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Doka Schalung für Europa-Allee-Tower und VIA Mobile West

(27.05.2026) Der 124 m hohe Europa-Allee-Tower und die Verbindungsbrücke VIA Mobile West zählen zu den aktuellen Bauprojekten im Frankfurter Europaviertel. Die Adolf Lupp GmbH & Co. KG realisierte den Rohbau des Hochhauses sowie den neuen Messeeingang Süd innerhalb von zwölf Monaten. Parallel entstanden die Roh- und Stahlbauarbeiten für die Verbindungsbrücke zur Messehalle 12. Für die Schalungslösungen arbeitete Lupp erneut mit Doka zusammen. Zum Einsatz kam unter anderem ein bereits bei früheren Hochhausprojekten in Frankfurt verwendetes Schutzschild.

Im Wochentakt ging es 124 m im Frankfurter Europaviertel nach oben. (Bild: Doka) 

Aufgrund der kurzen Vorlaufzeit entwickelten beide Unternehmen für den Hochhauskern eine kombinierte Schalungslösung. Verwendet wurde die leichte Kletterschalung Xclimb 60 in Verbindung mit dem Deckenschalungssystem DokaXdek. Neu war dabei eine vormontierte Ausführung mit Klappbühnen und einklappbarer Spindel, die direkt vom Lkw an das Gebäude montiert werden konnte. Dadurch ließ sich der Platzbedarf auf der Baustelle reduzieren.

„Wir haben zwar klassisch die Wände vorausgebaut, aber kamen mit den Decken so schnell nach, dass wir von den Decken aus alle Nachlaufarbeiten schnell hinterherziehen konnten. Das hat so super funktioniert, dass wir trotz der einfachen Lösung unseren Wochentakt pro Geschoss geschafft haben”, erklärt Michael Bellon, verantwortlicher Oberpolier bei Lupp.

Indem man die Decken der Geschosse direkt nachzog, konnte der Hochhauskern mit Kletterschalung ohne Nachlaufbühnen erstellt werden. (Bild: Doka) 

Eine weitere Besonderheit war die Führung des Klettersystems mit nur einem Führungsschuh. „Eine weitere Besonderheit, die wir in Deutschland so auch noch nie hatten, war das Führen des Klettersystems in nur einem Schuh statt zwei. So konnten wir das System sehr schlank halten”, sagt Marius Lenartz, Projektmanager bei Doka.

An den neuen Tower grenzt die VIA Mobile West, die durch den neu errichteten Messeeingang Süd mit Direktanschluss an die Verbindungsbrücke den neuen Eingang und einen Durchgang zur Messehalle 12 bildet. (Bild: Doka) 

Für die Verbindungsbrücke VIA Mobile West mussten komplexe drei- und vierarmige Stützen mit Sichtbetonanforderungen der Klasse SB4 hergestellt werden. Während die symmetrischen vierarmigen Stützen mit geschlossenen Formholzkästen ausgeführt wurden, entwickelten Lupp und Doka für die anspruchsvolleren dreiarmigen Stützen eine segmentierte Schalungslösung auf Basis vorgefertigter Trägerschalungselemente.

Durch die 3D-Planung und die vorgefertigten Elemente konnten Montagezeiten verkürzt und Material eingespart werden. Für die geforderte Sichtbetonqualität kam die Schalhaut DokaPly Birch zum Einsatz. Die Arbeiten an der Brücke wurden innerhalb von weniger als drei Monaten abgeschlossen. Beide Projekte wurden termingerecht fertiggestellt.

Weitere Informationen können per E-Mail an Doka Deutschland angefordert werden.

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