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Industrieverband Tore Türen Zargen: Erneuter Konjunkturrückschlag

(2.3.2004) Einen erneuten Rückschlag in Sachen Konjunkturentwicklung mussten die industriellen Hersteller von Toren, Türen und Zargen aus Stahl, Aluminium und Edelstahl hinnehmen. Nach Angaben des Industrieverbandes Tore Türen Zargen (ttz) aus Hagen / Westfalen, ist das Jahr 2003 mit einem Umsatzrückgang von 4% abgeschlossen worden. Das Ergebnis wiegt um so schwerer, als man bereits im Vorjahr mit 5% Abschlag deutlich im Minus lag. Als Zulieferindustrie befindet sich die Branche im Sog der Bauindustrie, bei der bis dato noch keine Konjunkturerholung festzustellen ist. Insbesondere die Umsatzträger Industrietore und Feuerschutztüren und -tore drücken auf das Ergebnis.

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Etwas besser sieht es dagegen in der Produktgruppe Garagentore aus, bei der überwiegend das (allerdings schlechte) Vohrjahresergebnis gehalten werden konnte. Als besonders schwierig wird das Objektgeschäft eingeschätzt. Zum einen herrscht hier eine gnadenloser Preisdruck, so dass vor allem bei großvolumigen Aufträgen kaum noch kostendeckend gearbeitet werden kann. Zum anderen wird den Lieferanten durch verzögerte Zahlungen, nicht durchgeführte Abnahmen und unberechtigte Abzüge das Leben schwer gemacht. Vor allem kleinere Unternehmen mit einer geringen Kapitaldecke werden hier oft bis an die Grenze der Belastbarkeit getrieben. Der Rationalisierungsspielraum ist nach Einschätzung der Unternehmen komplett ausgeschöpft, weshalb vielerorts Personal reduziert werden musste, um Kapazitäten zu reduzieren. Im Blick auf das Jahr 2004 ist man vorsichtig optimistisch. Der Auftragsbestand zu Beginn des Jahres hat sich leicht positiv gegenüber dem Vorjahr entwickelt. Dennoch erwartet man kaum mehr als einen +/- Null-Abschluss gegenüber dem Vorjahr. Die Einschätzung gründet auf der Annahme, dass sich die derzeit vorliegenden positiven gesamtwirtschaftlichen Indikatoren noch nicht unmittelbar auf die Bauwirtschaft auswirken werden. Sorgen bereiten die angekündigten Preiserhöhungen der Stahlhersteller. Die damit verbundene Steigerung der Herstellungskosten werde man an den Markt weitergeben müssen.

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