ZDB

Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V.

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E-Mail an ZDB Baugewerbeverband

Baugewerbe fordert Augenmaß bei geplanten Steueränderungen (8.12.2005)
Anlässlich der heutigen öffentlichen Sitzung des Finanzausschusses, in der u.a. über die beabsichtigte Streichung der degressiven AfA bei Mietwohngebäuden und um die Abschaffung der Eigenheimzulage beraten wird, erklärte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Arndt Frauenrath.

IFC! Standard für den Datenaustausch im Stahl- und Holzbau (15.11.2005)
Die bisher unterschiedlichen Datenstandards im deutschen Stahl- und Holzbau werden harmonisiert und internationalisiert. Der Deutsche Stahlbau-Verband DSTV, die Deutsche Gesellschaft für Holzforschung DGfH, der Bund Deutscher Zimmermeister BDZ im ZDB, der Bundesverband Deutscher Fertigbau BDF sowie die Industrieallianz für Interoperabilität IAI haben sich dafür ausgesprochen, ihre bislang unterschiedlichen Datenstandards in gemeinsamen Projekten anzupassen. Künftig werden die Produktschnittstelle Stahlbau, DSTV-PSS, sowie der Datentransfer im Holzbau, DtH, in den international anerkannten Standard IFC (Industry Foundation Classes) der IAI übernommen.

innbau reagiert auf schwieriges Marktumfeld (12.11.2005)
Mit Schwerpunkten wie Barrierefreies Bauen und Wohnen oder der Sicherheitstechnik greift die Fachveranstaltung für Innenausbau und Holzverarbeitung innbau vom 1. bis 4. Februar 2006 in Leipzig aktuelle Branchenthemen für Tischler und Zimmerer auf. "Generell sehe ich unsere Zukunft vor allem in Nischen", sagt Peter-Wilms Posen, Geschäftsführer des Fachverbandes Holz und Kunststoffe Nord-Ost sowie der Tischler-Innung Berlin. Es gehe darum, mit individuellen Produkten neue Märkte zu erschließen und dies auf der innbau abzubilden.

"Steuererhöhungen sind Gift für die Baukonjunktur" (11.11.2005)
"Wieder einmal scheint es so zu kommen, dass Haushaltskonsolidierung mit Steuererhöhung gleichgesetzt wird. Wir halten diesen Weg für grundsätzlich falsch. Haushaltskonsolidierung muss bei den konsumtiven Ausgaben ansetzen, da führt kein Weg dran vorbei." Dies erklärte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB), Arndt Frauenrath, zu den bekannt gewordenen Plänen der künftigen Koalitionäre, die Mehrwertsteuer zu erhöhen und eine sogenannte Reichensteuer einzuführen. "Die große Koalition darf nicht zu einer Koalition des großen Abkassierens werden, wie es zur Zeit den Anschein hat."

Baugewerbe erwartet das 12. Rezessionsjahr in Folge (27.10.2005)
Anlässlich des Deutschen Baugewerbetages 2005 in Berlin nahm der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Arndt Frauenrath, Stellung zur weiteren Entwicklung in der Bauwirtschaft. "Alle bisher vorliegenden Daten des Jahres 2005 weisen auf ein deutlich schwächeres Beschäftigungs-, Nachfrage- und Leistungsniveau der deutschen Bauwirtschaft hin. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen kann keine Rede davon sein, dass wir die Talsohle erreicht hätten. Und ich muss Ihnen leider sagen, wir werden sie auch im kommenden Jahr nicht erreichen."

IG BAUs "Krisenschmarotzer" sorgen für Stimmung (7.10.2005)
Mit einer Kampfansage an "unsoziale Unternehmer und Krisenschmarotzer" will der IG BAU-Vorsitzende Klaus Wiesehügel eine Neuausrichtung der Gewerkschaftsarbeit eingeläuten. In seinem Grundsatzreferat auf dem Gewerkschaftstag in Bonn kündigte er einen entschlossenen Kampf gegen arbeitnehmerfeindliche Unternehmen an: "Unternehmer, die Gewerkschafter aus ihrem Betrieb heraushalten wollen und keine Betriebsratswahl zulassen, sind unsere Feinde", sagte er. "Und Feinde muss man bekämpfen bis hin zur Vernichtung."

