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Zumtobel Staff: Task Area-Konzepte für innovative Bürobeleuchtung

  • Hinweis: Das hier beschriebene Licht-Konzept von Zumtobel Staff wird in einer Flash-Präsentation anschaulich animiert: Task Area-Präsentation (die Präsentation wird in einem neuen Browser-Fenster geöffnet).

(21.6.2004) Zukunftweisende Beleuchtungskonzepte für Office-Bereiche müssen unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden. Neben lichttechnischen Gütekriterien spielen hier Raumstimmung und Arbeitsatmosphäre, aber auch Wirtschaftlichkeitsaspekte mit Blick auf Betrieb und Wartung eine Rolle. Das Lichtdesign kann dabei, wie bisher überwiegend üblich, allgemein raumbezogen geplant werden. Oder - neu - konzentriert auf die Bereiche, in denen die Sehaufgaben tatsächlich anfallen. Solche innovativen Task Area-Konzepte optimieren nicht nur die Lichtqualität bedarfsgerecht und abgestimmt auf die jeweilige Tätigkeit. Darüber hinaus eröffnen sie auch neue gestalterische Möglichkeiten, um Arbeitskomfort und Raumatmosphäre zu verbessern. Und auch in Sachen Flexibilität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit ergeben sich neue, interessante Perspektiven.

Büroleuchten

Normiert werden die Vorgaben für gute Arbeitsplatzbeleuchtung in der neuen EN 12464. Sie berücksichtigt erstmalig für die Beleuchtung von Sehaufgaben im Büro neben klassischen, raumbezogenen Leuchtenanordnungen auch arbeitsbereichsorientierte Beleuchtungskonzepte, indem sie lichttechnische Gütekriterien für den Bereich der Sehaufgabe festlegt. Dabei erlaubt die Konzentration der Beleuchtung auf den Ort der Sehaufgabe, dass Entblendung, Kontrast und Schattigkeit exakt auf die jeweilige Tätigkeit abgestimmt werden. Je genauer die Arbeitsbereiche und die dort anfallenden Sehaufgaben bestimmt werden können, um so bedarfsgerechter lässt sich Licht einsetzen. Zusätzliche Akzent- und Wandbeleuchtung verleiht dem Licht im Raum die Mehrdimensionalität, die laut wissenschaftlichen Studien die Arbeitsbedingungen verbessern und das Büroumfeld angenehmer machen.

Grundsätzlich lassen sich einzelne Arbeitsplätze als Task Area definieren und die Lichtqualität individuell auf die dort anfallenden Sehaufgaben passgenau zuschneiden. Es ist aber auch möglich, die Task Area auf mehrere Arbeitsplätze mit demselben Anforderungsprofil auszudehnen. Innerhalb dieser arbeitsplatzübergreifenden Task Area bleibt die Anordnung der Arbeitsplätze flexibel.

Ganzheitliche Betrachtungsweise

Die moderne Bürowelt ist durch rasch wechselnde Arbeitsformen und hohe Mobilität gekennzeichnet. Dies gilt vor allem für Gebäude, in denen mit wechselnden Mieter- und Nutzerstrukturen ganz unterschiedliche Qualitätsanforderungen - auch an die Beleuchtung - gestellt werden. Task Area-Konzepte greifen die modulare Achsflexibilität innovativer Büroarchitektur auf und verbinden durch ihre ganzheitliche Betrachtungsweise von Raum, Leuchten und Lichtmanagement Individualität mit Flexibilität.

Zudem ergeben sich aus dem ganzheitlichen Zusammenspiel innovativer Lichtsysteme und intelligenter Luxmate Steuerungstechnologie deutlich verbesserte Kosten-Nutzen-Relationen. Gerade Task Area-Konzepte tragen den gestiegenen Ansprüchen an Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit im Betrieb Rechnung. Denn die Konzentration der Beleuchtung auf die eigentlichen Arbeitsbereiche senkt die mittlere Beleuchtungsstärke und damit den Energieverbrauch. Besonders wartungsfreundliche Leuchten, aber auch im Lichtsteuerungssystem automatisierte Kontrollen und regelmäßig dokumentierte Betriebsberichte tragen dazu bei, die Unterhaltskosten weiter zu reduzieren.

