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Bodewig unterstützt Preis "Soziale Stadt 2002"

(28.3.2001) Der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Kurt Bodewig, erörterte in einem Spitzengespräch mit Vertretern der Sozial- und Wohlfahrtsverbänden aktuelle Fragen des Städte- und Wohnungsbaus. Dazu führte er aus: "Die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in den Städten gehört zu den wichtigen Zielen unserer Wohnungs- und Städtebaupolitik. Deshalb stellt der Bund mit dem neuen Bundesprogramm ‘Die soziale Stadt’ seit 1999 erhebliche Finanzhilfen für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf bereit."

2001 werde der Bund die Mittel für das Programm "Die soziale Stadt" um 50 Prozent auf 150 Millionen Mark aufstocken. Insgesamt fördert das Bundesprogramm seit 1999 210 Maßnahmen in 157 Gemeinden.

Das Programm "Die soziale Stadt" - so Bodewig weiter - lebe von der Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Dabei gehe es um die Kooperation der Akteure im Stadtteil, der Quartiersbevölkerung, der lokalen Initiativen, der freien Träger, der Privatwirtschaft und der Wohnungsunternehmen, der Vereine und Verbände, aber auch um die Unterstützung von Politik und Verwaltung. Das Zusammenwirken auf der Grundlage integrierter Handlungskonzepte solle ein Klima der Zuversicht schaffen und die wirtschaftliche und soziale Lebenssituation der Betroffenen verbessern.

Die Aktivierung von Eigeninitiative, von Selbsthilfepotentialen, die Entwicklung eines gemeinsamen Bewusstseins und die Festigung von nachbarschaftlichen Netzen sind nach Bodewig zentrale Elemente des Programms "Die soziale Stadt". Wie ermutigend die ersten Erfahrungen seien, habe vor kurzem der Wettbewerb "Soziale Stadt 2000" gezeigt.

Bundesminister Bodewig erklärte, der Bund werde den nächsten Preis "Soziale Stadt 2002" finanziell unterstützen, um auch in Zukunft gute Beispiele für die Umsetzung des neuen Politikansatzes der Sozialen Stadt auszuzeichnen und der Öffentlichkeit vorzustellen. Zugleich kündigte der Minister an, die mit Sozial- und Wohlfahrtsverbänden begonnenen Gespräche zur sozialen Stadtteilentwicklung fortzusetzen.

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