Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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Neufassung des Vergaberechts: Was sagt die Bauwirtschaft (21.12.2008)
Nach monatelanger Diskussion in der Koalition hat der Bundestag am 19.12. eine Neufassung des Vergaberechts verabschiedet. Dadurch soll es mittelständischen Unternehmen einfacher gemacht werden, sich an großen öffentlichen Bauaufträgen zu beteiligen. Das Gesetz sieht dazu vor, dass bei öffentlichen Aufträgen die einzelnen Leistungen in Lose aufgeteilt und getrennt nach Art oder Fachgebiet vergeben werden müssen. Die Gesamtvergabe eines Auftrags ist nur noch im Ausnahmefall möglich.

Kongresse, Wettbewerbe, Preisverleihungen auf der BAU 2009 (30.11.2008)
Die BAU 2009 vom 12. bis 17. Januar auf dem Münchner Messegelände soll nicht nur Präsentationsplattform für die führenden Unternehmen der Bauwirtschaft - sie versteht sich am Rande der eigentlichen Ausstellung auch als ein riesiges "Get Together".

Investitionsprogramm der Bundesregierung fördert Baubranche (5.11.2008)
Für 2009 und 2010 hat die Bundesregierung ein Paket verschiedener Investitionsmaßnahmen zur Minderung der Folgen der Finanzkrise geschnürt: Mit 50 Milliarden Euro will der Bund Investitionen und Aufträge von Unternehmen, privaten Haushalten und Kommunen fördern. Steuerliche Entlastungen sollen gleichzeitig den privaten Konsum ankurbeln.

Chillventa 2008 - Vorhang auf (16.10.2008)
Gleich im ersten Anlauf beeindruckt die Chillventa Nürnberg nicht nur mit ihrem umfassenden Angebot für Kälte, Raumluft und Wärmepumpen, sondern auch durch Zahlen: Auf über 32.000 Quadratmetern Netto-Ausstellungsfläche präsentieren rund 800 Aussteller aus 43 Ländern ihr Angebot. Die NürnbergMesse als Veranstalterin rechnet mit mehr als 30.000 Fachbesuchern aus aller Welt. "Als hochspezialisierte Fachmesse für Kälte-, Raumluft- und Wärmepumpentechnik schafft die Chillventa vom 15. bis 17. Oktober eine Branchenplattform für alle Beteiligten des Kältekreislaufs", so Bernd A. Diederichs, Geschäftsführer der NürnbergMesse GmbH (Bild rechts), auf der Chillventa-Eröffnungspressekonferenz am Vortag der Messe, am 14.10.2008. "Ich denke, wir können stolz darauf sein, dass es uns, gemeinsam mit der Industrie, dem Großhandel und den wichtigsten Verbänden aus Handwerk, Wirtschaft, Forschung und Weiterbildung auf Anhieb gelungen ist, eine Messe mit Weltgeltung auf die Beine zu stellen."

Geschäftsreiseprogramm "Energieeffizienz" für kleine und mittelständische Unternehmen (10.8.2008)
Das AHK-Geschäftsreiseprogramm "Energieeffizienz" richtet sich an vorwiegend kleine und mittelständische Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die im Sektor der Gebäudeenergieeffizienz tätig sind (im weitesten Sinne, hier gibt es keine Beschränkungen). Einzige Ausnahme ist die Geschäftsreise nach Italien, bei der "Energieeffizienz in der Recycling/Abfallindustrie" im Mittelpunkt steht. Ziel des Programms ist es, deutsche Unternehmen bei der Geschäftsanbahnung in den genannten Zielmärkten zu unterstützen.

Symposium 2008: Auf dem Weg zu Nullenergiegebäuden (27.7.2008)
Während in der allgemeinen Baupraxis die Schritte in Richtung Energieeffizienz eher behutsam und moderat ausfallen, arbeitet man in der Forschung seit einigen Jahren an Konzepten, um Gebäude auch bei stark steigenden Energiepreisen wirtschaftlich nutzen und betreiben zu können. Mit dieser Zielrichtung ist "Gebäude der Zukunft" das Leitbild von EnOB - Forschung für Energieoptimiertes Bauen. In den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Forschungsprojekten geht es um Gebäude mit minimalem Primärenergiebedarf und hohem Nutzerkomfort - und das bei moderaten Investitions- und deutlich reduzierten Betriebskosten. Dazu werden innovative Gebäudekonzepte, Baustoffe, Komponenten und Systeme für den Neubau und die Sanierung unter Alltagsbedingungen erprobt und deren Zusammenspiel und Performance detailliert untersucht.

