IG Bauen-Agrar-Umwelt

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D - 60439 Frankfurt am Main
URL: igbau.de

Neue Mindestlöhne ab 1. September 2006 (1.9.2006)
Ab heute (1. September 2006) gelten neue, höhere Mindestlöhne im Baugewerbe. So sieht es der Tarifvertrag zur Regelung der Mindestlöhne im Baugewerbe vor. Für Facharbeiten erhöht sich der Mindestlohn West von 12,30 Euro auf 12,40 Euro, der Mindestlohn Ost bleibt mit 9,80 Euro unverändert. Die Mindestlöhne gelten zwingend für alle in Deutschland tätigen gewerblichen Arbeitnehmer unabhängig davon, ob der Arbeitgeber tarifgebunden ist oder nicht.

2,5 Prozent mehr Geld für Beschäftigte im Dachdeckerhandwerk (5.8.2006)
Die 55.000 Beschäftigten im Dachdeckerhandwerk bundesweit bekommen rückwirkend zum 1. August 2,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Dem Ergebnis einjähriger und von vielen Aktionen begleiteten Verhandlungen haben am 3.8. die Tarifkommissionen des Zentralverbands des Dachdeckerhandwerks und der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zugestimmt.

IG BAU: Weiterhin rückläufige Arbeitslosenzahlen am Bau (2.8.2006)
Die Zahl der arbeitslosen Bauarbeiter geht weiter zurück. Sie lag im Juli 2006 rund 32 Prozent unter dem Vorjahreswert. Bereits im Juni waren nach Berechnung der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) 30 Prozent Bauarbeiter weniger arbeitslos als im Juni 2005. Der Rückgang gilt für Ost- und Westdeutschland gleichermaßen. "Die Arbeitslosendaten in diesem Monat sind für mich ein Zeichen, dass die Entwicklung vom Juni kein Strohfeuer war. Ich appelliere an die Arbeitgeber, ein Mehr an Aufträgen mit zusätzlichem Personal statt mit Überstunden abzuarbeiten", sagt der IG BAU-Vorsitzende Klaus Wiesehügel.

Tarifvertrag ermöglicht Hitzefrei (22.7.2006)
Angesichts der tropischen Temperaturen, die derzeit Deutschland beherrschen, ruft der Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Frank Dupré, seine Unternehmerkollegen auf, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen: "Unser Tarifvertrag zur Flexibilisierung der Arbeitszeit erlaubt einen völlig dynamischen Umgang mit der Arbeitszeit, die je nach betrieblichen Erfordernissen und der Situation auf den Baustellen angepasst werden kann. Neue Regelungen sind daher nicht erforderlich. Hitzefrei ist schon heute möglich, sofern die betrieblichen Belange dies erfordern. Die meisten unserer Mitgliedsbetriebe haben die Arbeitszeit bereits an die tropischen Temperaturen angepasst. Im Einvernehmen mit den Arbeitnehmern wird die Arbeit früher begonnen, werden längere Pausen gemacht, die Arbeitszeit verkürzt und z.T. in die frühen Abendstunden verlegt. Im übrigen wird über den Bauzuschlag den Mitarbeitern am Bau das Witterungsrisiko im Sommer vergütet. Wir können zwar nachvollziehen, dass Herr Wiesehügel diese Forderungen angesichts des heißen Sommers jetzt erhebt. Das Thema eignet sich aber nicht dazu, das nachrichtenarme Sommerloch zu füllen, da die Bauwirtschaft ihre Hausaufgaben bereits gemacht hat."

GaLaBau-Tarifverhandlungen abgeschlossen (17.7.2006)
Die Tarifvertragsparteien im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau haben den Durchbruch zur Einführung der Jahresarbeitszeit erzielt und eine Erhöhung von 2,7% für Löhne, Gehälter und Auszubildendenvergütungen vereinbart.

IG BAU: Arbeitslosigkeit am Bau im Juni stark rückläufig (1.7.2006)
Die Zahl der Arbeitslosen im Bau ist im Monat Juni stärker gesunken als ansonsten im Juni üblich. Nach Berechnung der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) waren 30 Prozent Bauarbeiter weniger arbeitslos als im Juni 2005. Das gilt für Ost- und Westdeutschland gleichermaßen. "Wir freuen uns über die aktuelle Entwicklung. Der seit ungefähr einem Jahrzehnt gebeutelte Bauarbeitsmarkt befindet sich allem Anschein nach auf Konsolidierungskurs", sagt IG BAU-Vorsitzender Klaus Wiesehügel.

Saison-Kurzarbeitergeld: Neue Winterregelung im Baugewerbe endlich unter Dach und Fach (17.3.2006)
Nach fast zweimonatigem Ringen haben sich die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD auf eine Fassung des "Gesetzes zur Förderung ganzjähriger Beschäftigung" geeinigt, mit dem ein aus Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung finanziertes Saison-Kurzarbeitergeld eingeführt wird.

„Bau-Riester“ - Zukunftsmodell für Wohneigentum als Altersvorsorge (27.1.2006)
Der Erwerb von Wohneigentum ist die von den Bürgern bevorzugte Altersvorsorge. Die geförderte Altersvorsorge berücksichtigt diese Präferenz bislang nur unzureichend. Bau-Verbände*) sowie die Gewerkschaft der Bau- und Immobilienwirtschaft unterstützen deshalb die große Koalition nachdrücklich darin, selbst genutztes Wohneigentum gleichberechtigt in die geförderte Altersvorsorge zu integrieren.

IG BAU macht vor Facility Management nicht Halt (21.1.2006)
Mit dem Abschluss des ersten Tarifvertrags hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt den tarifpolitischen Einstieg in die Facility Management Branche geschafft. Nach mehr als einem Jahr intensiver Gespräche und Verhandlungen gilt der Tarifvertrag mit der Hochtief FM GmbH rückwirkend ab dem 1. Januar 2006. Für die IG BAU ist er so etwas wie ein Mustertarifvertrag und könne auch auf alle anderen Unternehmen der Branche übertragen werden. "Mittelfristig", so IG BAU-Verhandlungsführer Frank Wynands, "ist das auch unser tarifpolitisches Ziel."

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