Baulinks > Immobilien / Baufinanzierung > Grunderwerbsteuer

Immobilien-Magazin: Grunderwerbsteuer

Vorbemerkung: Die Grunderwerbsteuer ist eine Steuer, die beim Erwerb einer Immo­bi­lie anfällt. Ihre Höhe bemisst sich am Preis der Immo­bilie. Sie erzielte 2018 ein Auf­kom­men von etwa 14 Mrd. Euro, das den Bundesländern zufließt. Seit 2006 können die Bundesländer die Höhe des Steuersatzes selbst bestimmen, davor galt ein bundesweit einheitlicher Satz von 3,5%. Seitdem haben fast alle Bundesländer - Ausnahmen sind Bayern und Sachsen - den Steuersatz erhöht, teilweise mehrfach. Am höchsten ist der Satz derzeit in Brandenburg, NRW, dem Saarland, Schleswig-Holstein und Thü­rin­gen. Hier liegt er bei 6,5% - siehe dazu auch Grafik aus dem Beitrag „13 Mrd. Euro Grund­er­werb­steuer allein 2016 und Optionen zur Reform der Grunderwerbsteuer“ vom 23.10.2017 : mit der „Marktent­wick­lung Wärmeerzeuger 2008-2018“ (Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW)):
Erhöhungen der Grunderwerbsteuer seit 2007

redaktionelle Beiträge zur Grunderwerbsteuer

ifo: „Grunderwerbsteuer belastet insbesondere den VERkäufer!“ (Bauletter vom 25.8.2019)
Obwohl die Grunderwerbsteuer von den Käufern einer Immobilie zu zahlen ist, sind es vor allem die Verkäufer, die die Last der Steuer effektiv tragen - zu dieser Erkenntnis kommt eine neue Studie des ifo Instituts. weiter lesen

Verdreifachung der Einnahmen durch Grunderwerbsteuern seit 2009 (5.2.2019)
Die Einnahmen der Länder durch die Grunderwerbsteuer (GrESt) sind 2018 auf einen neuen Rekordwert von 14,1 Mrd. Euro geklettert - das ist laut Bundesfinanzministerium ein Anstieg von rund 7% im Vergleich zu 2017. weiter lesen

Potenzial eines Grunderwerbsteuer-Freibetrags (3.2.2019)
Wie sich ein Grunderwerbsteuer-Freibetrag bei den gegebenen Steuer­sät­zen und den jeweiligen Immobilienpreisniveaus in den Regionen auswirken würde, hat LBS Research in Zusammenarbeit mit dem For­schungs­ins­ti­tut Empirica untersucht. weiter lesen

Wiener Modell als Vorbild für bezahlbaren Wohnraum (9.12.2018)
Was tun gegen die akute Wohnungskrise in Europas wachsenden Städ­ten? Wie können Investitionen in bezahlbaren Wohnraum angekurbelt werden? Um Wege aus dem Engpass ging es bei der internationalen Konferenz „Housing for All“. weiter lesen

Haus & Grund fordert: Share Deals begrenzen und Grunderwerbsteuer senken (24.6.2018)
Der Eigentümerverband fordert die Finanzminister der Länder auf, die Steuervermeidung durch Share Deals wirkungsvoll zu begrenzen. Außer­dem sollten die Länder die Mehreinnahmen in Form einer Senkung der Grunderwerbsteuer an die Eigentümer weitergeben. weiter lesen

Verbändebündnis: „Wohnschutzschirm“, damit Deutschland sich nicht arm wohnt (22.4.2018)
Im Wohneigentum steckt eine effektive Chance zur Altersvorsorge - ge­nutzt wird sie in Deutschland allerdings viel zu wenig. Zu diesem Er­geb­nis kommt eine neue Wohnungsbau-Studie, die das Pestel-Institut am 18. April in Berlin vorgestellt hat. weiter lesen

FDP hätte gerne einen Grunderwerbsteuer-Freibetrag (27.3.2018)
Die FDP-Fraktion wünscht sich eine „Trendwende zur Eigentümernation in Deutschland“ und fordert die Einführung eines Freibetrags bei der Grunderwerbsteuer. weiter lesen

13 Mrd. Euro Grunderwerbsteuer allein 2016 und Optionen zur Reform der Grunderwerbsteuer (23.10.2017)
2016 spülte die Grunderwerbsteuer rund 13 Mrd. Euro in die Länderkas­sen - 270% mehr als 2009. Ziel müsste es aber sein, Käufer zu entlas­ten. Damit den Ländern dennoch ihre Einnahmen nicht wegbrechen, sollte die Grunderwerbsteuer gezielt reformiert werden. weiter lesen

