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Neues Holz auf alten Böden

(8.5.2003) Ob Keller, Dachboden oder alte Garage: Werden kaum genutzte Räume zu Wohn-, Arbeits- oder Hobbyräumen umgestaltet, so schafft vollflächig geklebtes Parkett optimale Funktionalität und ein wohnliches Ambiente. Einige technische Punkte sind bei der Untergrundvorbereitung zu berücksichtigen:

Liegt der alte Nutzboden (Teppich, Linoleum, PVC etc.) bereits verklebt vor, so ist der Untergrund in der Regel auch für vollflächig geklebtes Parkett geeignet. Vorhandene alte Beläge müssen ausgebrochen und der Untergrund für die neue Verlegung vorbereitet werden. Moderne Dispersionsvoranstriche oder -haftbrücken und umweltfreundliche zementöse Spachtelmassen stehen dazu zur Verfügung. Das Parkett kann dann ebenfalls mit umweltfreundlichem Dispersionsleim fest mit dem Untergrund verbunden werden. Der Vorteil dabei: kaum höhere Einbaustärke und somit keine Anschlussprobleme zu anderen Bauteilen.

Liegen rohe oder übermalte Estriche oder glatte Betondecken vor, so kann das Holz ohne weitere Vorarbeiten montiert werden. Auch auf Steinzeug, also Keramikfliesen sowie Marmor oder anderen Natursteinbelägen kann neues Parkett aufgeklebt werden.

Altes Mosaikparkett kann ebenfalls durch ein neues, meist großformatiges Parkett ersetzt werden. Nach dem Ausbrechen ist in der Regel nur ein Überschleifen des Untergrundes notwendig, und das neue Holz kann aufgeklebt werden. Eine Ausnahme bildet hier Mosaikparkett in Bitumenklebstoff, das meist aus den 50er Jahren stammt. Auf Bitumen kann nicht direkt verklebt werden, der schwarze Leim muss vorher entfernt werden!

Kommen zum Wunsch zu Parkett noch Forderungen nach erhöhter Trittschalldämmung, ist auch dieses Problem lösbar. Mit 2 mm dickem Kork, vollflächig aufgeklebt mit Dispersionsleim, werden ausgezeichnete Trittschalldämmwerte erzielt. Auf das Naturprodukt Kork kann wiederum Parkett vollflächig aufgeklebt werden. Hier der Vorteil: Kein Hohlton im Raum bei bester Schallisolation nach unten. In Kellerräumen kann mit der Korkzwischenlage sogar thermisch zusätzlich viel erreicht werden, das heißt der neue Boden wird zusammen mit dem Holz wesentlich "wärmer".

In nicht unterkellerten Räumen ist der Bodenaufbau zu prüfen. Dabei sollte eine ordentliche Dampfbremse vorliegen, damit keine Feuchtigkeit aus dem Erdreich in das Parkett aufsteigen kann. Fehlt eine solche Dämmung, ist diese vor dem Parkett einzubauen. Hierzu stehen flüssige Produkte zur Verfügung. Direkt darauf kann Kork oder Parkett verklebt werden.

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