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Fach- und Anwenderforum für 3D-Dokumentation

<!---->(17.4.2011) Das erste Fach- und Anwenderforum für 3D-Dokumentation feiert am 17. und 18. Mai 2011 in Essen Premiere. Schauplatz ist das Gelände der historischen Zeche Zollverein. Der Fachkongress versteht sich als Kommunikationsplattform, Ideenpool und Innovationsforum für Entwickler und Anwender der 3D-Dokumentation mit Laserscannern. Das Vermessungsverfahren verspricht Vorteile bei der Planung und dem Betrieb von Gebäuden. Die breiten Einsatzmöglichkeiten in der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie Visionen zu der vielversprechenden Technik sollen einen Schwerpunkt der Konferenz bilden. Weitere Themenfelder sind der Einsatz der neuen Technologie in Anlagenbau und Fabrikplanung, bei der Inventarisierung von Denkmälern, archäologischen Ausgrabungen und in der forensischen Rekonstruktion.

Rund 50 Experten aus 14 Ländern wollen bei der zweitägigen Konferenz in Workshops und Podiumsvorträgen für Anregungen und Gesprächsthemen rund um die 3D-Dokumentation sorgen. Bereits der Einführungsvortrag am ersten Kongresstag könnte ein Highlight werden: Als Vordenker referiert Professor Dr. Spath vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) darüber, wie er die Zukunft der Verwaltung der gebauten Umwelt mittels 3D-Daten sieht. Kyle Bernhardt von Autodesk (USA) stellt vor, wie die Software 3D-Punktwolken von Laserscannern integriert und damit neue Möglichkeiten für die Planung und das Management von Immobilien eröffnet. Praxisnahe Vorführungen sollen die Leistungsfähigkeit von portablen Lasersystemen veranschaulichen - etwa die millimetergenaue und zeitsparende Erfassung selbst komplexester Flächen- und Raumgeometrien. Ben Bennett von Digital Surveys (UK) will die Praxis der 3D-Dokumentation mit Autodesk Revit vorführen. Den gesamten Workflow von der Datenerfassung bis zur fertigen Gebäudedokumentation betrachtet Andrew Maltby von Land Surveys (UK) in seinem Workshop - ebenfalls an beispielhaften Objekten. Attraktives Rahmenprogramm rund um die vielfältigen Programmblöcke bilden Cocktailempfang, Dinner-Party und eine Tour über das Gelände des Industriedenkmals Zeche Zollverein.

Zukunftsweisendes Verfahren

Für die Bau- und Immobilienwirtschaft liegt die Stärke eines genauen und doch einfachen Messverfahrens - wie das der 3D-Dokumentation mit Laserscannern - in der direkten und exakten Transformation von realen Objekten in digitale Daten und virtuelle Modelle. So lassen sich Objekte fotorealistisch darstellen und beispielsweise Flächen und Volumina zur Massenermittlung errechnen sowie Grundrisse, Schnitte und Ansichten erzeugen. Laserscanner können neben der Gebäudehülle alle relevanten Einbauten wie Versorgungstrassen und sichtbare Rohrleitungen dreidimensional und mit ihren exakten Dimensionen erfassen - eine große Arbeitserleichterung für die Dokumentation von Bestandsobjekten. Mit den gewonnen Daten sind die Erstellung von Bestandsplänen, Ausführungsdokumentationen, virtuellen Bauzeichnungen und Bestandsanalysen einfach, schnell und kostengünstig realisierbar, ebenso das Building Information Modelling (BIM) als Grundlage für virtuelle Gebäudemodelle.

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