BBSR-Studie: Baulandpreise größter Kostentreiber beim Wohnungsbau (24.9.2017)
Zwischen 2011 und 2016 sind die durchschnittlichen Preise für Bauland, das zur Eigenheimbebauung genutzt wird, deutschlandweit um 27% von 129 Euro/m² auf 164 Euro gestiegen. In den Großstädten verteu­er­te sich der Quadratmeter Bauland sogar um 33%. weiter lesen

Studie: „Bedeutung der Grunderwerbsteuer für das Wohnungsangebot“ (24.1.2016)
Die Grunderwerbsteuer hat sich zu einem Kostentreiber für den Woh­nungs­neubau entwickelt. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Bedeutung der Grunderwerbsteuer für das Wohnungsangebot“ die im Januar 2016 ver­öf­fentlicht wurde. weiter lesen

Gefordert: Grundsteuerreform zugunsten einer „Bodensteuer“ (19.10.2015)
Eine Studie mit dem Titel „Mehr Boden für die Grundsteuer“ stellt die von den Finanzministern in Betracht gezogenen Modelle zur Reform der Grund­steuer in Frage. Bis heute weigern sich die Finanzpolitiker gegen den viel­fach geforderten, sich geradezu aufdrängenden Lösungsansatz einer Bodensteuer in Erwägung zu ziehen. weiter lesen

Bauwirtschaft fordert höhere AfA, weniger Grunderwerbsteuer, mehr Bauland (29.9.2015)
Der Vorsitzende der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, Karl-Heinz Schnei­der, glaubt nicht, dass die am 24.9. zwischen der Bundes­kanz­lerin und den Ministerpräsidenten der Länder vereinbarten Maßnahmen zu Unterbringung der vielen Flüchtlinge ausreichen. weiter lesen

Studie „Kostentreiber für den Wohnungsbau“ von 7 Bau- und Immobilienverbänden (26.4.2015)
Bauen wird immer teurer und komplizierter: Um nahezu 40% sind die Kosten beim Neubau von Mehrfamilienhäusern seit 2000 gestiegen. Bei den reinen Baupreisen gab es im gleichen Zeitraum dagegen lediglich einen Anstieg von rund 27%. weiter lesen

Die Grunderwerbsteuer steigt und steigt (15.7.2013)
Die Grunderwerbsteuer erreicht immer schneller immer neue Höhen, wobei sich die Länder, die über den Steuersatz entscheiden, hierbei seit einigen Jahren gegenseitig hochschaukeln. Seit 1996 die damalige Erhöhung der Grunderwerbssteuer mit der staatlichen Eigenheimzulage gegenfinanziert wurde, hat sich der Steuersatz in Einzelfällen bereits mehr als verdrei­facht. weiter lesen

Grundsteuereinnahmen: Plus 27% in den letzten 10 Jahren (21.11.2010)
Zwischen 1999 und 2009 stieg das Aufkommen aus der Grundsteuer um 27 Prozent auf knapp 11 Milliarden Euro. Darauf macht der Eigentümerverband Haus & Grund mit Hinweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes aufmerksam. In den letzten Jahren sind demnach die Einnahmen der Städte und Gemeinden aus der Grundsteuer stärker gestiegen als die Gesamtsteuereinnahmen der Kommunen. weiter lesen

Immobilienbesteuerung stark gestiegen (2.11.2008)
Die finanziellen Belastungen für Haus- und Wohnungseigentümer werden ständig größer. Auf diese Entwicklung weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland hin. Beispielsweise sei das Steueraufkommen von Ländern und Gemeinden aus der Grundsteuer B für bebaute oder bebaubare Grundstücke und Immobilien und der Grunderwerbsteuer seit 1995 um 135 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro im Jahr 2007 gestiegen. Damit wäre das Aufkommen aus der ausschließlich den Kommunen zustehenden Grundsteuer B in diesem Zeitraum um das Zweieinhalbfache gestiegen, das Aufkommen der Länder aus der Grunderwerbsteuer um das Zweifache. weiter lesen

Impressum | Datenschutz © 1997-2019 ARCHmatic - Alfons Oebbeke (Google+, XING, linkedin)
ANZEIGE