ZDB

Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V.

Kronenstraße 55 - 58
D - 10117 Berlin
Telefon: +49 (30) 20314-0
URL: zdb.de
E-Mail an ZDB Baugewerbeverband

Neufassung des Vergaberechts: Was sagt die Bauwirtschaft (21.12.2008)
Nach monatelanger Diskussion in der Koalition hat der Bundestag am 19.12. eine Neufassung des Vergaberechts verabschiedet. Dadurch soll es mittelständischen Unternehmen einfacher gemacht werden, sich an großen öffentlichen Bauaufträgen zu beteiligen. Das Gesetz sieht dazu vor, dass bei öffentlichen Aufträgen die einzelnen Leistungen in Lose aufgeteilt und getrennt nach Art oder Fachgebiet vergeben werden müssen. Die Gesamtvergabe eines Auftrags ist nur noch im Ausnahmefall möglich.

Kongresse, Wettbewerbe, Preisverleihungen auf der BAU 2009 (30.11.2008)
Die BAU 2009 vom 12. bis 17. Januar auf dem Münchner Messegelände soll nicht nur Präsentationsplattform für die führenden Unternehmen der Bauwirtschaft - sie versteht sich am Rande der eigentlichen Ausstellung auch als ein riesiges "Get Together".

ZDB: 2008 kein gutes Jahr, 2009 bestenfalls Stagnation (9.11.2008)
Das Umsatzvolumen dürfte 2008 um 4,5% auf 84,3 Mrd. Euro zuneh­men. Wachstumsbeiträge kommen dabei aus dem Wirtschaftsbau mit +9% und aus dem öffentlichen Bau mit +7%. Im Wohnungsbau ist ein Umsatzrückgang um 3,5% zu erwarten.

ZDB: "Keine Kreditklemme zu erwarten" (26.10.2008)
Nach Gesprächen mit Vertretern des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) sowie dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) gibt sich das deutsche Baugewerbe optimistisch, dass die derzeitige Finanzmarktkrise nicht zu einer Kreditklemme bei der mittelständischen Unternehmens- und Baufinanzierung führen wird.

Haus & Grund und ZDB bieten kostenlose Vertragsmuster für Bauverträge (31.8.2008)
Der ZDB sowie Haus & Grund haben zwei Bauvertragsmuster entwickelt, die bei ZDB-Meisterbetrieben, in Haus & Grund-Ortsvereinen und im Internet zu erhalten sind. Haus & Grund-Präsident Dr. Rolf Kornemann sagte anlässlich der Vertragsvorstellung: „Mit diesen Verträgen stehen Anbietern und Nachfragern von Bauleistungen erstmals zwei ausgewogene und rechtssichere Verträge zur Verfügung.“ ZDB-Präsident Dr. Hans-Hartwig Loewenstein empfahl den ZDB-Meisterbetrieben und Bauunternehmen, diese Musterverträge zu verwenden: „Diese Verträge werden für mehr Sicherheit und gegenseitiges Vertrauen beim Bauen sorgen.“

Gespaltene Entwicklung der Baukonjunktur im ersten Halbjahr 2008 (24.8.2008)
„Die Baukonjunktur entwickelt sich weiterhin gespalten. Während der Wohnungsbau weiter rückläufig ist, liegen der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau im Plus. Damit setzt sich die Entwicklung von 2007 fort.“

ZDB und ZDH wollen gemeinsam Klima und Konjunktur stützen (27.7.2008)
"Angesichts rasant steigender Preise für Heizöl, Gas und Strom ist Energiesparen das Gebot der Stunde. Daher bedarf es entsprechender Investitionen in die energetische Gebäudesanierung." Dieses erklärte Prof. Dr. Karl Robl, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes: "Nur wenn deutlich mehr in die energetische Sanierung investiert wird, sind die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Bundesregierung erreichbar. Bei dem jetzigen Sanierungstempo brauchen wir 185 Jahre, bis der gesamte Wohnungsbestand saniert ist."

