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Rekord: BAU 2015 meldet über 250.000 Besucher

(27.1.2015; BAU-Bericht) Die BAU hat in ihrer 50-jährigen Geschichte erstmals die Schallmauer von 250.000 Besuchern durchbrochen. Zu der schon seit langer Zeit mit 2015 Ausstellern aus 42 Ländern völlig ausgebuchten Fachmesse kamen an sechs Messetagen laut Messe München 251.200 Besucher, das sind über 16.000 mehr als 2013. Es kamen zwar auch mehr Besucher aus Deutschland, der deutliche Zuwachs ist aber den internationalen Gästen zu verdanken: Rund 72.000 Besucher kamen aus dem Ausland, das entspricht einem Plus von 20 Prozent. Auch als „Architektenmesse“ wurde die BAU ihrem Ruf bemerkenswert gerecht: Etwa 65.000 Besucher aus Archi­tektur- und Planungsbüros sollen den Weg in und durch die 17 Messehallen gefunden haben.

Die Aussteller, obgleich verwöhnt von vergangenen Veranstaltungen, zeigten sich be­eindruckt von dem anhaltenden Besucherstrom. Viele berichteten von zweistelligen Zuwächsen bei den Kontakten:

  • „Jeder Tag war ein Best-Of, besser als bei allen bisherigen Veranstaltungen“, erklärte Martin Möllmann, Direktor bei Dyckerhoff.
  • Ähnlich äußerte sich Michael Wiessner, Vorstand Vertrieb und Marketing von Saint-Gobain Isover: „Positiv überrascht sind wir von der hohen Besucherfre­quenz vom ersten Messetag an. Wir hoffen, möglichst viel von der Euphorie, die wir auf der diesjährigen BAU gespürt haben, ins Tagesgeschäft mitnehmen zu können.“
  • Auch Bernard Gualdi, Leiter Unternehmenskommunikation bei Braas, berichtete von einem „großen Besucherandrang gleich am ersten Tag.“
  • Dorma-Chef Thomas Wagner: „Die Resonanz war in jeder Hinsicht überwälti­gend. Knapp 50 Prozent unserer Gäste am Stand kamen aus dem Ausland. Be­reits nach dem vierten Messetag konnten wir knapp zehn Prozent mehr Messe­kontakte verbuchen als 2013. Für uns war die BAU ein absoluter Erfolg.“
  • Für Thomas Lauritzen von Schüco ist die BAU „für die Baubranche mittlerweile das, was die IAA für die Automobilindustrie ist. Die internationale Ausrichtung der BAU ist einzigartig.“

Schwer beeindruckt zeigten sich auch viele internationale Aussteller, vor allem die Unternehmen aus China. „Positiv überrascht waren wir von der Gesprächsqualität und dass es direkt zu Vertragsabschlüssen kam“, berichtete z.B. Scott Lee, Marketing Di­rektor Guangdong Fenglu Aluminium: „Wir werden definitiv 2017 wieder teilnehmen und auch in China für die BAU werben.“

Dass die BAU international noch einmal dazu gewonnen hat, geht auch aus der vom Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest durchgeführten Ausstellerbefragung hervor. 90 Prozent der Aussteller, sieben Prozent mehr als vor zwei Jahren, bewerteten die Internationalität der Besucher mit „ausgezeichnet bis gut“. Auch die Besucherfrequenz wurde von den Ausstellern noch besser gesehen als 2013. Bei der Gesamtbewertung der BAU gibt es kaum noch Luft nach oben. Sie wird von fast allen Ausstellern (97 Prozent) mit “ausgezeichnet bis gut“ beurteilt. Auch die neuen Öffnungszeiten wurden positiv bewertet. 85 Prozent sind damit zufrieden. Vor zwei Jahren, als die BAU noch eine halbe Stunde später, nämlich um 18:30 Uhr schloss, lag dieser Wert noch bei 52 Prozent. Keine Änderungen gab es bei der Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Situation. 81 Prozent der Aussteller, exakt so viele wie vor zwei Jahren, sehen sie po­sitiv.

