Immobilienverband Deutschland IVD

Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V.

Littenstrasse 10
D - 10179  Berlin
URL: ivd.net
E-Mail an IVD Immobilienverband

Bei überhöhter Mietminderung darf Vermieter fristlos kündigen (16.12.2005)
Eine defekte Heizung, undichte Fenster, ein kaputter Briefkasten - weist die Mietwohnung Mängel auf, dürfen Mieter unter bestimmten Voraussetzungen weniger Miete zahlen. Allerdings muss die Kürzung angemessen sein. "Ist die Mietminderung nicht gerechtfertigt oder stark überhöht, droht eine fristlose Kündigung seitens des Vermieters", warnt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident und Sprecher des Immobilienverbands Deutschland (IVD). Denn dann liegt ein Zahlungsrückstand vor, den der Mieter gegebenenfalls selbst verschuldet hat. In einem solchen Fall - der Vermieter kündigte einem Mieter wegen dessen Zahlungsrückstand fristlos - gab das Landgericht Berlin kürzlich einem Vermieter Recht (Az. 65 S 35/05). Ein Zahlungsverzug, der zur Kündigung berechtigt, liege auch dann vor, wenn sich der Mieter bei der Minderungsquote verschätzt habe, so die Richter. Der Mieter muss in jedem Fall sorgfältig prüfen, ob und in welcher Höhe eine Mietminderung gerechtfertigt ist.

Wohnungsmieten steigen allmählich an (13.12.2005)
Die Mieten in Deutschland ziehen leicht an. Wer im Jahr 2005 eine Mietwohnung bezogen hat, musste ca. ein halbes Prozent mehr Miete bezahlen als im Vorjahreszeitraum. Zu diesem Ergebnis kommt der Wohnimmobilienpreisspiegel des Immobilienverbands Deutschland (IVD). Der Preisspiegel basiert auf den aktuellen Marktpreisen des 2. und 3. Quartals 2005 für 282 deutsche Städte.

IVD fordert Abschaffung des "Instandhaltungsstau"-Paragrafen 6 (1) EStG (9.11.2005)
Der Immobilienverband Deutschland (IVD) fordert, dass die so genannte "15 Prozent-Grenze" im Einkommensteuergesetz (EStG), die zum 1.Januar 2004 gesetzlich eingeführt wurde, wieder abgeschafft wird. "Die Regelung, die dazu führt, dass Instandhaltungsaufwendungen nicht als Werbungskosten abgesetzt werden dürfen, wenn sie in den ersten drei Jahren nach Erwerb einer Immobilie 15 Prozent des Gebäudepreises überschreiten, hat zu einem hohen Instandhaltungs- und Modernisierungsstau geführt", so Jürgen Michael Schick, Vizepräsident und Sprecher des IVD.

Vermieter darf Heizung nachts herunterfahren (26.10.2005)
Ein Mieter hat aber keinen Anspruch darauf, seine Wohnung auch nachts auf 20 bis 23 Grad heizen zu können. Es ist ausreichend, wenn der Vermieter während der üblichen Tagesstunden (6.00 bis 23.00 Uhr) dafür sorgt, dass diese Temperaturen erreicht werden können (DIN 4701).

IVD präsentiert Gewerbe-Preisspiegel 2005 (11.10.2005)
Während die Mieten für Einzelhandelsimmobilien in 1A-Lagen deutscher Großstädte nach Jahren des Rückgangs wieder leicht steigen, sind die Mieten für Büroräume auch in diesem Jahr weiter rückläufig.

Wenn Mieter nicht zahlen (7.9.2005)
Die meisten Mieter zahlen die Miete für ihre Wohnung pünktlich. Manchmal müssen Vermieter jedoch feststellen, dass Zahlungen nicht zum vereinbarten Zeitpunkt oder in der vereinbarten Höhe auf ihrem Konto eingehen. Dafür sind viele Gründe denkbar, zum Beispiel technische Probleme wie Fehlbuchungen, Nachlässigkeit oder Zahlungsschwierigkeiten des Mieters. Möglicherweise macht der Mieter auch eine Mietminderung geltend. "In jedem Fall sollten Vermieter möglichst schnell herausfinden, was die Ursache für den Mietrückstand ist. Möglicherweise lässt sich das Problem schon durch eine kurze Nachfrage aus der Welt schaffen. Zudem ist es für die künftige Zahlungsdisziplin des Mieters gut, wenn dieser den Eindruck hat, dass der Vermieter akribisch auf den korrekten Eingang der Mietzahlung achtet", sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident und Sprecher des Immobilienverbandes Deutschland (IVD).

BGH-Urteil ermöglicht mehr Flexibilität bei Mieterhöhungen (18.8.2005)
Vermieter dürfen die Miete für Wohnraum laut einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofes auch dann erhöhen, wenn der bisher bezahlte Betrag sich bereits innerhalb der Spanne für die ortsübliche Vergleichsmiete bewegt (Urteil vom 6. Juli, Az. VIII ZR 322/04). Allerdings muss auch der neue, höhere Betrag innerhalb der Bandbreite für die ortsübliche Vergleichsmiete liegen. Der Immobilienverband Deutschland (IVD) begrüßt dieses Urteil: "Das BGH-Urteil erleichtert Vermietern die vielen Regeln und Beschränkungen unterworfene Mieterhöhung und sorgt für mehr Rechtssicherheit", sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des IVD.

