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180.000 m² Ausstellungsfläche:  BAU 2011 so gut wie ausgebucht

(30.12.2009) Die Nachfrage der Unternehmen aus dem In- und Ausland nach Ausstellungsflächen auf der BAU ist laut Messe München "so groß wie nie". Rund ein Jahr vor Messebeginn sind 180.000 m² Hallenfläche nahezu voll belegt. Die BAU 2011, die vom 17. bis 22. Januar 2011 auf dem Gelände der Neuen Messe München stattfindet, ist damit so gut wie ausgebucht. Auf der "Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme" werden sich erneut mehr als 1.900 Aussteller aus über 40 Ländern präsentieren. Die Messeleitung erwartet mehr als 210.000 Besucher aus etwa 150 Ländern.


Run auf die BAU

Dass die 17 Messehallen zu einem so frühen Zeitpunkt fast komplett ausgebucht sind, ist auch für die BAU ein ungewöhnlicher Vorgang. "Wir sind, was den Eingang der Anmeldungen angeht, der BAU 2009 um etwa drei Monate voraus", sagt Projektleiter Markus Geisenberger. "Zahlreiche Unternehmen, vor allem aus dem Ausland, haben diesmal sehr früh angemeldet, um sich einen Platz auf der BAU zu sichern." Dennoch rät Geisenberger interessierten Unternehmen, die noch an der BAU 2011 teilnehmen wollen, die Anmeldeunterlagen unbedingt einzureichen, denn: "Erfahrungsgemäß tut sich in den Monaten vor Messebeginn durch Stornierungen und Umplatzierungen immer wieder eine Lücke auf."

Die weltweiten Marktführer aus allen Ausstellungsbereichen in München zu versammeln, hat sich das Projektteam vorgenommen - und dieses Ziel, sagt der Projektleiter, "haben wir im Großen und Ganzen heute schon erreicht". Auch auf Besucherseite hat die BAU mit dem Rekordwert von 2009 - mehr als 212.000 Besucher aus 151 Ländern - Maßstäbe gesetzt. Die neue Positionierung als "Weltleitmesse" sieht die BAU dabei als Verpflichtung, vor allem international weiter zuzulegen. Die angestrebten Ziele sind ambitioniert: Jeder vierte Aussteller soll aus dem Ausland kommen, der Anteil der ausländischen Besucher auf über 40.000 steigen. Entsprechend verstärkt hat die BAU ihr Auslandsmarketing.

Ausstellungsbereiche

Die BAU 2011 belegt die komplette Hallenfläche der Neuen Messe München: 17 Messehallen mit insgesamt 180.000 m² Fläche. Das Angebot umfasst traditionell die ganze Bandbreite des Planens, Bauens und Gestaltens.

Die einzelnen Ausstellungsbereiche sind nach Baustoffen, Produkt- und Themenbereichen gegliedert:

