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Historischen Gebäuden abgeschaut: Wirtschaftlich kühlen durch Betonkerntemperierung

(20.6.2002) Moderne Architektur, klimatische Einflüsse, der stetig wachsende EDV-Einsatz sowie ein gesteigertes Komfortbedürfnis stellen an die innovative Gebäudetechnik von heute hohe Ansprüche.

Die Betonkerntemperierung verspricht eine behagliche und umweltbewusste Variante zur Klimatisierung moderner Büro- und Verwaltungsgebäude. Gerade durch die hervorragende Wirtschaftlichkeit ist diese Methode ein zukunftsweisendes Kühl- und Heizsystem. Denn auch im Heizfall kann die Betonkerntemperierung einen unterstützenden Beitrag leisten.

Das Prinzip der Betonkerntemperierung beruht auf der Nutzung der Speichermasse von Bauteilen. Dieses Prinzip kann im Sommer auch bei historischen Gebäuden wie Burgen oder Kirchen mit sehr dicken Außenwänden beobachtet werden. Aufgrund der großen Speichermasse dieser Wände stellen sich selbst im heißesten Sommer angenehm kühle Raumtemperaturen ein. Die im Raum auftretenden Wärmelasten werden von den kühlen, massiven Bauteilen absorbiert.

Bei der Betonkerntemperierung - z.B. von REHAU - wird dieses Speicherverhalten nachgebildet: PE-Xa-Rohre sind in der Betondecke integriert und werden mit Kühlwasser durchströmt. Hierbei wird die Speichermasse des Betons genutzt. So wird eine "unendliche Speichermasse" simuliert.

Weitere Systemvorteile liegen

  • in den geringen Investitionskosten,
  • einer "sanften Kühlung" ohne Zugerscheinungen,
  • in den Möglichkeiten, alternative Kalt- und Heizwassererzeugungssysteme einzusetzen und/oder
  • durch die Aktivierung der Speichermasse die Kälteanlage kleiner zu dimensionieren.

Neben der vor Ort verlegten Betonkerntemperierung - kurz BKT - bietet Polymerverarbeiter REHAU neuerdings auch die Möglichkeit, vorkonfektionierte BKT-Module einzusetzen. Diese Module sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, die sich hinsichtlich Rohrdimension, Verlegeabstand, Verlegeart (Einfach- oder Doppelmäander) und Modulgröße unterscheiden.

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