Mietnomaden sind kein Massenphänomen (13.7.2005)
Die so genannten "Mietnomaden", die von Wohnung zu Wohnung, von Stadt zu Stadt ziehen und in Seelenruhe bis zum Vollzug der Räumungsklage ein mietfreies Dasein führen, sind zwar auch für den Immobilienverband Deutschland (IVD) ein Ärgernis. "Es handelt sich aber nicht um ein massenhaftes Problem", sagt IVD-Präsident Johannes-Peter Henningsen. "Bei den im IVD organisierten professionellen Verwaltungsunternehmen gibt es nur eine sehr geringe Falldichte."

Forderungen des IVD an eine neue Bundesregierung (5.7.2005)
Der Immobilienverband Deutschland fordert stabile Rahmenbedingungen für die Immobilienwirtschaft nach der Bundestagswahl. Dies sei eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftlichen Aufschwung, für mehr Wachstum und Beschäftigung. Grundsätzlich brauche die Immobilienwirtschaft in der Zukunft keine steuerlichen Förderungen und Subventionen mehr, wenn in der nächsten Legislaturperiode tatsächlich eine umfassende Steuerstrukturreform umgesetzt würde. Für ein niedriges und einfaches Steuersystem befürwortet der IVD eine Verbreiterung der steuerlichen Bemessungsgrundlage. Damit einher geht nach dem Willen des Immobilienverbandes Deutschland eine umfassende Deregulierung des Miet- und Baurechts.

So wird der Kauf einer Eigentumswohnung zum Erfolg (18.5.2005)
Ob der Kauf einer Eigentumswohnung sich finanziell als erfolgreich erweist, kann der Käufer mitbeeinflussen: Neben der durchdachten Finanzierung kommt es insbesondere auf die sorgfältige Auswahl des Objektes an.

Schönheitsreparaturen: Vorsicht für Vermieter, die zuviel verlangen (14.5.2005)
Vermieter sollten darauf achten, den Mieter im Vertrag zu regelmäßigen Schönheitsreparaturen zu verpflichten. "Automatisch muss nämlich kein Mieter bei Auszug renovieren: Nach dem Gesetz sind Schönheitsreparaturen Sache des Vermieters. Dieser kann sie aber mit Hilfe einer Klausel im Mietvertrag auf den Mieter abwälzen", so Jürgen Michael Schick, Vizepräsident und Sprecher des Immobilienverbandes Deutschland (IVD).

Das neue "Jahrbuch der Immobilienwirtschaft" liegt vor (27.4.2005)
Erstmals wird das neue "Jahrbuch der Immobilienwirtschaft - Immobilien Praxis & Recht 2005" vorgestellt. Das Buch soll die aktuellen Diskussionen der ganzen Branche abbilden und künftig jährlich erscheinen. Herausgegeben von Robert Ummen, Redakteur bei der Tageszeitung DIE WELT, und Sven Johns, Geschäftsführer beim Immobilienverband Deutschland (IVD), umfasst das Buch 26 Beiträge renommierter Immobilienspezialisten. Die Autoren führen alle Akteure in den Stand der Diskussion ein und bieten gleichzeitig die Möglichkeit zur Vertiefung der Argumentation.

Vorfälligkeitsentschädigung: IVD rät Bauherren zu schnellem Handeln (24.4.2005)
Kreditnehmern, die eine Vorfälligkeitsentschädigung an ihre Bank gezahlt haben, können nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH, Az. XI ZR 285/03) jetzt eine Neuberechnung und zuviel Gezahltes zurückverlangen. "Die Bankkunden sollten sich damit allerdings beeilen, damit ihre Ansprüche nicht verjähren", rät Michael Schick, Vizepräsident und Sprecher des Immobilienverbands IVD.

Mit pünktlicher Betriebskostenabrechnung Ärger vermeiden (2.3.2005)
Vermieter sparen sich viel Ärger, wenn sie ihren Mietern die jährliche Betriebskostenabrechung pünktlich zukommen lassen - das heißt spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums. Konkret heißt das, dass eine Betriebskostenabrechnung für den Abrechnungszeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2004 dem Mieter bis spätestens 31. Dezember 2005 mitgeteilt werden muss.

Bundesfinanzministerium will das Damnum retten (22.2.2005)
Der Immobilienverband IVD sieht eine hohe Chance, dass - zumindest für das Jahr 2005 - die steuerliche Sofortabzugsfähigkeit des Damnums erhalten bleibt. "Offenbar bereiten das Bundesfinanzministerium und die Länder ein Schreiben der Finanzverwaltung vor, das eine schonende Übergangsregelung vorsieht", sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienverbandes IVD. Danach soll es für Vermieter in diesem Jahr möglich sein, ein Damnum in Höhe von fünf Prozent auch dann sofort als Werbungskosten geltend zu machen, wenn die Zinsbindung zehn Jahre beträgt.

Immobilienverband Deutschland gibt Marktausblick 2005 (22.1.2005)
2005 werden Wohnungsmieter in großen Ballungsräumen mit stei­gen­den Mieten zu rechnen haben. In den Regionen Hamburg, Düsseldorf sowie im Mittleren Neckarraum wird die Wohnungsknappheit weiter zunehmen.

Wie geht es weiter mit dem Damnum (12.1.2005)
Seit dem 1.1.2005 können Damnen nur noch dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn die Zinsbindungsfrist eines Darlehens höchstens 5 Jahre beträgt. Dies ist das Ergebnis der Neuregelegung des §11 EStG. "Das jetzt vorliegende Ergebnis des Gesetzes dürfte von der Finanzverwaltung sicherlich so nicht gewollt gewesen sein", erklärt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienverbandes Deutschland (IVD). Denn mit dem 5. Bauherrenerlass vom 20.10.2003 hatte sie gerade erst angeordnet, dass ein Damnum von 5 Prozent nur dann zulässig ist, wenn die Zinsbindungsfrist mindestens 5 Jahre beträgt.

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