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So beißt der Rasen nicht ins Gras

(16.7.2003) Das Übel an der Wurzel packen: Unkraut jäten kann ganz schön anstrengend sein. Wenn man aber den Rasen vor lauter Wildwuchs nicht mehr sieht, helfen nur noch geeignete Produkte aus dem Fachhandel.

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Sind wir mal ehrlich: Als Kinder, da haben wir sie doch gehasst, diese Schilder. "Betreten der Rasenfläche verboten", brüllte es uns da vom Rand des verlockend duftenden grünen Teppichs im Stadtpark entgegen, schwarz auf weiß, völlig humorlos. Was sollte dem Rasen denn schon groß passieren bei unserem kleinen Fußballspiel? Und war er nicht in jedem Jahr genauso grün und gesund wie im Sommer zuvor?
"So mag er ja ausgesehen haben", lächelt Gerd Schürtz, Gartenexperte bei Bayer CropScience. "Nur: Egal ob Stadtpark oder heimischer Garten – ein sattgrüner und gepflegter Rasen ist immer das Ergebnis regelmäßiger Pflege!"

Nun mag nicht jeder Hobbygärtner Wert auf ein akkurat mit der Nagelschere auf vier Millimeter gestutztes englisches Rasengeviert legen. Aber auch für die eigene kleine Oase hinterm Reihenhaus gilt: Einige Tipps müssen beachtet werden, um sich lange am eigenen Grün erfreuen zu können.

"Staunässe, mangelnde Luftversorgung der Gräserwurzeln, ausdauernde Trockenheit oder das triste Schattendasein unter Bäumen und Sträuchern machen dem Rasen das Leben schwer", bringt Bayer CropScience-Experte Schürtz häufige Ursachen für kränkelnde Rasenflächen auf den Punkt.

Noch häufiger aber beißt das geliebte Grün aus ganz anderen Gründen ins Gras. Denn unliebsame Konkurrenten, die mit dem Rasen verbissen um den Platz an der Sonne balgen, gibt's gerade im Sommer zuhauf. "Moose und Unkräuter können den Lebensraum von Rasengräsern erheblich einengen", warnt Gerd Schürtz. Schreitet der Hobby-Gärtner gegen ungebetene Gäste wie die gemeine Schafgarbe, Vogelmiere, die Wucherblume oder verschiedene Moosarten nicht ein, wird die ehedem gesunde Grasnarbe langsam aber sicher zerstört. "Auf Dauer vernichtet das Unkraut so jede Rasenfläche, es vermindert ihre Trittfestigkeit und Strapazierfähigkeit", schildert Bayer-Profi Gerd Schütz die traurigen Folgen. Was also ist zu tun?

  • "Im Ansaatjahr drängt ein regelmäßiger Rasenschnitt die gleichzeitig keimenden Unkräuter zurück", gibt Schürtz Tipps zur Überlebenshilfe für Junggräser.
  • "Ab dem zweiten Standjahr kann stärkere Unkrautbildung sehr gut mit geeigneten Produkten wie Hedomat Rasenunkrautfrei beseitigt werden", empfiehlt Schürtz. Den schädlichen Moosen rücke man effektiv mit Cuteryl D-Moosvernichter auf den grünen Pelz, der gleichzeitig das Wachstum der Rasengräser fördere. "Beide Produkte können gemeinsam mit Gießkanne oder Gartenspritze ausgebracht werden", verweist Schürtz auf einen weiteren Vorteil.

Die Behandlung mit Unkraut und Moosvernichter sollte am besten drei bis vier Tage nach einem Rasenschnitt erfolgen. "Zu diesem Zeitpunkt ist bei den Unkräutern genügend Blattmasse für eine ausreichende Wirkstoffaufnahme vorhanden", erklärt der Gartenfreund. Zudem sollten Sie bei der Fitness-Kur fürs Grün auf das Wetter achten – Regennässe innerhalb der ersten zwei Stunden nach Anwendung könnte die Wirkung beeinträchtigen. Letzter Tipp: Größere Lücken im grünen Teppich sollten Sie beizeiten nachsäen, um Unkräuter von vornherein auszuschalten.

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