  • Der Bereich Steine/Erden präsentiert sich auf 22.000 m² in den Hallen A1 und A2. Er umfasst Steinzeug, Kalksandstein, Beton, Bims- und Faserzementbaustoffe, Putze, Estriche, Isolier- und Dämmstoffe.
  • Dachbaustoffe inklusive Dachfenster belegen die komplette Halle A3. Die Ziegelindustrie zeigt ihr umfassendes Repertoire - vom Mauerziegel über Dachziegel bis hin zum kompletten Gebäudeteil.
  • Der Bereich Naturstein, Kunststein und Außenraumgestaltung in Halle A4 wächst auf 5.000 m² Fläche und ist damit größer denn je.
  • Die Bauchemie ist in Halle A5 sowie einem Teil der Halle A4 auf rund 16.000 m² konzentriert. Zahlreichende Hersteller zeigen, wie ihr umfangreiches Sortiment - von Isolier- und Dämmstoffen bis hin zu Putzen, Lacken, Farben und Klebstoffen - an der Fassade und im Innenausbau zum Einsatz kommt.
  • Der wieder wachsende Bereich Fliesen und Keramik ist traditionell in der Halle A6 beheimatet. Führende Hersteller aus aller Welt zeigen neueste Kreationen zur Innen- und Außenraumgestaltung.
  • In den Hallen B1, C1 und B2 geht es um Fassaden- und Sonnenschutzsysteme sowie Profile aus Aluminium und Stahl. Die Stahlhersteller- und Verarbeiter rücken damit von der Halle B3 in die Halle B2. Der insgesamt 30.000 m² große Ausstellungsbereich umfasst auch Maschinen und Werkzeuge zur Aluminium- und Stahlbearbeitung.
  • Ebenfalls neu in der B2: Die Energie- und Gebäudetechnik. Hersteller zeigen, wie man technische Lösungen architektonisch anspruchsvoll in das Gebäude integrieren kann.
  • Die komplette Palette der Tor- und Türantriebstechnik, bisher in Halle B2 zuhause, belegt künftig die Halle B3 sowie Teile der Halle C3 und rückt damit näher an den Bereich Türen und Fenster. Insgesamt vergrößert sich dieser Ausstellungsbereich auf rund 15.000 m² Fläche.
  • Die Halle B5 präsentiert das umfangreiche Angebot der Holz- und Kunststoffindustrie. Hier geht es um konstruktiven Holzbau ebenso wie um Innenausbau und um Holzwerkstoffe.
  • Das gesamte Spektrum der Linoleum, PVC, Kautschuk, Kork) und textil über Laminat bis hin zu Parkett - präsentiert sich auf 12.000 m² in Halle B6 und Teilen der Halle A6.
  • In Halle C2 zeigen Unternehmen der internationalen Glasindustrie die neuesten Entwicklungen und Produkte in den Bereichen Glas und Glas-Architektur.
  • Türen und Fenster aus Holz, Kunststoff, Glas und Aluminium sowie Schlösser und Beschläge belegen ein zusammenhängendes Areal mit insgesamt 21.000 m² Fläche in den Hallen C4 und B4. Das Fachpublikum findet Hersteller und Zulieferer in unmittelbarer Nachbarschaft. Ein wichtiges Thema ist die Gebäudesicherheit. Vorgestellt werden verschiedene Konzepte und Systeme.
  • Ebenfalls einen eigenen Ausstellungsbereich bildet in Halle C3 die Bausoftware: BAU IT. Mit rund 6.000 m² Fläche legt die größte Schau dieser Art in Europa noch einmal zu. Neu gegenüber 2009: Die BAU IT rückt in den nördlichen Hallenbereich, mit direktem Anschluss zum Eingang Nord.

Leitthemen

Welche Themen bestimmen aktuell die Diskussion um das Planen, Bauen und Gestalten? Welche sind wegweisend für die Zukunft des Bauens? Die BAU 2011 wird einige ausgewählte Themen in den Mittelpunkt rücken. Sie werden in den Messeforen diskutiert, in den Sonderschauen illustriert, und an den Ständen präsentieren die Aussteller dazu konkrete Lösungen.

  • Nachhaltiges Bauen ... verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Nachhaltige Gebäude sollen wirtschaftlich effizient, umweltfreundlich und Ressourcen sparend sein, ihren Nutzern Komfort, Wohlbehagen und Gesundheit sichern und sich außerdem optimal in ihr sozio-kulturelles Umfeld einfügen.
  • Barrierefreies Bauen ... meint Gebäude, Wohnungen und deren Umfeld so zu bauen, zu gestalten und einzurichten, dass Menschen mit und ohne Handicap, Große und Kleine, Junge und Alte möglichst selbständig, sicher und komfortabel darin leben können.
  • Sanierung, Renovierung und Modernisierung (SanReMo) ... macht für viele Unternehmen der Bauwirtschaft mittlerweile den Großteil des Umsatzes aus. Allein in Deutschland werden bereits rund 60% der gesamten Wohnungsbauinvestitionen im Bestand erbracht - zur Erinnerung siehe Beitrag "Sanierung, Renovierung, Modernisierung - drei Begriffsbestimmungen" vom 20.12.2009

Messeforen - BAU plus!

Neben den Präsentationen der Aussteller bietet die BAU auch 2011 wieder ein fachliches Begleitprogramm. BAU Plus! - unter diesem Motto soll 2011 fortgeführt werden, was sich 2009 bewährt hat. Drei hochkarätig besetzte Foren dienen den Messebesuchern als kostenlose Informationspools. Die mitten im Messegeschehen platzierten Foren sind frei zugänglich.