Schornsteinfegerwesen neu geregelt (29.6.2008)
Am 27.6. ist das Gesetz zur Neuregelung des Schornsteinfegerwesens im Deutschen Bundestag verabschiedet worden. Die Regelungen zum Schornsteinfegerwesen werden mit diesem Gesetz an das europäische Recht angepasst. Hieraus ergeben sich für die Schornsteinfeger ebenso wie für die Verbraucherinnen und Verbraucher eine Reihe von Veränderungen. Aufgrund der bis zum 31. Dezember 2012 laufenden Übergangszeit besteht aber Gelegenheit, sich mit den ab 1. Januar 2013 vollständig geltenden Neuregelungen vertraut zu machen.

Sauberes Bohren in Glas per Laser (22.6.2008)
Glasbauteile sind heute überall zu finden, ob in Gebäuden, in der Fahrzeugverglasung, Elektronik oder als Laborglas. Häufig müssen zur Herstellung der Bauteile Löcher - oft mit verschiedenen Durchmessern - in das Glas gebohrt werden, um beispielsweise die Gläser selber zu befestigen oder andere Teile an dem Glas anzubringen.

Bundeskabinett beschließt 2. Paket des Integrierten Energie- und Klimaprogramms (IEKP) (18.6.2008)
Angesichts des weltweit steigenden Energiehungers und der explodierenden Preise für Öl und damit auch für Gas hat die Bundesregierung am 5.12.2007 das Integrierte Energie- und Klimaprogramm (IEKP) beschlossen. Entsprechende erste Beschlüsse des Bundestages folgten am 6.6.2008. Kernpunkte waren ...

Energieeffizienz in Gebäuden - Jahrbuch 2008 erschienen (16.6.2008)
Der Verlag VME hat jetzt in dritter Folge sein Jahrbuch "Energieeffizienz in Gebäuden" veröffentlicht. Das Jahrbuch 2008 möchte einen Überblick geben über den aktuellen Stand der politischen, wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen im Themenfeld "Energieeffizienz in Gebäuden". Neben namhaften Autoren aus Politik, Immobilienwirtschaft und Planungspraxis haben am Jahrbuch 2008 zahlreiche Experten aus der Energie- und Gebäudetechnik sowie aus der Forschung mitgewirkt. So gibt es auch einen Beitrag zum EnOB-Forschungsbereich "Energetische Betriebsoptimierung", kurz EnBop.

Dekorative Mängel bei eloxierten Aluminiumfassaden (10.6.2008)
Im Fassadenbau und in der Architektur führen Farbabweichungen bei eloxierten Aluminium-Oberflächen immer häufiger zu Streitfällen mit erheblichen finanziellen Konsequenzen für die betreffenden Parteien.

Koalition setzt Solarstrombranche unter harten Innovationsdruck (2.6.2008)
Die Solarförderung soll deutlich schneller gesenkt werden als bisher. Darauf verständigten sich führende Umwelt- und Wirtschaftspolitiker am 29. Mai 2008. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) bewertet das Verhandlungsergebnis zwiespältig. BSW-Solar-Geschäftsführer Carsten Körnig: "Das Anziehen der Förderschrauben setzt die Solarbranche unter härtesten Entwicklungsdruck. Innovative Unternehmen können es voraussichtlich schaffen, die Solarstromkosten entsprechend zu senken und die ambitionierten Vorgaben durch Ausreizen aller Effizienzpotenziale zu erfüllen." Nach Einschätzung von Solarforschern kann Solarstrom in sieben Jahren günstiger sein als fossiler Strom aus der Steckdose. Nach Angaben des BSW-Solar will die Solarbranche am Standort Deutschland bis 2010 über fünf Milliarden Euro in den Ausbau modernster Solarfabriken und in Forschung und Entwicklung investieren. Die Branche beschäftigt hierzulande derzeit rund 40.000 Menschen.

Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Modernisierung des Vergaberechts (25.5.2008)
Das Kabinett hat am 21.5. den Gesetzentwurf zur Modernisierung des Vergaberechts beschlossen. "Damit schafft die Bundesregierung die Grundlage dafür, dass die Modernisierung des Vergaberechts noch in dieser Legislaturperiode erfolgreich abgeschlossen werden kann. Zusätzlich werden wichtige EU-Regelungen in das deutsche Recht übernommen", so der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hartmut Schauerte, nach Beendigung der Kabinettsitzung.

Staatliche Solar-Subventionen sollen/müssen drastisch sinken (23.5.2008)
Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) hat in einem aktuellen Gutachten gefordert, die staatlichen Förderungen für Hersteller von Solaranlagen drastisch zu kürzen. Wie das Handelsblatt am 4. Mai berichtete, soll die Vergütung noch in diesem Jahr um 30 Prozent reduziert werden. Im Zuge der EEG-Novelle sieht das Bundesumweltministerium aktuell aber nur eine einmalige Kürzung der Subventionen um einen Cent je kWh sowie eine schrittweise Reduzierung in den Jahren 2009, 2010 und 2011 um neun, sieben und schließlich acht Prozent vor.

Verbesserte Förderbedingungen bei Vor-Ort-Energieberatungen in Wohngebäuden (27.4.2008)
Mit intelligenter Einsparung von Energie in bestehenden Wohngebäuden können Eigentümer und Mieter bei gleich bleibendem oder verbessertem Wohnkomfort viel Geld sparen und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Eine qualifizierte und unabhängige Energieberatung bietet dabei in zahlreichen Fällen die entscheidende Grundlage, damit das Geld, das in die energetische Sanierung oder Modernisierung von Wohngebäuden investiert wird, zu möglichst umfangreichen Einspareffekten führt.

Vakuumdämmung im Großformat (23.4.2008)
Im Rahmen eines Forschungsvorhabens testete Variotec an drei baugleichen Gebäuden im südhessischen Hofheim die Möglichkeit, eine bestehende Althauswand mit vakuum-gedämmten Großflächenelementen (GEDT) zu sanieren. Dieses Verfahren bietet sich an, wenn der Platzbedarf für ein herkömmliches Wärmedämmverbundsystem (WDVS) mit 20 cm zu dick auftragen und dadurch Grenzabstände verletzen würde. Das bauphysikalische Ergebnis überzeugte: Die nur 9,1 cm starken GEDT-Elemente verbesserten den gesamten U-Wert der Außenwände auf 0,19 W/m²K Bei den Befestigern sieht Variotec derzeit allerdings noch Verbesserungspotenzial.

Neue HOAI für Bundesarchitektenkammer "ein Laienspiel" (20.4.2008)
"Die neue Honorarordnung für Architekten und Ingenieure wird offensichtlich im falschen Ministerium gebaut", so Professor Arno Sighart Schmid, Präsident der Bundesarchitektenkammer. "Der jetzt vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegte Entwurf lässt jede Praxisnähe und Sachkenntnis vermissen. Wird er in dieser Form umgesetzt, droht der Ausverkauf der Baukultur in Deutschland".

HOAI-Novelle vernichtet Arbeitsplätze und selbständige Existenzen (16.3.2008)
Nach 13 Jahren der Untätigkeit hat das Bundeswirtschaftsministerium im Februar einen Entwurf für eine 6. Novelle der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure vorgelegt, der nach BDB-Ansicht bei Umsetzung in den Auswirkungen vermutlich die derzeitigen Arbeitsplatzabbau-Tendenzen in der Großwirtschaft wie zum Beispiel bei BMW, Siemens etc. noch in den Schatten stellen würde. Dieser Entwurf könne nur als "worst-case" bezeichnet werden, mit dem das Bundeswirtschaftsministerium nunmehr auch erstmals die Existenz eines breiten Teils unseres leistungsorientierten technischen Mittelstandes akut gefährden würde.

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