Public Infrastructure - Kongress und Ausstellung für Infrastrukturprojekte (20.9.2005)
In Deutschland wird der Instandhaltungs- und Sanierungsbedarf bei der Verkehrsinfrastruktur und dem öffentlichen Hochbau mit Schwerpunkt im kommunalen Bereich bis ins Jahr 2010 auf über 700 Milliarden Euro beziffert. Ein Drittel dieses Betrages hat nach Aussagen von Experten dabei wirkliche Realisierungschancen. Um die Gesamtaufgaben zu lösen bedarf es neuer Wege.

"Wohnungsbau liegt deutlich unter dem Bedarf" (8.9.2005)
"Die deutsche Wirtschaft ist im 1. Halbjahr 2005 nur wenig gewachsen: Plus 0,6% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Während sich bei den Ausrüstungen das Investitionsvolumen um 4,5% erhöhte, blieben die Bauinvestitionen mit 94,7 Mrd. Euro um fast sechs Prozent unter der Vorjahresgröße. Die Betriebe des Bauhauptgewerbes erzielten im Zeitraum Januar bis Juni 2005 einen Umsatz von 29,6 Mrd. Euro, das sind 12,3% weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, dass die deutsche Bauwirtschaft auch in diesem Jahr noch nicht über den Berg kommen wird." Dies sagte Dieter Horchler, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Hochbau im Zentralverband Deutsches Baugewerbe anlässlich der Fachtagung "Mauerwerksbau versus Wärmedämmverbundsysteme" in Neumünster.

ZDB fordert Stop der EU-Richtlinie zur optischen Strahlung (1.9.2005)
Im Vorfeld der in nächsten Woche stattfindenden zweiten Lesung der EU-Richtlinie zur optischen Strahlung hat der Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Frank Dupré, noch einmal an die deutschen EU-Parlamentarier appelliert, die Richtlinie in der jetzigen Fassung zu stoppen. (Wir berichteten bereits am 1.7.: "Zirkuszelte, Sonnenschirme, Sombreros und Siesta zukünftig auf jeder Baustelle?")

Deutsche Bauwirtschaft legt politische Forderungen zur Bundestagswahl 2005 vor (29.8.2005)
"Wir brauchen eine starke Bauwirtschaft, die wieder zur Konjunkturlokomotive wird. Nur so wird es die von allen Parteien versprochenen Arbeitsplätze geben. Ziel aller politisch Verantwortlichen muss es daher sein, die wirtschaftlichen und investiven Rahmenbedingungen für heimische Bauunternehmen deutlich zu verbessern." Dies erklärte der Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, Heinz Werner Bonjean, am 25. August in Berlin.

Konzept zur Bekämpfung der Winterarbeitslosigkeit (23.8.2005)
Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Wolfgang Clement hat sich am 22.8. in Berlin mit den Tarifparteien des Baugewerbes, federführend vertreten durch Klaus Wiesehügel, Bundesvorsitzender der IG BAU, und Frank Dupré, Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, sowie der Bundesagentur für Arbeit auf ein wegweisendes Konzept zur Bekämpfung der Winterarbeitslosigkeit verständigt. Es soll ab dem Winter 2006/07 zunächst für den Bereich des Bauhauptgewerbes Anwendung finden, gleichzeitig aber auch die Grundlage für entsprechende Lösungen in anderen Wirtschaftszweigen mit hoher Winterarbeitslosigkeit bilden.

Leitfaden "Ermittlung lohnbasierter Kalkulationsansätze im Baugewerbe" erschienen (18.8.2005)
Die Arbeitsgruppe Betriebswirtschaft im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes hat einen neuen Leitfaden "Ermittlung lohnbasierter Kalkulationsansätze im Baugewerbe - Stundenkostensatz, EFB-Preis, Stundenverrechnungssätze" entwickelt. Neben der Thematik Stundenlohnarbeiten gibt es ein großes Interesse an der Ermittlung von Stundenkostensätzen im Zusammenhang mit der Kalkulation und hier insbesondere den Formblättern "EFB-Preis". Daher wurden diese Themen aufgegriffen und in die Überarbeitung einbezogen. Insbesondere die Prinzipschemata zur Ermittlung der Stundenverrechnungssätze für Spezialfacharbeiter, den gewerblichen Lehrling, für Poliere und Angestellte als auch für den Unternehmer sind dabei von Bedeutung.

