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Neuer Wassercheck berät online und verspricht weniger Verbrauch ohne Komfortverlust

(26.5.2013) Wenn die Deutschen auf Energiesparen angesprochen werden, denken sie meist an Heizung, Lampen oder Standby-Verbrauch. Aber wer macht sich schon Gedanken über warmes Wasser für Bad und Küche? Dabei ist Warmwasser in einem durchschnittlichen Haushalt der zweitgrößte Energiefresser – mit einem etwa zwölf Mal höheren Verbrauch als beispielsweise die Beleuchtung. „Für unser warmes Was­ser zum Waschen oder Kochen verbrauchen wir weit mehr Energie als nötig“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH. „Dabei lassen sich mit einfachen technischen Mitteln und kleinen Verhaltensänderungen nicht nur unzählige Kilowattstunden Energie sparen, sondern auch die Betriebskosten deutlich senken. Und das ohne Komfortverlust.“ Der neue interaktive WasserCheck, den co2­online im Rahmen der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz“ entwickelt hat, zeigt Verbrauchern in wenigen Schritten, wie groß ihr indivi­duelles Sparpotenzial beim Warmwasserverbrauch ist:

In einem durchschnittlichen Singlehaushalt beispielsweise kann durch den simplen Einsatz von Durchflussbegrenzern und eines Sparduschkopfs der Energieeinsatz für Warmwasser um rund 25% verringert werden. Das sollte jedes Jahr mehr als sechzig Euro Energiekosten sparen. Wird in einem durchschnittlichen Zweipersonenhaushalt regelmäßig nur eine Minute kürzer und bei einem Grad weniger geduscht, sorgt das für eine jährliche Ersparnis von etwa einhundert Euro.

Die besten Tipps zum Wasser sparen

Sparduschkopf und Durchflussbegrenzer nutzen: Wasser sparen beginnt dort, wo das Wasser heraus kommt: am Wasserhahn und am Duschkopf. Durchflussbegren­zer, Perlstrahler oder Perlatoren und Sparduschköpfe optimieren den Wasserstrahl und senken so den Verbrauch ohne Komfortverlust.

Zirkulationspumpe abschalten: Die Zirkulationspumpe sorgt dafür, dass sofort war­mes Wasser aus dem Hahn kommt. Schaltet man diese ab, kann ein durchschnittlicher Vierpersonenhaushalt in einem Einfamilienhaus pro Jahr rund 160 Euro sparen. Alterna­tiv kann die Schaltung der Zirkulationspumpe mit einer Zeitschaltuhr an den individu­ellen Tagesablauf angepasst werden.

Wasser sparen im Alltag: Jeden Morgen kalt duschen muss nicht sein, denn auch kleine Verhaltensänderungen machen sich bezahlt. Wer nur eine Minute kürzer duscht, beim Händewaschen zwischendurch den Wasserhahn schließt und beim Zähneputzen einen Becher nutzt, kann eine Menge Wasser und damit Geld sparen.

Alte Geräte austauschen: Bei Wasser- und Stromfressern lohnt sich oft schon ein Neukauf, bevor das alte Gerät kaputt geht. Wird in einem Dreipersonenhaushalt ein hydraulisch geregelter Durchlauferhitzer durch einen vollelektronischen Durchlaufer­hitzer ersetzt, ist eine jährliche Ersparnis von 120 Euro möglich.

Dichtungen und Dämmung prüfen: Der Wasserhahn tropft oder am Brauseschlauch gibt es ein Leck? Schuld sind oft poröse oder verkalkte Dichtungen, die schnellstmög­lich getauscht werden sollten. Übrigens: Bei undichten Stöpseln im Waschbecken hilft Alleskleber: am Rand auftragen, trocknen lassen und so den Stöpsel etwas verbrei­tern.

Wassertemperatur optimal regeln: In einer zentralen Anlage muss die Wassertem­peratur sechzig Grad Celsius betragen, um sich vor einem Legionellenbefall zu schüt­zen. Bei dezentralen Lösungen wie Durchlauferhitzern oder Boilern genügen niedrigere Temperaturen: an der Küchenspüle etwa 45 Grad, zum Duschen ungefähr 38 Grad.

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