf die kreativsten Ideen - zum Beispiel darauf, ihr Garagendach zu bepflanzen und damit für ein wenig Grün zu sorgen. Natürlich ist dabei der Streit mit den Nachbarn nicht immer zu verhindern.

"Skybeamer" benötigen eine Baugenehmigung (28.10.2003)
Normale Werbung in Gestalt von Hinweisschildern und Leuchtschriften tut es bei vielen Unternehmen schon lange nicht mehr. Das gilt als spießig und wenig originell. Eine der ungewöhnlichsten neuen Reklamearten wird derzeit vornehmlich von Discotheken praktiziert.

Wohneigentum optimale Altersvorsorge mit Spitzenrendite (23.10.2003)
Wohneigentum erweist sich auch in einer aktuellen Langzeitstudie als die optimale Strategie der Vermögensbildung und Altersvorsorge. Das belegt eine soeben vorgelegte Analyse des Eduard Pestel Institus Hannover über die letzten 25 Jahre.

Schornstein fegen: Keine Zicken beim Kaminkehrer (1.10.2003)
Normalerweise darf man ja sehr wählerisch sein bei der Frage, wen man in sein eigenes Haus einlässt und wen nicht. Doch beim Schornsteinfeger gilt das nicht. Jeder Bürger ist nach Auskunft des LBS-Infodienstes Recht und Steuern verpflichtet, ihm in den gesetzlich vorgesehenen zeitlichen Abständen den ungehinderten Zugang zum Kamin und zur Heizanlage zu gewähren.

Leeres Grundstück als Liebhaberei? (1.10.2003)
Wenn jemand eine Wohnung oder ein Haus vermietet, dann interessiert sich das Finanzamt sehr genau für die Erlöse. Erweckt das ganze Geschäft nämlich langfristig den Anschein, nur aus "Liebhaberei" und nicht aus echter Gewinnerzielungsabsicht betrieben zu werden, dann verweigert der Fiskus den steuerlichen Abzug von Werbungskosten.

Bei "schlüsselfertig" gehört ein Anschluss ans öffentliche Netz dazu (2.9.2003)
"Schlüsselfertig" - immer wieder wird vor Gericht über diesen Begriff gestritten. Welche Leistungen gehören eigentlich dazu? Was ist der Mindeststandard, wenn Auftraggeber und Baufirma sich vertraglich auf die schlüsselfertige Übergabe einer Immobilie geeinigt haben?

Kostengünstiges Bauen kommt voran (13.8.2003)
Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind die Baupreise von 1995 bis 2002 für den Neubau von Einfamilienhäusern um 1,4 Prozent gesunken. Damit nicht genug. Die Bauherren sparen beim Eigenheimbau gleichzeitig offenbar auch an Ausstattungsdetails.

LBS-Zukunftswerkstatt: Wohnen in der Stadt (9.8.2003)
In der neuen Broschüre "LBS-Stadthaus - im Zentrum zu Hause" werden sechs Haustypen vorgestellt, die Möglichkeiten für angenehmes Wohnen in der City aufzeigen. Grundrisse, Detailaufnahmen und Modellbeschreibungen geben Stadtplanern und Architekten praktische Anregungen und Orientierungshilfen.

Gefragt ist wenig Aufwand beim Wohneigentums-Wechsel (6.8.2003)
Trotz wachsender Mobilität ist die Nachfrage nach Wohneigentum ungebrochen - allerdings muss es kostengünstig zu erwerben und leicht wieder zu veräußern sein. Dieses ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) zum Thema.

Gebrauchtimmobilie und freistehendes Einfamilienhaus bevorzugt (5.8.2003)
Auf dem Markt für Wohnimmobilien werden die Unterschiede innerhalb Deutschlands immer deutlicher. Während in wirtschaftsstarken Ballungsräumen des Südens, wie München oder Stuttgart, Wohnungen zur Mangelware gehören, prägen in strukturschwächeren Regionen Leerstände das Bild.

Vermieter kann beim Auszug weiße Wandfarbe nicht erzwingen (4.8.2003)
Über Geschmack lässt sich trefflich streiten. Hält der eine zum Beispiel den giftgelben Anstrich der Wohnungswände für todschick, so findet der andere diese Farbe schlicht unerträglich. Ein Vermieter aus dem Raum Lübeck wollte deswegen auf Nummer sicher gehen. Er nahm in den Vertrag neben der Vereinbarung diverser Schönheitsreparaturen folgenden Passus auf: "Alle Mieträume sind bei Mietende weiß gestrichen zurückzugeben."