Stoffpreisgleitklausel für Stahl nicht ausreichend (15.6.2008)
"Wir haben die Einführung einer Stahlpreisgleitklausel in Bauverträgen für den Bundeshochbau begrüßt. Angesichts der rasant steigenden Stahlpreise bietet diese Gleitklausel nun den Unternehmen ein bisschen mehr Planungssicherheit. Die 'Durchstellung' der Stahlpreisgleitklausel in das Verhältnis Hauptunternehmer - Nachunternehmer ist insbesondere für die mittelständischen Bauunternehmen von großer Bedeutung, da diese in ihrer Tätigkeit als Nachunternehmer bislang häufig nicht von der Stahlpreisgleitung profitieren konnten." So der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Prof. Dr. Karl Robl (siehe auch Beitrag "Stahlpreise explodieren: BMVBS reaktiviert Stahlpreisgleitklausel für Bundeshochbau" vom 19.5.2008).

Auslobung "Phantasiewelten" - die Suche nach dem Machbaren (1.6.2008)
Zum zweiten Mal startet der Bundesverband Ausbau und Fassade im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes den Wettbewerb "Phantasiewelten - die Suche nach dem Machbaren”. Der Wettbewerb soll - in seiner Form als Gestaltungs- und Realisierungswettbewerb - im Ergebnis eine "Wohnwelt” präsentieren, bei der die Bereiche Wohnen, Schlafen, Küche und Bad ein futuristisches Raumkonzept schaffen.

Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Modernisierung des Vergaberechts (25.5.2008)
Das Kabinett hat am 21.5. den Gesetzentwurf zur Modernisierung des Vergaberechts beschlossen. "Damit schafft die Bundesregierung die Grundlage dafür, dass die Modernisierung des Vergaberechts noch in dieser Legislaturperiode erfolgreich abgeschlossen werden kann. Zusätzlich werden wichtige EU-Regelungen in das deutsche Recht übernommen", so der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hartmut Schauerte, nach Beendigung der Kabinettsitzung.

ZDB: Aufhellungen am Bau (18.5.2008)
Die Mitgliedsunternehmen des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) bewerten ihre Geschäftslage im April günstiger als im Monat zuvor. Die ostdeutschen Betriebe sehen die Geschäfte im Wirtschaftsbau und im Wohnungsbau positiver. Im Westen sind es der Wirtschaftsbau, der Straßenbau sowie der sonstige öffentliche Tiefbau, die die Geschäftslage im April verbessern. Dagegen trübte sich im Wohnungsbau und im öffentlichen Hochbau die Geschäftslage weiter ein. ... Das ergab die monatliche Umfrage des ZDB unter seinen Mitgliedsbetrieben für April 2008.

Merkblattsammlung Hochbau erschienen (14.5.2008)
Der Fachverband Hoch- und Massivbau im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes hat für die im Bereich Hoch- und Massivbau tätigen Planer und Fachunternehmer erstmalig eine "Merkblatt-Sammlung Hochbau" herausgegeben. Darin werden die wichtigsten Merkblätter und Richtlinien in Form einer Lose-Blatt-Sammlung gebündelt.

ZDB: Hoffnung prägt Lage am Bau (12.5.2008)
"Für das Bauhauptgewerbe erwarten wir eine Stabilisierung des baugewerblichen Umsatzes bei rund 82 Mrd. Euro. Je nachdem, wie die Bestandsmaßnahmen zulegen, kann die jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl gehalten werden. Vorerst gehen wir von 710.000 Beschäftigten im Jahresdurchschnitt aus. Das wären nur geringfügig weniger als im vergangenen Jahr." Damit skizzierte Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) die Lage der Baubranche für das Jahr 2008 anlässlich der Sommer-Pressekonferenz seines Verbandes.

8. EstrichParkettMesse - die Anzeichen stehen auf Erfolg (9.5.2008)
Seit ihren Anfängen vor über 20 Jahren in Burgthann hat sich die ehemalige Estrichfachmesse zu der führenden Fachausstellung für Estrich- und Parkettböden und Zubehör entwickelt. Vermutlich nirgendwo stellt sich die Branche so konzentriert und praxisnah vor wie auf der anstehenden EstrichParkettMesse.

