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Bodewig: Eigeninitiative und Selbsthilfepotenziale besser nutzen

(9.10.2001) "Die Menschen müssen in ihren Wohnquartieren aktiviert werden. Das gilt für Mieter wie für Wohneigentümer. Das gilt für lokale Vertreter wie für Kirchen und soziale Einrichtungen," sagte Bundesminister Kurt Bodewig auf der Ersten Stadtteilkonferenz in Dormagen zur "Sozialen Stadt". Es müsse eine Bewegung in Gang gesetzt werden, die den Prozess der Stadtteilerneuerung voranbringt.

Das Programm "Die soziale Stadt" sei ein Element der Reformpolitik, welche die Bundesregierung vor drei Jahren eingeleitet habe. Es ziele darauf, den Bürgern in einer Zeit struktureller Umbrüche in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld Sicherheit, Orientierung und Perspektiven zu bieten. Im Gegensatz zur klassischen Städtebauförderung stünden beim Programm "Die soziale Stadt" nicht bauliche Fragen im Vordergrund, sondern die Frage, ob und wie unsere Städte funktionsfähig bleiben. "Hinter dem Programm steht eine neue Förderphilosophie. Es ist darauf angelegt, alle zur Verfügung stehenden Instrumente zur bündeln", sagte Bodewig. "Das fängt auf lokaler Ebene an, geht auf Landesebene weiter und betrifft auch den Bund". Die Bundesregierung stellte den Ländern für die Durchführung des Programms in den Jahren 1999 und 2000 jeweils 100 Millionen Mark zur Verfügung. In diesem Jahr sind es 150 Millionen.

"Noch sind soziale Brennpunkte bei uns die Ausnahme. Aber wir spüren bereits die Folgen eines Veränderungsprozesses", erklärte der Minister. In vielen Stadtteilen verschärften sich die sozialen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Probleme. Viel zu lange sei der öffentliche Raum vernachlässigt worden. Dabei biete gerade die Lebensform Stadt das größte Entwicklungs- und Innovationspotential.

"In Hackenbroich hat man das erkannt", stellte der Minister fest. Dort wolle man die Probleme an der Wurzel packen. Noch sei Dormagen nicht in das Programm "Die soziale Stadt" aufgenommen. Vertreter der Stadt haben aber bereits Kontakt mit dem Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen, Kultur und Sport in Nordrhein-Westfalen aufgenommen, um Voraussetzungen für einen Aufnahmeantrag zu erörtern.

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