"Rendezvous" mit Dieben (30.7.2003)
Man ist alleine zu Hause und plötzlich stehen Diebe in der Wohnung - ein Alptraum für viele Immobilienbesitzer. Doch auf denjenigen, der den unangenehmen Besuch unversehrt überstanden hat, wartet unter Umständen noch eine weitere böse Überraschung.

Stadthäuser statt Stadtvertreibung: 60 Prozent der Bundesbürger wollen in der Stadt leben (29.7.2003)
Fast zwei Drittel aller Deutschen wollen nahe am Stadtzentrum wohnen - trotzdem ziehen immer mehr Menschen auf’s Land. "Viele Abwanderer würden gerne in der Stadt bleiben, in ihrer Freizeit lieber ins Kino um die Ecke gehen, statt auf ihrem Grundstück weit vor den Toren der Stadt den Rasen zu mähen", erläutert Rainer Schäfer, Städtebau-Experte der LBS.

Sonderopfer für Wohneigentümer schaffen Diskriminierung (10.7.2003)
Eine gefährliche Schieflage in der aktuellen Diskussion um angebliche Einsparnotwendigkeiten bei der Wohneigentumsförderung stellen die Landesbausparkassen (LBS) fest. Dabei werde ausgeblendet, dass bereits heute die steuerliche Förderung des Mietwohnungsbaus höher ist als die geltende Eigenheimzulage, und zwar in typischen Fällen um 50% und mehr.

Eigentümergemeinschaft drehte säumigem Zahler die Leitung ab (2.7.2003)
Wenn ein Wohnungseigentümer über längere Zeit sein Wohngeld nicht bezahlt und so der übrigen Hausgemeinschaft erhebliche Kosten zumutet, dann muss er mit schlimmen Konsequenzen rechnen. Unter Umständen dürfen sogar seine Wasserleitungen vorübergehend gesperrt werden. Das hat nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS das Kammergericht Berlin entschieden.

Schuldzinsen nicht immer Werbungskosten: Erbschaftsteuer für Miethäuser wurde über Darlehen finanziert (2.7.2003)
Eine Immobilie zu erben - das bedeutet für viele, den Rest ihres Lebens ohne finanzielle Sorgen verbringen zu können. Doch zunächst einmal will auch der Staat beteiligt werden, nämlich in Gestalt der Erbschaftsteuer.

Stadthaus - im Zentrum zu Hause: 160 Fachleute diskutieren Vorschläge für urbanes Wohnen (17.6.2003)
Im Auftrag der Landesbausparkassen entwickelte ein Architektur-Studenten-Team um die Professoren Walter Stamm-Teske (Bauhaus-Universität Weimar) und Klaus Theo Brenner (Berlin) sechs Stadthaus-Modelle, die neue Wege für kostengünstiges Wohneigentum mitten in der Stadt eröffnen

Qualitäts-Immobilien bleiben gefragt – Wohnungsmarkt weiter mit großen regionalen Unterschieden (13.6.2003)
Zwei Trends werden immer deutlicher: Zum einen die wachsende regionale Differenzierung mit Wohnungsleerständen und teuren Baulandpreisen; zum anderen verschiebt sich die Nachfrage generell immer stärker von den Eigentumswohnungen zu den höherwertigen Reihenhäusern oder den freistehenden Einfamilienhäusern.

Cannabis statt Geranien: Vermieter darf bei illegaler Balkonbepflanzung kündigen (3.6.2003)
Grundsätzlich dürfen einem Mieter keine Vorschriften darüber gemacht werden, was er denn alles auf seinem Balkon anpflanzt. Der eine mag Geranien und Rosen, der andere dagegen setzt eher auf Tomaten und Radieschen. Doch alles hat seine Grenzen!

