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Neue Förderstandards: "KfW-Effizienzhaus Denkmal" sowie "Altersgerechtes Haus"

Förderstandards "KfW-Effizienzhaus Denkmal" sowie "Altersgerechtes Haus"(2.1.2012) Die KfW Bankengruppe weitet 2012 die Förderung für Sanierungen von Wohngebäuden aus und will damit ihr Engagement bei der Bewältigung des Klimawandels und der wachsenden demographischen Herausforderungen intensivie­ren. Mit dem neuen Förderstandard "KfW-Effizienzhaus Denkmal" wird eine vereinfachte Förderung für denkmalge­schützte und darüber hinaus für besonders erhaltenswerte Bausubstanz eingeführt. Damit soll den besonderen Heraus­forderungen, die ein energetischer Umbau z.B. bei einer histo­risch oder architektonisch besonders wertvollen Fassade mit sich bringt, Rechnung getragen werden.

Barrierereduziertes Wohnen bleibt ebenfalls ein Schwerpunkt. Die KfW führt das För­derprogramm "Altersgerecht Umbauen" mit eigenen Mitteln fort. Unterstützt werden Modernisierungsmaßnahmen zum Abbau von Barrieren, z.B. der Umbau von Bädern, Verbreiterung von Wohnungsfluren, Einbau von Aufzügen oder Anbau von Balkonen - siehe auch Baulinks-Beitrag "KfW-Förderkreditprogramm "Altersgerecht Umbauen" läuft weiter (23.11.2011). Neu ist die Einführung des Förderstandards "Altersgerechtes Haus" für umfassende Modernisierungen mit dem Ziel eines weitgehend barriereredu­zierten Hauses.

"Mit der Weiterentwicklung der wohnwirtschaftlichen KfW-Programme wollen wir dazu beitragen, den Wohnungsbestand nachhaltig zukunftsfähig zu machen. Die energe­tische Sanierung ist dabei ein zentrales Element, denn damit können wir nicht nur die Wohnqualität verbessern, sondern nicht zuletzt auch dem Klimawandel wirksam entge­genwirken. Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Förderung bleibt der Abbau von Barrieren in unseren Häusern und Wohnungen" erklärt Dr. Axel Nawrath, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe. "Die KfW gibt nicht nur finanzielle Anreize, sondern definiert auch Standards, welches Zielniveau ein Gebäude mit einer energetischen oder barrierereduzierten Modernisierung erreichen kann. Damit wird den Bauherren eine gute Orientierung gegeben."

weiterhin: "Energieeffizient Bauen" und "Energieeffizient Sanieren"

Bauherren, die energiesparend modernisieren oder einen energetischen Neubau reali­sieren möchten, werden wie bisher mit Förderkrediten aus den mit Mitteln des Bundes­ministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aufgelegten Programmen "Energie­effizient Bauen" und "Energieeffizient Sanieren" unterstützt.

Im Programm Energieeffizient Sanieren können private Bauherren mit max. zwei Wohn­einheiten statt eines zinsverbilligten Kredits (Effektivzinssatz aktuell 1% in allen Lauf­zeiten) auch einen Investitionszuschuss bekommen. Die Höhe der Investitionszu­schüsse ist am 1. Januar 2012 auf bis zu 20% der Investitionssumme (max. 15.000 Euro) gestiegen - zur Erinnerung siehe auch Beitrag "KfW fördert Sanierung und Neu­bau mit Darlehenszinsen ab 1,00%" vom 7.11.2011.

Beteiligung an Kosten des Energieberaters

Die Fachplanung und Begleitung durch einen Energieberater während einer energeti­schen Sanierung wird von der KfW in Höhe von 50 %der Kosten unterstützt. Der För­derhöchstbetrag erhöht sich ab Anfang Januar 2012 auf 4.000 Euro (vorher: 2.000 Euro).

Optimierung der Wärmeverteilung als Einzelmaßnahme gefördert

Ab April 2012 wird die Optimierung der Wärmeverteilung bei bestehenden Heizungs­anlagen im Programm "Energieeffizient Sanieren" zukünftig auch als Einzelmaßnahme gefördert. Das umfasst u.a. ...

  • die richtige Einstellung der Heizungsregelung,
  • die Abstimmung der einzelnen Teile der Heizungsanlage oder
  • den Ersatz bestehender Pumpen durch Hocheffizienzpumpen.

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