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Moderne Feuerstätten richtig handhaben

(4.11.2006) Moderne Feuerstätten wie Kaminöfen, Heizkamine und Kachelöfen sind für jede Wohnung eine Bereicherung. Sie spenden angenehme Wärme und sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre. Damit eine Feuerstätte jedoch dem Wunsch nach Komfort und den Anforderungen des Umweltschutzes gleichermaßen gerecht werden kann, ist von den Besitzern unbedingt darauf zu achten, dass Gerätetechnik und Brennstoffeinsatz im Einklang stehen. Auf diesen Zusammenhang weist der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. (HKI) in Frankfurt am Main hin.

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Luftzufuhr richtig dosieren!

Einer der häufigsten Fehler besteht in einer falschen Dosierung der Luftzufuhr. Während zu wenig Luft zu Sauerstoffmangel und damit zu einer unvollständigen Verbrennung führt, kann zu viel Luft die Temperatur ungewollt absenken und so den Wirkungsgrad der Feuerstätte reduzieren. Beides führt zu erhöhten Emissionen. Wer es richtig machen möchte, sollte in der Betriebsanleitung fündig werden: Seriöse Hersteller beschreiben in ihren Anleitungen die optimale Einstellung der Luftschieber für den Heizbetrieb. Manche Feuerstätten sind sogar mit speziellen Regeleinrichtungen ausgestattet, die immer für die richtige Einstellung sorgen.

Nur unbehandelte und trockene Brennstoffe verwenden!

Ein weiterer Fehler, der leider immer noch gemacht wird, ist kaum zu entschuldigen: Das Verbrennen von Plastik, lackiertem oder imprägniertem Holz und anderen Abfällen. All diese Materialien gehören unter gar keinen Umständen in die Feuerung, sondern ordnungsgemäß entsorgt. Neben der Umweltbelastung kann die damit verbundene Geruchsbelästigung leicht zu Nachbarschaftsbeschwerden führen. Abgesehen davon schadet ungeeignetes Brennmaterial sowohl der Feuerstätte als auch dem Schornstein.

Zugelassene Brennstoffe sind gut abgelagertes, trockenes Holz sowie Braunkohlen- und Holzbriketts. Holzscheite müssen aber in jedem Fall zwei bis drei Jahre trocken gelagert werden, bevor sie als Brennmaterial zum Einsatz kommen dürfen. Erst danach erreicht das Holz die optimale Restfeuchte von unter 20 Prozent. Denn nur so ist sichergestellt, dass das Holz vollständig und schadstoffarm verbrennt.

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