Bedarfsorientierte Lichtqualität

Für die Realisierung von Task Area-Konzepten bieten sich lichtfeldähnliche Cluster-Systeme und Stehleuchten an, da sie eine maximale Fokussierung des Lichts auf die einzelnen Aufgabenbereiche erlauben. Rundum entblendete Lichtsysteme auf Basis der neuartigen MPO-Technologie bieten nicht nur beste Lichtqualität, sondern ermöglichen zudem eine völlig freie Anordnung der Schreibtische. Hinzu kommt, dass ihr hoher Wirkungsgrad bei zugleich geringem Energieverbrauch Einsparpotentiale erschließen, die durch die einfache Wartung und einen guten Wartungsfaktor nochmals erhöht werden.

Neue, arbeitsplatzorientierte ID-Pendelleuchten lassen sich im Gegensatz zu vielen anderen Lichtsystemen quer zur Fensterfront auf den Raumachsen anordnen. Dies beschert der Büroorganisation ein Mehr an Flexibilität. Denn das aufgrund der speziellen Lichttechnik blendfreie Licht macht es möglich, die Leuchten auch direkt über dem Arbeitsplatz zu platzieren.

Ebenso eignen sich Lichtsegel zur Beleuchtung von Task Area-Bereichen. In einem Drei-Achs-Standardraum reicht für die Realisierung eines innovativen Task Area-Konzepts ein einziges Lichtsegel statt sechs herkömmlicher Rasterleuchten, die für eine normkonforme Raumbeleuchtung benötigt würden. Dies reduziert nicht nur den Installationsaufwand, sondern die geringere Anschlussleistung sorgt zudem für einen sparsamen Betrieb. Zudem erlaubt der modulare Aufbau eines Lichtsegels eine abgestimmte Zusammenführung der Funktionen Licht, Akustik und Klima, wodurch der Einbau einer abgehängten Decke unnötig wird. Dabei erfolgt die Installation "on demand": Erst bei Bedarf werden die Leuchten installiert und per Knopfdruck in das Raum- und Lichtmanagementsystem integriert.

Lichtmanagement für mehr Effizienz und Flexibilität

Tatsächlich lassen sich die Vorteile des Task Area-Konzepts vor allem dann voll ausschöpfen, wenn die Lichtsysteme in intelligente Luxmate Lichtmanagementtechnologie eingebunden sind und damit einzeln über DALI-Leitungen angesteuert werden können. Anpassungen an veränderte Raumlayouts und modifizierte Anforderungen an die Beleuchtungsaufgaben lassen sich problemlos und schnell vornehmen. Mit dem neuen Luxmate Floor Controller steht dabei ein preisgünstiges System zur Verfügung, das es erstmals erlaubt, auch Leuchten zu adressieren, die erst bei Bedarf durch Erwerb einer Zusatzlizenz auch Dimmfunktionen ("Dimming on Demand") bieten. Investitionskosten können so niedrig gehalten werden.

Zudem reguliert der Luxmate Floor Controller die Lichtmenge einer Leuchte automatisch, sodass die Beleuchtungsstärke konstant auf dem geforderten Niveau liegt. Die installationsseitig - für den Ausgleich von den durch Leuchtenverschmutzung und Lampenalterung bis zur nächsten Wartung zu erwartenden Helligkeitsverlust - notwendigen Überkapazitäten (Neuwert) werden automatisch gedimmt. Auch damit trägt die Lichtsteuerungstechnologie dazu bei, den Betrieb einer Beleuchtungsanlage effizient und kosten günstig zu gestalten.

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