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"Lights of the Future": Jury zeichnete Lichtquellen mit besonderem Design aus

(27.4.2006) Beim europäischen Design-Wettbewerb "Lights of the Future" stehen Zukunftstrends rund um das Thema Licht im Mittelpunkt. Der Wettbewerb zeichnet energiesparende Leuchten und energieeffiziente Leuchtensysteme mit außergewöhnlichem Design für den Wohn- und erstmals auch den Objektbereich aus. Die Gewinner-Leuchten verbinden Gegensätze miteinander: Design und Funktionalität sowie Komfort und Energieeffizienz. Ausgezeichnet sind insgesamt 17 Produkte und Objekte von 16 Herstellern aus sechs Ländern - und zwar aus Deutschland, Finnland, Italien, Schweiz, Schweden und Österreich.

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Gewinner beim europäischen Design-Wettbewerb "Lights of the Future" (Bild vergrößern)

Prämiert wunden fünf Hänge- und Pendelleuchten von den Herstellern Ateljé Lyktan ab aus Schweden, den beiden deutschen Herstellern Grimmeisen Vertriebs GmbH (siehe auch Meldung Meldung vom 2.5.2006) und Lumex Lichttechnik sowie den beiden Schweizer Herstellern Ribag Licht AG und Lightwave B Flury.

Außergewöhnlich interessant ist das Design und die Ausführung der prämierten Tischleuchten von den Herstellern Industrial Micro Systems aus der Schweiz und Luceplan aus Italien. Der italienische Hersteller Artemide erhält gleich für zwei eingereichte Tischleuchten die begehrte Europäische Auszeichnung "Lights of the Future 2006".

Aus Finnland überzeugte die Jury die Wandleuchte Arctic Sun des Herstellers Artequa Oy ebenso wie die Leuchtenfamilie Asteria der Spectral Gesellschaft für Lichttechnik mbH aus Deutschland.

Die Außenleuchte Millennio von Hess Form + Licht (Deutschland) besticht durch ihr markantes und damit auffallendes Design (siehe auch Meldung vom 19.5.2003). Ein weiteres Highlight unter den ausgezeichneten Objekten ist aber auch eine Stehleuchte des Herstellers Ingo Maurer (Deutschland), die ihrem Namen "Knüller" alle Ehre macht.

Der Hersteller Reggiani S.p.A. Illuminazione aus Italien erhält eine Auszeichnung für seine Einbauleuchte "biSio”, ebenso wie der Hersteller Ludwig Leuchten aus Deutschland für seine Einbauleuchte Nr. 421-388 FC10 (siehe auch Meldung Meldung vom 3.5.2006). Die Hersteller Zweibrüder Optoelectronics aus Deutschland erhalten eine Auszeichnung für den LED Lenser dot.spot und der österreichische Hersteller Zumtobel Staff ergattert eine Auszeichnung für den Kronleuchter VORTEXX chandelier.

Ausschlaggebend für die Prämierung der Produkte waren die fünf Kategorien Innovationsgehalt, Gestalterisches Gesamtkonzept, Leuchtmittel, Materialität und Technische Qualität. Alle ausgezeichneten Objekte verbindet eines: sie benutzen als Leuchtmittel Kompaktleuchtstofflampen mit Stiftsockel, stabförmige Dreibanden-Leuchtstofflampen, Halogen-Metalldampflampen oder LED. Alle Produkte sind zudem schon jetzt auf dem europäischen Markt erhältlich oder stehen kurz vor ihrer Markteinführung.

Lights of the Future bietet auch Nachwuchsdesignern die Möglichkeit ihre Ideen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Die ersten, zweiten und dritten Preise in Höhe von insgesamt 5.000 Euro vergibt die Jury an Objekte, die vor allem durch ihre Realisierbarkeit überzeugen. Nachwuchsdesigner aus Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und der Schweiz erhalten für insgesamt zwölf Prototypen und Modelle von Leuchten und Leuchtensysteme die Auszeichnung. Gewinner des ersten Preises ist die Leuchte Spiralight von Robin Carpenter aus Deutschland. Mit dem zweiten Nachwuchspreis wird die Leuchte Luna von Bettina Wassermann aus Frankreich ausgezeichnet. Der dritte Preis wird gleich zweimal vergeben - für die Leuchte Blattwerk von Henning Bögershausen und die Leuchte L!ight-Me von Sabrina Catrin Meyer, beide aus Deutschland.

Die Preisverleihung von Lights of the Future erfolgte am 24. April 2006 um 14.00 Uhr auf der der Light+Building.

Der Design-Wettbewerb wurde 1999 von der Europäischen Kommission Joint Research Centre (JRC) ins Leben gerufen und wird seit 2004 alleine von der Messe Frankfurt organisiert. Die Europäische Kommission agiert weiterhin als Kooperationspartner und ideeller Träger des Wettbewerbs. Seine Erfahrung in der Organisation und Durchführung von Wettbewerben hat der Rat für Formgebung auch bei Lights of the Future erfolgreich eingebracht.

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