  • Im Forum "Zukunft des Bauens" werden namhafte Planer, Architekten und Bauingenieure aus aller Welt anhand von Projektbeispielen erläutern, wie das Bauen und Gestalten der Zukunft aussieht.
  • Das Forum "MakroArchitektur" beleuchtet die Rolle des Architekten in Gegenwart und Zukunft. Vormittags stellen Architekten und Unternehmensvertreter gemeinsame Projekte vor. Nachmittags präsentiert ein "Trendpanel" die Ergebnisse interdisziplinärer Grundlagenforschung. Dabei geht es darum, welche Folgen Megatrends wie Nachhaltigkeit oder Digitalisierung künftig auf Architektur, Produkte und Prozesse haben.
  • Mit der "Modernisierung und Instandhaltung" von Gebäuden generieren zahlreiche Unternehmen im In- und Ausland mittlerweile einen Großteil ihres Geschäfts. Deshalb wird es auch zu diesem Themenbereich wieder ein eigenes Forum geben.

Sonderschauen

Die Leitthemen der BAU werden auf Sonderschauen veranschaulicht. Dort können sich die Messebesucher einen Überblick verschaffen, wie der Stand von Forschung und Entwicklung ist und welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind.

  • In der Sonderschau "Intelligentes Bauen" wird die Fraunhofer-Allianz Bau innovative Technologien aus der Bauforschung präsentieren. Anhand marktnaher Beispiele demonstrieren die 16 Mitgliedsinstitute neue Technologie-, Produkt- und Systemlösungen für Wohn- und Nutzimmobilien.
  • Wie ein Gebäude unter dem Primat der Nachhaltigkeit geplant und realisiert werden kann, das zeigt die BAU 2011 am Beispiel der Wettbewerbsbeiträge zum "Solar Decathlon Europe 2010". Vier Gebäude, die deutsche Universitäten für den Wettbewerb entworfen haben, werden auf der BAU 2011 erstmals einem breiten Fachpublikum vorgestellt - siehe auch Beitrag "Vier deutsche Teilnehmer beim 'Solar Decathlon Europe'" vom 6.12.2009.
  • Barrierefrei bauen: Wie das geht und welche Produktinnovationen es gibt, präsentiert die BAU gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik (GGT).
  • Auf der Sonderschau "Nachhaltig für die Zukunft" zeigt das ift Rosenheim gemeinsam mit führenden Herstellern, wie mit leistungsfähigen und innovativen Fenstern und Fassaden nachhaltiges Bauen und Energiegewinnhäuser realisiert werden können und welche Kennwerte und Nachweise bei Investitionsentscheidungen besonders zu beachten sind.

Besucherzielgruppen

Das breit gefächerte Angebot der BAU 2011 richtet sich an verschiedene Besucherzielgruppen:

  • Planer: Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten, Ingenieure, Tragwerksplaner, kommunale und staatliche Baugenehmigungsbehörden, Energieberater.
  • Investoren: Wohnungsbaugesellschaften, private und kommunale Bauträger, Immobilienverwalter, Fondmanager, Makler, Retail/Handelsketten, Facility Manager.
  • Bau-/Ausbaugewerbe: Bodenleger, Dachdecker, Estrichleger, Fassadenmonteure, Fenster-/Glasfassadenbauer, Fliesenleger, Glaser, Installateure/Heizungsbauer, Klempner, Landschaftsgärtner, Maler/Lackierer, Maurer/Betonbauer, Metallbauer/Schlosser, Parkettleger, Rollladen-/Jalousiebauer, Schreiner, Solartechniker, Stuckateure, Trockenbaumonteure, Wärme-/Kälte-/Schallschutzisolierer, Zimmerer, Ladenbauer.
  • Handel: Baustofffachhandel, DIY-Märkte, sonstiger Handel.
  • Forschung, Aus- und Weiterbildung: Hochschulen, Forschungsinstitute, Meisterschulen, Fach- und Berufsschulen

siehe auch für zusätzliche Informationen:

siehe zudem


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