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Energieausweis: Wohnraumbeleuchtung wird nicht bilanziert

  • Verbrauch in Privatwohnungen ist gering
  • mit Energiesparlampen noch mehr sparen

(12.11.2006) Wohnen kostet Energie. Wer Geld sparen will, muss auf energieeffiziente Geräte setzen. Dass dies zugleich beiträgt zur Verringerung des CO₂-Ausstoßes und damit zum Klimaschutz, ist ein erwünschter Effekt. Wie energieeffizient Waschmaschine, Trockner oder Kühlschrank arbeiten, darüber informiert das Energielabel: Grün steht für sparsamen Verbrauch, Rot am anderen Ende der Skala für Energieverschwendung. Inzwischen kennzeichnet diese Symbolik auch den Energieverbrauch ganzer Gebäude: im Energieausweis.

Wofür Energie verbraucht wird
Grafik aus dem Beitrag "Wofür Energie verbraucht wird" vom 2.4.2004

Wenn der Energieausweis zur Pflicht wird, soll er Mieter oder Käufer von Wohnungen oder Häusern über den energetischen Zustand des Objektes informieren (siehe auch Beitrag vom 28.10.2006). Schon heute machen freiwillig erworbene Energieausweise die Nebenkosten berechenbar, zukünftig werden die Ausweise die Miet- oder Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen. Die Fördergemeinschaft Gutes Licht (FGL) macht darauf aufmerksam, dass der Energieverbrauch der Beleuchtung für die Energiebilanz von Wohngebäuden nicht relevant ist.

Am gesamten Energieaufwand für die Beleuchtung ist die Lichterzeugung in privaten Haushalten zu einem Fünftel beteiligt. Das ist zwar zu wenig für eine Berücksichtigung im Energieausweis, aber genug, um nachweisbare Einsparungen zu realisieren.

Effiziente Lampen

Großes Einsparpotenzial haben Energiesparlampen. Ausgestattet mit einem Schraubsockel, ersetzen sie heute in vielen Anwendungsfällen die Glühlampe. Ihr zweites Plus ist die lange Lebensdauer - am elektronischen Vorschaltgerät bis zu 15.000 Stunden, 15 Mal länger als eine Glühlampe. Auch Kompaktleuchtstofflampen mit Stecksockel und stabförmige Leuchtstofflampen sind äußerst energieeffizient und langlebig.

Wie viel Licht eine Lampe aus der eingebrachten Energie erzeugt, beschreibt die Lichtausbeute. Sie setzt den Lichtstrom in Lumen (lm) ins Verhältnis zur elektrischen Leistungsaufnahme in Watt (W). Je höher der lm/W-Wert ist, desto energieeffizienter erzeugt eine Lampe ihr Licht. Beispiele (Höchstwerte):

  • Glühlampe 14 lm/W,
  • Halogenlampe 22 lm/W,
  • Energiesparlampe 65 lm/W,
  • Kompaktleuchtstofflampe 87 lm/W,
  • stabförmige Leuchtstofflampe 89 lm/W bei 26 mm Rohrdurchmesser und
  • 104 lm/W bei 16 mm Durchmesser.

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