Erstes Gütezeichen Treppen- und Geländerbau verliehen (9.5.2008)
Die Gütegemeinschaft Holzbau - Ausbau - Dachbau e.V. (GHAD) hat im Februar 2008 das erste RAL-Gütezeichen Treppen- und Geländerbau (RAL-GZ 404) verliehen. Das erste gütegesicherte Unternehmen ist die Firma Wagner Holz- und Treppenbau GmbH aus Weyer in Rheinland-Pfalz. Die vom RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. anerkannte GHAD mit Sitz in Berlin hat in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Zimmermeister (BDZ) im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) die Güte- und Prüfbestimmungen erarbeitet.

Bauindustrie gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung (4.5.2008)
"Besonders Dienstleistungsbranchen sind von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung stark betroffen. Hier muss die Bekämpfung noch weiter verschärft werden". Das erklärte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, am 30.4. in Berlin mit Blick auf den Abschluss mehrerer regionaler Bündnisse gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung, zuletzt in Hessen. "Diese Branchenbündnisse zur Bekämpfung der Schwarzarbeit am Bau haben sich bewährt. Sie könnten auch zum Vorbild für andere Branchen werden".

"Wohn-Riester" im Bundestag (27.4.2008)
Wer keine Miete mehr zahlen muss, braucht im Alter weniger Geld: Künftig soll deshalb für den Kauf und Bau von Wohneigentum auch die staatliche Riester-Förderung genutzt werden. Über das Eigenheimrentengesetz beriet der Bundestag am Freitag, dem 25. April 2008.

Erfreulicher Start der ersten Dach+Holz International (16.3.2008)
Als "eindrucksvoll" mit einem "überzeugenden Ergebnis" bezeichnen die Veranstalter die erste Ausgabe der Dach+Holz: 48.300 Fachbesucher aus ganz Europa und Übersee, 554 Aussteller aus 23 Ländern auf 70.000 m² Ausstellungsfläche. Mit einem erfreulichen Ergebnis ist am Samstag, 8. März 2008 die Dach+Holz International nach vier Messetagen in Stuttgart zu Ende gegangen.

Update: Wohn-Riester (2.3.2008)
Die Klausurtagung der Fraktionsvorstände von CDU/CSU und SPD in der letzten Februarwoche hat endlich die Einigung der Regierungsparteien zur Einbeziehung des Wohneigentums in die Förderung der privaten Altersvorsorge gebracht. Erfreulich ist, dass hinsichtlich der nachgelagerten Besteuerung eine Wahlmöglichkeit zwischen einmaliger und mehrjähriger Begleichung der Steuerschuld vorgesehen wird. In ersten Fall wird möglicherweise ein Abschlag von 30 Prozent gewährt. Alternativ kann der Betrag über einen Zeitraum von 17 bis 23 Jahren versteuert werden. So kann der Betroffene entsprechend seiner finanziellen Situation bei Renteneintritt den für ihn günstigeren Weg wählen. Weiterhin positiv ist, dass geplant ist, nunmehr die angesparte Summe komplett für Immobilien nutzen zu können und nicht nur - wie ursprünglich geplant - drei Viertel davon.

Mindestlohntarifverhandlung Ost ohne Ergebnis beendet (24.2.2008)
Die Mindestlohntarifverhandlungen für die rund 130.000 Beschäftigten im ostdeutschen Bauhauptgewerbe sind am 22.2. gegen 17.30 Uhr ohne Ergebnis beendet worden. Grund dafür waren die unüberwindlichen Gegensätze zwischen Gewerkschafts- und Arbeitgeberpositionen.

ZDB sieht 2008 Null-Wachstum (17.2.2008)
Für das Bauhauptgewerbe ergibt sich 2008 die Chance zur Stabili­sie­rung des Branchenumsatzes bei 81,7 Mrd. Euro, d.h. bei plus / minus Null. Je nachdem, wie die Bestandsmaßnahmen zulegen, könne die Beschäftigtenzahl gehalten werden.

Impressum | Datenschutz © 1997-2019 ARCHmatic - Alfons Oebbeke (Google+, XING, linkedin)
ANZEIGE