Jubiläum für die Sonderschau "Computer am Bau" auf der Nordbau (17.8.2005)
Die 50. NORDBAU in Neumünster ist auch für die Sonderschau "Computer am Bau" ein Jubiläum. Seit nunmehr 25 Jahren setzen die Gesellschaft zur Förderung des Deutschen Baugewerbes und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes mit diesem Themenpark zur NORDBAU einen besonderen Schwerpunkt auf die Informationstechnologien (IT). Aktuelle Trends, Erfahrungen und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten wurden im Laufe dieser Zeit dem Besucher für die Bereiche Planen und Bauen vermittelt.

ZDB: Auftragslage etwas besser (10.8.2005)
Die Unternehmen bewerten ihre gegenwärtige Geschäftslage mehrheitlich als unbefriedigend und damit kaum günstiger als im Monat zuvor. Allerdings sehen mehr westdeutsche Betriebe als noch im Juni die Lage im gewerblichen Bau bzw. im sonstigen Tiefbau auch als befriedigend (saisonüblich) an. Diese leicht positiv gestimmte Einschätzung treffen weiterhin mehrere Unternehmen, die im Wohnungsbau tätig sind. Bei den ostdeutschen Hochbaubetrieben hat sich die Zahl der ungünstigen Bewertung der Geschäftslage wieder leicht erhöht. Das ergibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsbetrieben für Juli 2005.

Wettbewerb Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft (5.8.2005)
Nach dem Erfolg des Wettbewerbs 2004 können sich jetzt wieder Auszubildende, Studierende und Berufsstarter in der Baubranche für Wettbewerb anmelden. Mit neuen Ideen für IT-Anwendungen können bis zu 2.500 Euro gewinnen.

Tarifabschluss im Baugewerbe findet überwältigende Mehrheit (29.7.2005)
Einen Tag vor Ablauf der Erklärungsfrist hat sich eine überwältigende Mehrheit von 97% der möglichen Stimmen für die Annahme des im Baugewerbe erzielten Verhandlungsergebnisses vom 21. Juni 2005 ergeben (siehe auch Meldung  vom 21.6.2005). Lediglich der westfälische Innungsverband des Zimmererhandwerks, in dem 1% der dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes angeschlossenen Mitgliedsbetriebe organisiert sind, hat sich überraschend gegen die Annahme des Tarifvorschlages ausgesprochen. Mit der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt ist daraufhin vereinbart worden, den Tarifabschluss gleichwohl wirksam werden zu lassen.

Clement begrüßt Tarifabschluss in der Bauwirtschaft (20.7.2005)
"Es ist ein großer Erfolg der deutschen Tarifpolitik, dass der Tarifabschluss in der Bauwirtschaft nach Zustimmung fast aller Arbeitgeberverbände und der IG BAU in Kraft treten kann. Dass der Kompromiss nicht - wie zunächst befürchtet - an der Verweigerung eines kleinen Verbandes gescheitert ist, zeigt das hohe Verantwortungsbewusstsein der Tarifparteien und die Richtigkeit und Wichtigkeit der getroffenen Vereinbarungen. Es wurde ein ausgewogenes Gesamtpaket geschnürt, das die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Bauwirtschaft entscheidend stärkt", erklärte heute der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement.

ZDB: Zirkuszelte, Sonnenschirme, Sombreros und Siesta nun auf jeder Baustelle (1.7.2005)
Die EU-Richtlinie zum Schutz vor optischer Strahlung wird dazu führen, dass Bauen in Deutschland in Zukunft kaum mehr möglich sein wird. "Denn", so der Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Frank Dupré, "im Winter können wir in weiten Teilen des Bauhauptgewerbes aus Witterungsgründen nicht bauen. Im Sommer werden wir dies zukünftig wohl auch nicht mehr können, wenn Arbeiten im Freien aufgrund einer unsinnigen EU-Richtlinie wegen der Sonneneinstrahlung verboten werden."

"German Construction Technology Platform" gegründet (26.6.2005)
Auf Initiative der deutschen Bauindustrie wurde in Bergisch Gladbach die German Construction Technology Platform (GCTP) gegründet. Auf der konstituierenden Mitgliederversammlung sind Prof. Hans Helmut Schetter, Vorstandsmitglied der Bilfinger Berger AG, zum Sprecher des Kuratoriums, und der Vizepräsident Technik des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dr.-Ing. Klaus-Dieter Ehlers, zum Vorsitzenden der GCTP-Lenkungsgruppe gewählt worden.

