IG Bauen-Agrar-Umwelt

Olof-Palme-Strasse 19
D - 60439 Frankfurt am Main
URL: igbau.de

IG BAU macht mobil gegen EU-Dienstleistungsrichtlinie (25.11.2005)
Mit europaweiten Großaktionen unter dem Dach des Europäischen Gewerkschaftsbundes will die IG Bauen-Agrar-Umwelt gegen die Dienstleistungsrichtlinie zu Felde ziehen. "Wenn durch die Hintertür Europa gewerkschaftliche Rechte abgeschafft werden sollen, werden wir uns auch darüber hinaus zu verteidigen wissen", sagte IG BAU-Chef Klaus Wiesehügel.

DNR und IG BAU stellen Offensive für mehr Arbeitsplätze vor (24.11.2005)
Arbeitsmarkt und Klimaschutz hängen eng zusammen. Vor diesem Hintergrund präsentieren der Deutsche Naturschutzring (DNR) und die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ihr Konzept "Vorrang für Arbeitsplätze durch Umweltschutz".

ZVDH: "Gewerkschaft begeht Hausfriedensbruch" (14.10.2005)
Die dritte Tarifrunde 2005 zwischen der kleinen Tarifkommission des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) wurde durch eine von der Gewerkschaft angesetzten Demonstration gestört, die darin gipfelte, dass die Demonstranten Hausfriedensbruch begingen und Funktionäre der Gewerkschaft in den Sitzungsraum der kleinen Tarifkommission eindrangen.

IG BAUs "Krisenschmarotzer" sorgen für Stimmung (7.10.2005)
Mit einer Kampfansage an "unsoziale Unternehmer und Krisenschmarotzer" will der IG BAU-Vorsitzende Klaus Wiesehügel eine Neuausrichtung der Gewerkschaftsarbeit eingeläuten. In seinem Grundsatzreferat auf dem Gewerkschaftstag in Bonn kündigte er einen entschlossenen Kampf gegen arbeitnehmerfeindliche Unternehmen an: "Unternehmer, die Gewerkschafter aus ihrem Betrieb heraushalten wollen und keine Betriebsratswahl zulassen, sind unsere Feinde", sagte er. "Und Feinde muss man bekämpfen bis hin zur Vernichtung."

IG BAU für Sonnenschutz-Richtlinie (9.9.2005)
Mit Bedauern hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt das Abstimmungsverhalten der konservativ-liberalen Mehrheit im Europaparlament gegen den Schutz von Arbeitern vor durch Sonneneinstrahlung verursachten Hautkrebs zur Kenntnis genommen: "In Brüssel hat sich wie in Deutschland eine schwarz-gelbe Negativkoalition zusammen gefunden, um ein vernünftiges Vorhaben, das von allen Regierungen in Europa - auch von den konservativ geführten - getragen wird, erst lächerlich zu machen und dann zu Fall zu bringen", sagte eine Sprecherin der IG BAU am 7. September in Frankfurt. (Wir hatten das Thema hier schon unter dem Titel: "Zirkuszelte, Sonnenschirme, Sombreros und Siesta zukünftig auf jeder Baustelle?")

Neue Mindestlöhne im Baugewerbe: Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Baugewerbe (2.9.2005)
Die Bundesregierung hat rechtzeitig zum 1. September die neuen Mindestlöhne am Bau per Rechtsverordnung nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz zwingend vorgeschrieben. Mit der Ende August im Bundesgesetzblatt veröffentlichten "Fünften Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Baugewerbe" gelten ab sofort neue Mindestlöhne für alle Betriebe, die in Deutschland Bauleistungen anbieten. Darauf wies der Bundesvorsitzende der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Klaus Wiesehügel, in einer Erklärung am Donnerstag hin. Die neuen Mindest-Stundensätze betragen, wie von den Tarifvertragsparteien vereinbart, ...

Konzept zur Bekämpfung der Winterarbeitslosigkeit (23.8.2005)
Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Wolfgang Clement hat sich am 22.8. in Berlin mit den Tarifparteien des Baugewerbes, federführend vertreten durch Klaus Wiesehügel, Bundesvorsitzender der IG BAU, und Frank Dupré, Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, sowie der Bundesagentur für Arbeit auf ein wegweisendes Konzept zur Bekämpfung der Winterarbeitslosigkeit verständigt. Es soll ab dem Winter 2006/07 zunächst für den Bereich des Bauhauptgewerbes Anwendung finden, gleichzeitig aber auch die Grundlage für entsprechende Lösungen in anderen Wirtschaftszweigen mit hoher Winterarbeitslosigkeit bilden.

