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Energieberater: Marktübersicht mit 73 Ausbildungsstätten

(5.2.2006) Wer sich zum Energieberater ausbilden lassen möchte, kann mittlerweile aus zahlreichen Angeboten wählen. Doch nicht jeder Kurs ist für jeden geeignet. Die Redaktion der Fachzeitschrift "Gebäude-Energieberater" hat deshalb bei 122 Ausbildungsstätten angefragt, darunter Handwerkskammern und Anbieter, deren Kurse beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) anerkannt sind. 73 haben detaillierte Informationen zugesendet, die in einer tabellarischen Übersicht in der Januar-Ausgabe der Fachzeitschrift veröffentlicht wurden. Nachfolgend einige Ergebnisse im Überblick:

  • Die Kursdauer und die Anzahl der Stunden hängen davon ab, ob der Kurs in Vollzeit oder berufsbegleitend erfolgt. Die Angebote erstrecken sich von 15 Tagen Vollzeit an der TÜV Akademie in München bis zu 15 Monaten für das berufsbegleitende Studienprogramm "Rationelle Energienutzung" an der Uni Kassel. Unterschiede gibt es auch bei der Unterrichtsweise. Einige Weiterbildungen setzen sich aus Vor-Ort- und Internetunterricht zusammen.
  • Die Kursgebühren bewegen sich häufig zwischen 1000 und 2000 Euro. Kurse mit höheren Gebühren haben in der Regel einen Lehrinhalt, der deutlich über die Ausbildung zum Energieberater hinausgeht. Die Kursgebühr fällt beim Bildungszentrum München mit 595 Euro (durch eine EU-Förderung) am günstigsten aus. Der dreimonatige Kurs mit 200 Unterrichtsstunden ist berufsbegleitend. An der Spitze der Kostengebühren steht das Solar Institut Jülich mit 6240 Euro. Doch dies umfasst eine einjährige Vollzeit-Weiterbildung zum Thema "Umweltschonendes Bauen". Der Energieberater-Abschluss ist dabei inbegriffen. Bei einigen Kursen ist eine Förderung möglich (z.B. durch die Agentur für Arbeit).
  • Zusätzlich fallen meist noch weitere Kosten an, z.B. für die Prüfung oder für Exkursionen. Außerdem müssen Kosten für Fahrt, Übernachtung und Verpflegung sowie für Bücher und Unterrichtsmaterialien mit einkalkuliert werden.

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