Die Befragung der Besucher blieb stabil auf sehr hohem Niveau. Auch hier gilt: Steige­rungen sind kaum möglich. 98 Prozent der Besucher bewerteten die BAU mit „ausge­zeichnet bis gut“, 97 Prozent wollen in zwei Jahren wieder kommen. Bestnoten verga­ben die Besucher insbesondere für die Breite und Vollständigkeit des Angebots sowie für die Präsenz der Marktführer.


... und auch außerhalb der Hallen gab es einiges zu entdecken - beispielsweise zur textilen Architektur. (Bild vergrößern)

Ein Grund für die Faszination BAU war auch diesmal wieder das Aufgebot an Stararchi­tekten, beispielsweise am Mittwoch im Forum C2: Nacheinander sprachen dort ...

Wie sehr die BAU als Messe für Architekten und Ingenieure wahrgenommen wird, zeigt auch der Ingenieuretag, der erstmals über 1.000 Anmeldungen registrierte. „Die BAU hat zwar traditionell mehr die Architekten im Blick, aber hier treten auch viele Bauin­genieure auf“, erklärte Heinrich Schroeter, Präsident der Bayerischen Ingenieurekam­mer-Bau.

Darüber hinaus erwiesen sich die drei Messeforen als Publikumsmagneten. Mitten in den Hallen (C2, C4 und B0) platziert, konnte man dort quasi im Vorbeigehen - und kostenlos! - die großen Themen der Branche „mitnehmen“, erläutert von unabhängi­gen Fachleuten aus Architektur, Forschung und Industrie:

  • „Stadtleben 2030“, „Building Information Modeling“ (BIM) und „Hochhäuser“ hießen u.a. die Thementage im Forum C2.
  • Das Forum A4 präsentierte sich bunt und vielfältig. Der Themenreigen reichte von Holzbau und flexiblen Materialien bis hin zur Zukunft im Bestand und Stra­tegien zum Klimawandel.
  • Im Forum B0 lag der Schwerpunkt auf praktischen Lösungen zur Sanierung und Modernisierung von Gebäuden, außerdem fand dort der Tag der Immobi­lienwirtschaft und der Hochschultag statt.

Begleitend zu den Präsentationen der Aussteller wurden die Leitthemen der BAU 2015 (Intelligent Urbanization – Energie- und Ressourceneffizienz – Mensch und Gebäude) außerdem in mehreren Sonderschauen thematisiert und veranschaulicht - aus ver­schiedenen Blickwinkeln und unter unterschiedlichen Aspekten. Die BAU arbeitete da­bei mit renommierten Partnern zusammen - wie mit der Fraunhofer-Allianz Bau, der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB), dem ift Rosenheim sowie der GGT Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik®.

Das eine große Thema gab es diesmal auf der BAU nicht. Im Vordergrund standen Pro­dukt- und Systemlösungen zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz, Um­welt und Ressourcen schonende Materialien und Technologien sowie im Bereich BAU IT das Top-Thema „Building Information Modeling“ (BIM). Abseits technologisch-funktio­naler Themen ging es vor allem darum, wie man das Wohnen, Leben und Arbeiten in der Stadt der Zukunft gestaltet. Auch Wohnkomfort war ein Thema.

Unter dem Motto „HVB – The Tower to inspire“ hat die Lichtinstallation „Green Building“ des Künstlers Philipp Geist in der „Langen Nacht der Architektur“ München erleuchtet.
(Quelle: HVB / Philipp Geist / Stefan Obermeier)

Ein Glanzlicht im Rahmen der BAU war erneut die Lange Nacht der Architektur. Gut 30.000 Besucher wollten am Freitagabend 50 Gebäude, architektonische Highlights der Stadt München, im nächtlichen Lichterglanz erleben.

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