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Archicad 20 verspricht mehr Informationen im BIM und realistischere Visualisierungen


  

(13.5.2016) Graphisoft hat für Juni 2016 Archicad 20 angekün­digt. Unter einer aufgeräumten Benutzeroberfläche verspricht das neue Release eine Reihe von Verbesserungen, die den Fo­kus auf das „I“ in „BIM“ legen: Mehr Informationen im Gebäu­demodell erleichtern und beschleunigen tägliche Planungspro­zesse.

Die wichtigsten Neuerungen

Verbessertes Informationsmanagement: Innerhalb von Ar­chicad 20 sind „Eigenschaften“ nicht-geometrische Informatio­nen, die man an alle Archicad-Elemente anhängen kann (z.B. U-Wert, Brandschutzklasse oder Bauabschnitt). Menge und Art der Eigenschaften kann der User selbst im neuen Eigenschaften-Manager festle­gen. Bis jetzt werden viele dieser Werte an verschiedenen Stellen in Excel-Tabellen gepflegt. Archicad 20 importiert diese Werte in die Eigenschaften von Elementen, um alle Informationen konsistent und an einer Stelle verfügbar zu haben.

Darstellung von Eigenschaften: Die Eigenschaften können zudem für unterschiedli­che Plandarstellungen herangezogen werden. So können in einem Schritt z.B. alle tra­genden Wände oder alle Bauteile mit einer bestimmten Brandschutzklasse farbig ange­zeigt werden.

Informationsaustausch: Archicad 20 unterstützt als eines der ersten BIM-Architek­turprogramme IFC 4 mit dem Design Transfer View und dem Reference View.

Grafische Favoriten: Favoriten sind voreingestellte Elemente, die im Planungsalltag häufig eingesetzt werden. Die neuen grafischen Favoriten werden mit farbigen 2D- und 3D-Vorschaubildern dargestellt, was die Auswahl vereinfacht und damit die tägli­che Planungsarbeit merklich beschleunigen sollte. Zudem unterstützen die Favoriten BIM-Manager bei der Einrichtung und Durchsetzung von Bürostandards.

Visualisierung: Archicad 20 verfügt über die aktuelle Version von CineRender, der Rendering-Engine von Cinema 4D. CineRender erzeugt bemerkenswert realistische Oberflächen, bietet neue Gras-Renderingeinstellungen und verbindet das mit mar­kant reduzierten Renderingzeiten.

Außerdem können Anwender in der 3D-Perspektive bei jeder Kameraposition in eine Zweipunkt-Perspektive wechseln. Originalposition und Blickwinkel bleiben erhalten. Das Resultat: Automatischer Ausgleich stürzender Linien. Eine Nachbearbeitung ist nicht mehr nötig.

Archicad versteht NURBS: Auch lassen sich mit Rhino erzeugte komplexe Geome­trien nativ in Archicad 20 importieren und die Glättung einzeln regeln. Die Einführung von NURBS in die GDL-Sprache macht das möglich - zur Erinnerung siehe auch Bei­trag „Rhino-Grasshopper-Archicad Connection im Sinne parametrischer Architektur“ vom 18.10.2015.

Neue Benutzeroberfläche: Entsprechend dem Credo „less is more“ wurde die gra­phische Benutzeroberfläche von Archicad komplett überarbeitet und erscheint im mo­dernen reduzierten Design. Befehle und Menüs bleiben dort, wo sie waren. Selten ge­nutzte Funktionen sind neu angeordnet, überflüssige graphische Elemente eliminiert. So entsteht eine ruhige Benutzeroberfläche mit einer größeren Arbeitsfläche.

Weitere Informationen zur neuen Archicad-Version können per E-Mail an Graphisoft angefordert werden.

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