Clement: Verständigung im Bauhauptgewerbe ein großer Schritt nach vorn (23.6.2005)
Als großen Schritt nach vorn hat der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement, die Verständigung der Tarifvertragsparteien des Bauhauptgewerbes auf ein Tarifpaket mit mehreren Einzellösungen begrüßt.

Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen gegründet (21.6.2005)
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Achim Großmann, hat am 20.6. die Gründung des "Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen" bekannt gegeben. Mit diesem Gütesiegel können Bauunternehmen voraussichtlich schon ab diesen Herbst bei öffentlichen Bauaufträgen schneller und unbürokratischer ihre Eignung nachweisen. Dadurch sollen nun jährlich rund 1,2 Millionen VOB-Aufträge zügiger und kostengünstiger ausgeführt werden können. Bislang musste bei jeder öffentlichen Bauvergabe die Eignung eines Bauunternehmers aufs Neue geprüft werden. Mit dem Gütesiegel, das ein Jahr lang gültig ist, entfällt diese umständliche und zeitraubende Prozedur. Nun wird es zügig und effektiver möglich, öffentliche Bauten zu errichten und Bauaufträge zu erteilen.

Tarifpartner am Bau einigen sich auf Tarifabschluss (21.6.2005)
Die Tarifvertragsparteien am Bau haben sich in den frühen Morgenstunden des 21. Juni 2005 nach einem zwanzigstündigen Verhandlungsmarathon auf einen Tarifabschluss geeinigt. Darin sind folgende Punkte enthalten.

ZDB: Baukonjunktur bleibt weit hinter den Erwartungen zurück (11.5.2005)
Arndt Frauenrath, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, stellte anlässlich seiner Jahrespressekonferenz am 11.5. eine Bilanz für das Baujahr 2004 aus: "Das Jahr 2004 war für die Bauwirtschaft nicht nur das zehnte Jahr mit rückläufiger Nachfrage, sondern das Ausmaß des Rückgangs war mit minus 2,6 Prozent bei den gesamtwirtschaftlichen Bauinvestitionen auch unerwartet hoch. Mit 204,6 Milliarden Euro blieben die Bauinvestitionen um 5,5 Milliarden Euro hinter dem Vorjahreswert zurück."

Baugewerbe zum Vergaberecht: Bundesregierung öffnet der Korruption Tür und Tor (9.5.2005)
"Die Bundesregierung öffnet mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Vergaberechts, der noch in dieser Woche vom Kabinett verabschiedet werden soll, der Korruption bei der Vergabe öffentlicher Aufträge Tür und Tor." Dies erklärte heute der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Prof. Dr. Karl Robl, in Berlin.

Präqualifikation: Vergabe von öffentlichen Bauaufträgen wird erleichtert (7.5.2005)
Die Präqualifikation ist eine Art Gütesiegel. Bislang muss bei jeder öffentlichen Bauver­gabe die Eignung eines Bauunternehmers aufs Neue geprüft werden. Die Präqualifika­tion bietet den Unternehmern - auf freiwilliger Basis - nun die Möglichkeit, sich am Anfang eines Jahres prüfen zu lassen.

Aktuelle Lage und Entwicklung im Bauhauptgewerbe im 4. Quartal 2004 (5.4.2005)
Das Genehmigungsvolumen für neue Gebäude erreichte im 4. Quartal 2004 lediglich 93,2% des vorjährigen Vergleichswertes. Bezogen auf das gesamte Jahr 2004 nahm das Genehmigungsvolumen in den alten und neuen Ländern sowohl bei den Wohngebäuden als auch bei den Nichtwohngebäuden ab. Nur im Westen liegen die Baufertigstellungen bei Wohngebäuden über dem Wert des vorjährigen Vergleichszeitraumes. Bei den Nichtwohngebäuden wird dagegen nur im Osten das Fertigstellungsvolumen des Vorjahreszeitraums übertroffen.