Eigentümerversammlung: Die Ein-Mann-Show kann beschlussfähig sein (3.6.2003)
Auch wenn es seltsam klingt: Eine Wohnungseigentümerversam­mlung kann zur Not aus einer einzigen Person bestehen und dabei auch gültige Beschlüsse fassen. Dies geht laut LBS-Infodienstes Recht und Steuern aus einer Entscheidung des Landgerichts Wuppertal hervor. (Aktenzeichen 6 T 69/00)

Deutscher Wohnungsbau wird Europa-Schlusslicht (16.5.2003)
Das Etikett vom "Schlusslicht in Europa" haftet der Bundesrepublik nicht nur wegen schlechter Wachstums- und Beschäftigungszahlen an. Auch bei der Wohnungsbautätigkeit ist Deutschland jetzt auf die letzten Ränge zurückgefallen, wie LBS-Research auf der Grundlage aktueller statistischer Daten mitteilt.

Jahrhundertflut vor dem Kadi: Gericht hält Mietminderung um 100 Prozent für angemessen (6.5.2003)
Monatelang beherrschten 2002 die Meldungen von der Flut im Osten Deutschlands die Medien. Später mußten sich die Juristen mit den mietrechtlichen Folgen der Jahrhundertflut befassen.

Der Fiskus ist streng, wenn Eltern an Kinder vermieten (6.5.2003)
Grundsätzlich dürfen Eltern gegen Bezahlung Wohnraum an ihre volljährigen Kinder vermieten und dafür auch - wie bei Fremden - steuerliche Vorteile in Anspruch nehmen. Doch der Fiskus und die Gerichte achten streng darauf, dass dabei alle üblichen Voraussetzungen eines Mietverhältnisses eingehalten werden.

Stadthaus-Typen: "Neues Wohnen in der Stadt" nun auf Reisen (30.4.2003)
Stadtflucht stoppen, Innenstädte attraktiv gestalten, Verkehrsaufkommen senken - die neue Initiative der LBS-Zukunftswerkstatt widmet sich diesen Themen mit dem Projekt "LBS-Stadthaus - im Zentrum zu Hause".

Stadthäuser locken zurück in die Stadt (25.4.2003)
Wohnen mitten in der Stadt: Freizeit-Angebote nutzen, gleichzeitig Raum für das Leben haben - das bleibt für viele ein Traum. Hohe Mieten oder Grundstückspreise und nicht nachfragegerechte Immobilienangebote führten in den letzten Jahren verstärkt zur Stadtflucht.

Vermieter muss sich Überbelegung durch Familienangehörige nicht bieten lassen (2.4.2003)
Was zuviel ist, ist zuviel. Dieses Sprichwort gilt offensichtlich auch im deutschen Mietrecht. Wie der LBS-Infodienst Recht und Steuern mit­teilt, muss ein Mieter mit seiner fristlosen Kündigung rechnen, wenn er eine zu große Zahl von Familienangehörigen in eine dafür ungeeignete Wohnung aufnimmt.

Urteil: Stirbt der förderungsberechtigte Ehepartner, so erhält der Überlebende keine Eigenheimzulage (5.3.2003)
Der überraschende Tod eines Ehepartners, der zum Bezug der Eigenheimzulage berechtigt gewesen wäre, kann für die Witwe bzw. den Witwer den Verlust der Förderung zur Folge haben. Das ist zumindest dann der Fall, wenn der Kaufvertrag am Todestag noch nicht rechtskräftig abgeschlossen war.

bei Eigenbedarfskündigung ehrlich sein - oder lieber ganz schweigen (4.3.2003)
Die Eigenbedarfskündigung verschafft einem Wohnungs- oder Hauseigentümer die Möglichkeit, ein vermietetes Objekt im Bedarfsfalle schnellstmöglich wieder selbst beziehen zu können.

Acht Millionen Mieterhaushalte denken an eigene vier Wände (11.2.2003)
Rund 8,3 Mio. Mieterhaushalte in Deutschland (43%) können sich vor­stellen, eigene vier Wände zu erwerben. Etwa ein Drittel davon (2,7 Mio.) ist sich seiner Sache bereits sicher, zwei Drittel (5,6 Mio.) sind noch unentschlossen.

Balkonverglasung: Ab wann beginnt eigentlich eine "bauliche Veränderung"? (4.2.2003)
 Viele Wohnungsbesitzer richten es sich auf ihrem Balkon gemütlich ein, indem sie ihn ganz oder zum Teil verglasen. So haben sie die Möglichkeit, auch an kälteren Tagen dort ihre Zeit zu verbringen.

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