Wettbewerb Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft (5.8.2005)
Nach dem Erfolg des Wettbewerbs 2004 können sich jetzt wieder Auszubildende, Studierende und Berufsstarter in der Baubranche für Wettbewerb anmelden. Mit neuen Ideen für IT-Anwendungen können bis zu 2.500 Euro gewinnen.

Tarifabschluss im Baugewerbe findet überwältigende Mehrheit (29.7.2005)
Einen Tag vor Ablauf der Erklärungsfrist hat sich eine überwältigende Mehrheit von 97% der möglichen Stimmen für die Annahme des im Baugewerbe erzielten Verhandlungsergebnisses vom 21. Juni 2005 ergeben (siehe auch Meldung  vom 21.6.2005). Lediglich der westfälische Innungsverband des Zimmererhandwerks, in dem 1% der dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes angeschlossenen Mitgliedsbetriebe organisiert sind, hat sich überraschend gegen die Annahme des Tarifvorschlages ausgesprochen. Mit der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt ist daraufhin vereinbart worden, den Tarifabschluss gleichwohl wirksam werden zu lassen.

Clement begrüßt Tarifabschluss in der Bauwirtschaft (20.7.2005)
"Es ist ein großer Erfolg der deutschen Tarifpolitik, dass der Tarifabschluss in der Bauwirtschaft nach Zustimmung fast aller Arbeitgeberverbände und der IG BAU in Kraft treten kann. Dass der Kompromiss nicht - wie zunächst befürchtet - an der Verweigerung eines kleinen Verbandes gescheitert ist, zeigt das hohe Verantwortungsbewusstsein der Tarifparteien und die Richtigkeit und Wichtigkeit der getroffenen Vereinbarungen. Es wurde ein ausgewogenes Gesamtpaket geschnürt, das die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Bauwirtschaft entscheidend stärkt", erklärte heute der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement.

Clement: Verständigung im Bauhauptgewerbe ein großer Schritt nach vorn (23.6.2005)
Als großen Schritt nach vorn hat der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement, die Verständigung der Tarifvertragsparteien des Bauhauptgewerbes auf ein Tarifpaket mit mehreren Einzellösungen begrüßt.

Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen gegründet (21.6.2005)
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Achim Großmann, hat am 20.6. die Gründung des "Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen" bekannt gegeben. Mit diesem Gütesiegel können Bauunternehmen voraussichtlich schon ab diesen Herbst bei öffentlichen Bauaufträgen schneller und unbürokratischer ihre Eignung nachweisen. Dadurch sollen nun jährlich rund 1,2 Millionen VOB-Aufträge zügiger und kostengünstiger ausgeführt werden können. Bislang musste bei jeder öffentlichen Bauvergabe die Eignung eines Bauunternehmers aufs Neue geprüft werden. Mit dem Gütesiegel, das ein Jahr lang gültig ist, entfällt diese umständliche und zeitraubende Prozedur. Nun wird es zügig und effektiver möglich, öffentliche Bauten zu errichten und Bauaufträge zu erteilen.

Tarifpartner am Bau einigen sich auf Tarifabschluss (21.6.2005)
Die Tarifvertragsparteien am Bau haben sich in den frühen Morgenstunden des 21. Juni 2005 nach einem zwanzigstündigen Verhandlungsmarathon auf einen Tarifabschluss geeinigt. Darin sind folgende Punkte enthalten.

Präqualifikation: Vergabe von öffentlichen Bauaufträgen wird erleichtert (7.5.2005)
Die Präqualifikation ist eine Art Gütesiegel. Bislang muss bei jeder öffentlichen Bauver­gabe die Eignung eines Bauunternehmers aufs Neue geprüft werden. Die Präqualifika­tion bietet den Unternehmern - auf freiwilliger Basis - nun die Möglichkeit, sich am Anfang eines Jahres prüfen zu lassen.

ZDB: Kein Tarifabschluss ohne Kostenentlastung der Baubetriebe (14.2.2005)
Die bereits im Frühjahr 2004 begonnenen Tarifverhandlungen für das Baugewerbe entwickeln sich zu einem Verhandlungsmarathon, ohne dass eine Einigung absehbar wäre. Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Dipl.-Kfm. Frank Dupré, Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, führt dies auf die mangelnde Einsicht der Gewerkschaft in den Zusammenhang zwischen Arbeitskosten und Beschäftigungssicherung zurück.

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