Witterung und Nachfrageschwäche drücken Bauproduktion (14.3.2005)
Die Bauunternehmen bewerten die Geschäftslage im Monat Februar fast ausnahmslos als unbefriedigend. Nur von wenigen Betrieben im Westen wird die augenblickliche Geschäftslage hinsichtlich des Wohnungsbaus bzw. des sonstigen Tiefbaus als befriedigend (saisonüblich) eingeschätzt. Im Osten bleiben die nur wenigen Urteile einer befriedigenden Geschäftslage auf den Straßenbau und sonstigen Tiefbau beschränkt. Das ergibt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsbetrieben für Februar 2005.

ZDB: "Baukonjunktur auch 2005 rückläufig" (3.3.2005)
Der erwartet für 2005 ein Volumen der Bauinvestitionen von rd. 202 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um 1,4%. Daraus abgeleitet, werden sich im Bauhauptgewerbe die Umsätze um ca. 2,5% auf 77 Mrd. Euro und die Beschäftigung um knapp 4% auf 737.000 Personen verringern.

Merkblatt: Verbundabdichtungen mit Fliesen und Platten (14.2.2005)
Durch neue bauaufsichtliche Vorschriften wurde es erforderlich das bisherige allgemein anerkannte ZDB-Merkblatt zur Ausführung von Verbundabdichtungen mit Fliesen, Platten, Mosaikbekleidungen oder -belägen zu überarbeiten.

ZDB: Kein Tarifabschluss ohne Kostenentlastung der Baubetriebe (14.2.2005)
Die bereits im Frühjahr 2004 begonnenen Tarifverhandlungen für das Baugewerbe entwickeln sich zu einem Verhandlungsmarathon, ohne dass eine Einigung absehbar wäre. Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Dipl.-Kfm. Frank Dupré, Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, führt dies auf die mangelnde Einsicht der Gewerkschaft in den Zusammenhang zwischen Arbeitskosten und Beschäftigungssicherung zurück.

Im Bauen in Netzwerken liegen Rationalisierungspotenziale für mittelständische Bauwirtschaft (22.1.2005)
Anlässlich des Symposiums "Innovatives Bauen in Netzwerken", das am 19. Januar in München im Rahmen der BAU 2005 stattfand, erklärte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Arndt Frauenrath: "Das Bauen in Netzwerken hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien sind zu einer entscheidenden Basis der Netzwerkbildung geworden." Und der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Tilo Braune ergänzte: "Netzwerke am Bau verbessern die Chancen für innovativen und bezahlbaren Wohnraum. Der Markt für Kooperationsformen beim kostengünstigen Wohnungsbau wird aber noch nicht ausreichend wahrgenommen. Gewerke- und standesorientierte Denkweisen am Bau bilden teilweise noch immer mentale Barrieren, die den Aufbau von Netzwerken eher behindern. Alle am Bau Beteiligten können und müssen daher stärker kooperieren, damit Produktivität, Qualität und Wirtschaftlichkeit weiter gesteigert werden."

DIN  betreut Baustoff-Klassifikationsprojekt (17.1.2005)
Die am 17.12.2004 mit einem "Memorandum of Understanding" gestartete koordinierte Initiative der Baubranche zur Erarbeitung einer einheitlichen Klassifikation für Bauprodukte und Baustoffe nimmt konkrete Formen an. Der Normungsantrag wurde durch das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. bestätigt und die Gründung eines DIN-Arbeitsausschusses eingeleitet. Die Arbeit erfolgt im Normenausschuss Sachmerkmale (NSM), Unterausschuss 3.6.

Baugewerbe lehnt Ausweitung von 1-Euro-Jobs entschieden ab (7.1.2005)
Die von Sachsen-Anhalt geplante Ausweitung der 1-Euro-Jobs auf die private Wirtschaft stößt auf eine entschiedene Ablehnung beim ZDB: „Wir befürchten einen weiteren Arbeitskräfteabbau in unserer Branche.“

Lage und Entwicklung im Bauhauptgewerbe im 3. Quartal 2004 (5.1.2005)
Die Baugenehmigungen während des dritten Quartals 2004 blieben bei den neuen Wohngebäuden um nahezu 15% und bei den Nichtwohngebäuden um gut 2% hinter den jeweiligen Vorjahresvolumina zurück. Sowohl in Westdeutschland wie in Ostdeutschland sind die Rückgänge der genehmigten Wohngebäude mit -14% bzw. -18,8% weit stärker als die für Nichtwohngebäude mit -1,2% bzw. -6,3%. Ursächlich hierfür ist die Abnahme der Genehmigungen für Eigenheime.

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