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"Premiere für jeden Mieter kostenlos": Abo-Sender stellt Geschäftsmodelle zur Mieterbindung und -gewinnung vor

(30.1.2003) Unter dem Motto "Premiere für jeden Mieter kostenlos" hat der Abosender jetzt verschiedene Geschäftsmodelle zur Mieterbindung und -gewinnung vorgestellt. "Gerade in schwierigen Mietermärkten sucht die Wohnungswirtschaft nach innovativen Mitteln, neue Mietergruppen zu erschließen und vorhandene besser zu binden", erläuterte Thomas Gerlach, Leiter Geschäftskundenvertrieb bei Premiere, auf dem "forum zukunft - wohnungswirtschaft und medien im dialog" in Essen. Deshalb habe Premiere geeignete Vermarktungsangebote für seine Abonnements entwickelt.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht das Modell "Vollversorgung". Wohnungsunternehmen können damit ihre kompletten Bestände mit einem Digital-Receiver ausstatten. Eine Installationshilfe und technischer Support für 24 Monate sind in dem Angebot bereits eingeschlossen. Außerdem wird für diese zwei Jahre in jeder Wohnung das Einstiegsangebot PREMIERE START freigeschaltet. Dem Mieter entstehen dabei keine Kosten. Für das Paket mit einem Marktwert von rund 320,- Euro zahlt lediglich der Vermieter einen einmaligen Beitrag von 99,- Euro.

"Das Modell schafft eine klassische win-win-win-Situation", sagte Gerlach. "Der Mieter bekommt kostenlos ein Premiere-Abo sowie Zugang zu allen frei empfangbaren digitalen Fernsehangeboten, dem Vermieter steht ein effizientes Akquisetool zur Verfügung und Premiere gewinnt neue Abonnenten."

Als konsequente Weiterentwicklung bereits bestehender Marketingmaßnahmen der Wohnungsunternehmen wie Mietfreiheit, Bonuskarten oder auch Freikarten für Kino- und Theaterbesuche versteht Premiere sein zweites Angebot: Der Abosender gibt Vermietern mit speziellen Premiere-Gutscheinen ein Vermietungsargument an die Hand. Darüber hinaus können Wohnungsgesellschaften über den Vertrieb von Premiere-Abos in ihren Kundencentern Mietern künftig einen Zusatzservice anbieten und gleichzeitig neue Erlöse generieren.

Auf dem "forum zukunft - wohnungswirtschaft und medien im dialog" diskutierten rund 100 Entscheider der Wohnungswirtschaft einen Tag lang die Bedeutung von Maßnahmen zur Mieterbindung und -gewinnung. Als Partner der Branche bietet Premiere mit der Veranstaltung einmal im Jahr die Möglichkeit zum persönlichen Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Angeregt wurde die Diskussion in diesem Jahr neben der Präsentation von Thomas Gerlach und einem Gespräch mit Schalke-Manager Rudi Assauer durch Vorträge von Zukunftsforscher Andreas Steinle über die Entwicklung der Wohn- und Gesellschaftsformen und von Dr. Volker Eichener, Geschäftsführer der InWIS GmbH, über die Wertschöpfungspotenziale durch neue Dienstleistungen rund um die Immobilie. Wolfram Winter, Geschäftsführer Studio Universal GmbH, entführte das Publikum nach Hollywood, bevor Verleger Dieter A. Kuberski die Mieterzeitung als strategisches Kommunikationsmittel für die Wohnungswirtschaft vorstellte. In einer Abschlussrunde diskutierten Teilnehmer aus den Spitzenverbänden der Wohnungswirtschaft über die Bedürfnisse von Mietern und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten für die Wohnungswirtschaft.

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