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Fachmesse Intersolar 2001 zeigt erstmals weltweite Solartechnik

(29.5.2001) Die Intersolar 2001, vom 6. bis 8. Juli zum zweiten Mal in der Solarhauptstadt Freiburg, steht dieses Jahr mehr denn je im Zeichen des internationalen Handels. Die Sonderschau "Weltmarkt Solartechnik" zeigt erstmals ausschließlich exportfähige Produkte für das europäische und außereuropäische Ausland. Sie soll die Transparenz des zunehmend wichtigen Exportsektors und die Kontakte zwischen Anbietern und Multiplikatoren im Solarbereich fördern. "Die Sonderschau Weltmarkt Solartechnik wird als weiterer Schwerpunkt der Intersolar die Attraktivität der Messe für Fachbesucher aus der ganzen Welt steigern", erklärt Gerhard Stryi-Hipp, Geschäftsführer des Deutschen Fachverbandes Solarenergie e.V. (DFS), neben Solar Promotion und Messe Freiburg Mitveranstalter der Sonderschau. Ein halbtägiges Symposium des DFS informiert zudem über den Stand der weltweiten Nutzung der Solartechnik. Die Intersolar ist die größte internationale Spezialmesse für Solartechnik in Deutschland mit begleitendem Fachkongress.

Der Markt für Photovoltaik und Solarthermie erfreut sich seit Jahren wachsender Umsatzzahlen. In den 90er Jahren wuchs der Markt für Solarmodule weltweit um jährlich 15 %, allein im Jahr 2000 um 40 %. Der Markt für verglaste Sonnenkollektoren stieg in Europa in den 90ern um 18 %, im Jahr 2000 um 30 % an. Die Umsätze aller Zell- und Modulhersteller auf der Welt betragen derzeit bei einer jährlich installierten Leistung von 280 Megawatt eine knappe Milliarde Dollar pro Jahr. Damit hat sich die Solarindustrie weltweit endgültig vom Nischendasein verabschiedet. Die wachsende internationale Bedeutung des Solarmarktes gab den Anstoß zur Veranstaltung der Sonderschau "Weltmarkt Solartechnik" auf der Intersolar 2001 in Freiburg.

Die umfassende Darstellung der weltweiten Einsatzmöglichkeiten von Solartechnik macht besonders für Entscheidungsträger, Multiplikatoren und Unternehmen den bisher eher undurchsichtigen Exportmarkt Solartechnik transparent und übersichtlich. Ein Katalog zur Sonderschau mit den im Export engagierten Firmen erleichtert dem interessierten Fachpublikum aus dem In- und Ausland die Suche eines geeigneten Geschäftspartners. "Die Sonderschau versteht sich als Kontaktbörse zwischen Anbietern, Interessenten, Multiplikatoren und Vertretern exportrelevanter Organisationen und fördert damit die Vernetzung der internationalen Solarindustrie", betont Stryi-Hipp.

Vier Schwerpunktthemen werden auf der Sonderschau behandelt: neben solarthermischen Anlagen und netzgekoppelten Photovoltaik-Systemen für den europäischen Markt, stehen solarthermische Anlagen zur solaren Kühlung und Photovoltaik-Inselanlagen für den weltweiten Markt im Mittelpunkt. Während Produkte zu den beiden erstgenannten Themen auch auf dem deutschen Markt gebräuchlich sind, gelten Anlagen zur solaren Kühlung und PV-Inselanlagen, sog. "Solar Home Systems" als typische Produkte für südliche Länder und Entwicklungsländer.

Unter den Ausstellern der Sonderschau befinden sich u.a. die Firmen Würth Solar, Steca, Solar World, die Solar-Fabrik, das Fraunhofer ISE, Suntechnics und EG Solar. Die vorgestellte Produktpalette reicht von PV-Inselanlagen über solarbetriebene Kühlsysteme und Solarkocher bis hin zu Hochtemperaturkollektoren. Die Firma Sunset Energietechnik präsentiert mit dem sog. "Sun Power Roof" ein System, das mittels eines Hochtemperatur-Kollektors solare Wärme, solare Kühlung und aus der überschüssigen Energie sogar Strom erzeugen kann. "Die Anlage eignet sich z.B. für große Bürogebäude oder Shopping Malls in südlichen Ländern, die den Großteil der Energie für die Klimaanlage verbrauchen", erklärt Olaf Fleck, Geschäftsführer von Sunset und Vorstand des DFS. Die energie bau Köln, deren Export-Schwerpunkt in Mittelafrika liegt, zeigt neben PV-Inselsystemen zur Versorgung abgelegener Dörfer, Pumpsysteme zur Trinkwasserversorgung und mobile PV-Systeme zur lokalen Stromversorgung., Dem Geschäftsführer der energie bau Köln Michael Schäfer liegt der "Solar Coach", ein PV-Lernset mit Solarmodul und Messtechnik, besonders am Herzen: "nur mit der Schulung einheimischer Fachkräfte vor Ort wird sich die Solartechnik in Entwicklungsländern durchsetzen können."

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