IG Bauen-Agrar-Umwelt

Olof-Palme-Strasse 19
D - 60439 Frankfurt am Main
URL: igbau.de

Bauindustrie und IG BAU zum Abschluss der Tarifrunde 2007 (20.8.2007)
„Wir sind sehr erleichtert, dass die Tarifrunde 2007 nun endlich erfolg­reich beendet werden konnte. Der Schiedsspruch vom 19. Mai 2007 wurde zu 100% bestätigt.“

Bautarifvereinbarung findet im Norden Gnade (13.7.2007)
Die Mitgliederversammlungen des Verbandes Baugewerblicher Unternehmer Niedersachsen sowie des Baugewerbeverbandes Schleswig-Holstein haben die Vereinbarung zum Abschluss der Tarifauseinandersetzung im niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Baugewerbe angenommen. Damit sollten die Weichen gestellt sein, um den am 18. Juni 2007 entbrannten Arbeitskampf auf den Baustellen in Norddeutschland zu beenden.

WISO über den Millionenbetrug beim Autobahnausbau der A72 (18.6.2007)
Die Staatsanwaltschaft Chemnitz weitet im Korruptionsskandal um den Ausbau der Autobahn A 72 zwischen Chemnitz und Stollberg ihre Untersuchungen aus. Es wird nicht mehr nur gegen Techniker, Ingenieure und Vermesser, sondern auch gegen amtliche Bauaufseher, Behördenmitarbeiter und Kommunalbeamte ermittelt.

Schlichtung im Baugewerbe gescheitert (4.6.2007)
Nach 22-stündigen Verhandlungen war es dem Bundesminister a.D. Wolfgang Clement am 19.5. gelungen, eine Schlichtung zwischen den Tarifparteien im Baugewerbe herbeizuführen (zur Erinnerung: Der bereits ausgehandelte Tarifvorschlag vom 31.3. bekam Anfang Mai keinen Zuschlag). Zentraler Punkt der Vereinbarung, die rückwirkend zum 1. April 2007 in Kraft treten und für 24 Monate gelten sollte, war die Erhöhung der Löhne und Gehälter der 700.000 Beschäftigten in drei Stufen (siehe Beitrag vom 19.5.). Anfang Juni ist aber auch die Schlichtung gescheitert: Die Arbeitgeber des Baugewerbes in Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben die Ablehnung des Schlichtungsergebnisses erklärt, während die Tarifkommission der IG BAU das Schlichtungsergebnis angenommen hat.

Schlichtung im Baugewerbe (vorerst) erreicht (19.5.2007)
Nach 22-stündigen Verhandlungen ist es dem Bundesminister a. D. Wolfgang Clement offensichtlich gelungen, eine Schlichtung zwischen den Tarifparteien im Baugewerbe herbeizuführen (zur Erinnerung: Der bereits ausgehandelte Tarifvorschlag vom 31.3. bekam Anfang Mai keinen Zuschlag). Zentraler Punkt der Vereinbarung, die rückwirkend zum 1. April 2007 in Kraft tritt und für 24 Monate gilt, ist die Erhöhung der Löhne und Gehälter der 700.000 Beschäftigten in drei Stufen.

SOKA-Bau - Die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes wird 50 (6.5.2007)
SOKA-Bau/Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes VVaG (ZVK) wird 2007 50 Jahre alt. Am 31. Oktober 1957 erteilte das Bundesaufsichtsamt für das Versicherungs- und Bausparwesen, Berlin, der ZVK die Erlaubnis, ihren Geschäftsbetrieb als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit aufzunehmen. Ziel der Tarifvertragsparteien (TVP) der Bauwirtschaft war es, Arbeitnehmern der Bauwirtschaft den Aufbau einer zusätzlichen Rente zu ermöglichen, um so branchenspezifische Nachteile hinsichtlich der gesetzlichen Rente auszugleichen.

Bautarifvorschlag vom 31.3. bekommt keinen Zuschlag (4.5.2007)
"Die ganz überwiegende Mehrheit der Mitgliedsverbände des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie hat für die Annahme des Tarifvorschlages vom 31. März 2007 unter der Bedingung votiert, dass der Tarifvorschlag auch für die Baugewerbeverbände in Niedersachsen und Schleswig-Holstein gilt. Diese Bedingung wurde bedauerlicherweise nicht erfüllt." Das erklärte heute in Berlin der Verhandlungsführer der Arbeitgeber und Vizepräsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Prof. Thomas Bauer, zum Ablauf der Erklärungsfrist.

ZDB für Zeitarbeit im Baugewerbe (1.5.2007)
Anlässlich des IGZ-Bundeskongresses "Zeitarbeit ist unser Thema”, der am 24. und 25. April 2007 in Frankfurt stattfand, erklärte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein: "Wir streben einen dreiseitigen Tarifvertrag zwischen den Arbeitgeberverbänden der Zeitarbeitsbranche, den Arbeitgeberverbänden der Bauwirtschaft und den zuständigen Gewerkschaften an, damit Zeitarbeit endlich auch im Baugewerbe möglich wird.”

Tarifverhandlungen 2007 im Baugewerbe entschieden (31.3.2007)
Die Tarifverhandlungen im Baugewerbe sind in der vierten Runde nach knapp neunzehnstündigen Verhandlungen abgeschlossen worden. In der Nacht einigten sich die Tarifvertragsparteien auf eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen für die rund 700.000 Beschäftigten des Baugewerbes um 3,1 Prozent. Hinzu kommen Einmalzahlungen im Umfang von 0,4 Prozent pro Monat und Beschäftigten, sofern betrieblich nicht etwas anderes vereinbart wird. Der Tarifvertrag gilt ab 1. Mai 2007 für eine Laufzeit von 11 Monaten. Der derzeit gültige Tarifvertrag läuft am 31. März 2007 aus. Zur Erinnerung: Die IG Bau war mit 5,5 Prozent mehr Geld in die Tarifverhandlungen gestartet.

ZDB-Präsident Loewenstein: IG BAU macht Umsätze zu Gewinnen (11.3.2007)
"Trotz eines insgesamt positiv zu bewertenden Baujahres 2006 können unsere Unternehmen derzeit keine dauerhaft höheren Lohnkosten vertragen. Die IG BAU scheint Umsätze mit Gewinnen zu verwechseln, indem sie 5,5% Lohnerhöhung angesichts 9% Umsatzsteigerung als moderat darstellen will," vermutet der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein kurz vor der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die rund 700.000 Beschäftigten des Bauhauptgewerbes.

5,5 Prozent mehr für Bauarbeiter! (21.1.2007)
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert für die 680.000 Beschäftigten am Bau 5,5 Prozent mehr Geld. Das hat die Bundestarifkommission der IG BAU für die kommende Tarifrunde im Bauhauptgewerbe beschlossen. Doch die Ertragslage der Bauunternehmen habe sich noch nicht verbessert, und die Forderung der IG BAU werde somit der Wirklichkeit nicht gerecht - kontert die Bauindustrie.

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