Haus & Grund Deutschland

Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e.V.

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1,5% der Herstellungskosten als Instandhaltungsrücklage ... jährlich! (21.10.2006)
Hauseigentümer sollten jährlich etwa 1,5% der Herstellungskosten ihrer Immobilie für Instandhaltungen und Reparaturen zurücklegen - das empfiehlt zumindest die Haus & Grund.

Erneuter Streit um den "richtigen" Energiepass (17.6.2006)
Bauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) einigten sich unlängst auf ein fadenscheiniges Optionsmodell, welches die Wahlfreiheit zwischen der bedarfs- oder verbrauchswertbasierten Methode zur Erstellung von Energieausweisen vorsieht (siehe auch Beitrag "Tiefensee und Glos beim nächsten Trippelschritt für Energieausweise im Gebäudebestand" vom 7.4.2006) und eine Vergleichbarkeit der Energieeffizienz von Gebäuden erschwert (siehe Grafik weiter unten). In der Praxis dieser Beliebigkeitslösung wird sich vermutlich ohnehin dann der kostengünstigere "Verbrauchspaß" etablieren, der den Verbrauch von Öl, Gas oder (Heiz-)Strom der vergangenen Jahre zugrunde legt. Umweltminister Sigmar Gabriel monierte nun in einem Brief an die beiden Kollegen, der verbrauchsorientierte Ansatz sei "zur Bewertung der Gesamteffizienz eines Gebäudes völlig ungeeignet".

„KaNaPE“ will/soll Immobilien in die geförderte Altersvorsorge integrieren (27.1.2006)
Für die von der Bundesregierung geplante Integration der Immobilie in die staatliche geförderte Altersvorsorge haben die Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft jetzt ein Konzept zur Umsetzung vorgelegt. "KaNaPE" (Kapitalstock zur Kalkulation der Nachgelagerten Persönlichen Einkommensbesteuerung) heißt das Modell, das im Auftrag der Spitzenverbände und ihrer Partner vom Forschungsinstitut empirica erarbeitet worden ist.

Streit zwischen Immobilienwirtschaft und dena um die Art des Energiepasses (13.1.2006)
Im Vorfeld des in Kürze zu erwartenden Referentenentwurfs der novellierten Energieeinsparverordnung haben Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft - nämlich GdW, BFW und Haus & Grund - mit Hilfe eines Praxistests "große Mängel an Zuverlässigkeit und Vergleichbarkeit der Ergebnisse des bedarfsbasierten Energieausweises" ausgemacht. Vor diesem Hintergrund fordern die Verbände mit der Einführung des Ausweises in Deutschland die freie Wahlmöglichkeit für Vermieter und Eigentümer zwischen bedarfs- und verbrauchsorientierter Variante.

Handwerker kann Mängelbeseitigung nicht wegen zu hoher Kosten verweigern (11.1.2006)
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Rechte von privaten Bauherren gestärkt. Nach einer BGH-Entscheidung können sich Bauunternehmer und Handwerker nicht mehr einfach durch eine Kürzung der Rechnungs­summe von Mängeln am Bauwerk "freikaufen", sondern sind vielmehr dazu verpflichtet, das Werk ordentlich herzustellen.

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