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Thema "Facility Management": Büronebenkosten steigen

(10.9.2002) Die Nebenkosten in Deutschlands Büros steigen. Vor allem die Bereiche Bewachung und Reinigung haben sich dramatisch verteuert. Absolut sind die öffentlichen Abgaben jedoch nach wie vor Kostenfresser Nummer eins bei den Büronebenkosten. - Zu diesen Ergebnissen kommt die von Jones Lang LaSalle durchgeführte Nebenkostenanalyse 2002 in den deutschen Immobilienhochburgen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München.

Am stärksten sind die Nebenkosten bei vollklimatisierten Gebäuden gestiegen. Verantwortlich dafür sind hauptsächlich die Zunahmen in den Bereichen Reinigung (+65%) sowie Bewachung (+45%). Auch bei den unklimatisierten Gebäuden haben die Bereiche Reinigung (+25%) und Bewachung (+64%) am nachhaltigsten zugelegt.
Den höchsten Anteil an den Nebenkosten nehmen jedoch nach wie vor die öffentlichen Abgaben ein. Sowohl bei klimatisierten als auch bei unklimatisierten Gebäuden liegt diese Kostenkategorie mit deutlichem Abstand und Anteilen zwischen 17,6% und 19,1% an der Spitze der Kostenskala. Da sich die öffentlichen Abgaben absolut aber nur leicht verändert haben und die Nebenkosten in anderen Bereichen gestiegen sind, ist der Anteil der öffentlichen Abgaben an den Gesamtnebenkosten unter 20% gerutscht. Trotz dieser Relativierung wird die Dominanz der öffentlichen Abgaben jedoch auch mittelfristig weiterhin Bestand haben.

Der Anstieg der Nebenkosten bei personalintensiven Leistungen, insbesondere im Bereich Bewachung, ist, verglichen mit dem moderaten Anstieg der gesamten Nebenkosten, signifikant. Dies ist zum einen zurückzuführen auf den nachhaltigen Trend zu Service-Immobilien, zum anderen auf ein gestiegenes Sicherheitsbedürfnis bei den Nutzern, vor allem nach den Anschlägen vom 11. September 2001.

Einen massiven Anstieg der Nebenkosten erwartet Jones Lang LaSalle darüber hinaus im Verlauf der nächsten Jahre im Bereich der gebäudebezogenen Versicherungen. Die im Zuge der Liberalisierung und Globalisierung der Versicherungsmärkte unter die Gewinngrenze abgesunkenen Versicherungsprämien haben bereits deutlich angezogen. Auch hier sind die Folgen der Ereignisse vom 11. September unübersehbar.

Unter Deutschlands Immobilienhochburgen führt Frankfurt am Main weiterhin die Nebenkosten-Rangliste an. EUR 3,59/m²/Monat sind in der Mainmetropole bei klimatisierten, EUR 3,17/m²/Monat bei unklimatisierten Bürogebäuden zu bezahlen. Am günstigsten schneidet München ab mit EUR 2,79/m²/Monat bei klimatisierten und EUR 2,22/m²/Monat bei unklimatisierten Objekten.

Der Anteil der öffentlichen Abgaben ist in jeder Stadt am höchsten. Bei klimatisierten Gebäuden bewegt er sich zwischen 14% (München) und 24% (Düsseldorf), bei den unklimatisierten zwischen 18,1% (Düsseldorf) und 25,7% (Hamburg). In absoluten Zahlen dominiert auch hier Frankfurt die Rangfolge mit EUR 0,71/m²/Monat bei klimatisierten, mit EUR 0,75/m²/Monat bei unklimatisierten Büroobjekten.

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