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AL-KO spürt Klimawandel: "Spürbare Nachfrage nach Bewässerungspumpen"

(18.5.2007) Ob der milde Winter und das warme und trockene  Frühjahr mit Extremwerten von um die 30 Grad bereits Vorboten des  Klimawandels sind oder nur eine Laune von Mutter Natur, ist offen.  Tatsache ist allerdings, dass in diesem Jahr die Gärten ungewöhnlich früh gewässert werden mussten. Nicht nur der Gemüsegarten und der Rasen, auch Obststräucher und sogar junge Gehölze verlangten wegen der anhaltend trockenen Witterung dringend einen erfrischenden Guss. Der Gartengerätehersteller AL-KO aus Kötz in Bayerisch-Schwaben verzeichnete mit dem anhaltenden Hochdruckgebiet "Peggy" im April auch ein Hoch bei der Nachfrage nach Hauswasserwerken und Regenwasserzisternen.

Trinkwasser ist zu schade und zu teuer, um im Garten vergossen zu werden. "Die kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zum Trinkwasser ist die Gartenbewässerung mit Brauchwasser durch das Hauswasserwerk oder den Hauswasserautomaten", sagt Anonio De Filippo, Leiter des Geschäftsbereiches Garten und Hobby bei AL-KO. Der Unterschied: Beim Hauswasserwerk steuert ein Manometer den Druck, im Hauswasserautomat erledigt dies eine elektronische Schaltung. Diese schaltet auch die Pumpe zuverlässig ab, sollte die Zisterne einmal leergepumpt sein. Damit dies nicht allzu oft passiert, hat De Filippo eine Faustregel parat:

Pro Quadratmeter Garten sollte die Zisterne ein Fassungsvermögen von zwei Litern haben. Für 800 Quadratmeter Garten genügt also eine Zisterne mit 1.600 Litern Fassungsvermögen, um längere Trockenzeiten zu überstehen.

De Filippo prognostiziert: "Diese Dürreperioden werden mit dem einsetzenden Klimawandel länger werden. Im Gegenzug dazu gibt es zukünftig vermehrten Starkregen." Weil dieser Schmutz aus der Dachrinne in die Zisterne spült, sollten die Filter am Zulauf und am Wasserwerk regelmäßig gereinigt werden. Außer der Filterreinigung arbeiten Hauswasserwerke und Hauswasserautomaten wartungsfrei. Ihr Zusatznutzen: Neben der Gartenbewässerung liefern diese Geräte auch kostengünstiges Brauchwasser für die WC-Spülung oder Waschmaschine.

Der Klimawandel im Garten ist spürbar

Die starke Nachfrage nach Bewässerungspumpen ist nur ein Teilaspekt des Klimawandels, der sich bereits heute auf den Garten- und Hobbygerätemarkt auswirkt. Auch in anderen Produktbereichen hat der Klimawandel Spuren hinterlassen. So sinke in trockenen Sommern die Nachfrage nach Rasenmähern im unteren Preis- und Qualitätssegment. Die Premiumklasse der Rasenmäher dagegen wird auch in Trockenzeiten gut verkauft. Sie sind mit einer Mulchfunktion ausgestattet, die das Gras fein zerkleinert und in die Grasnabe zurückbläst - ein Indiz dafür, dass ambitionierte Hobbygärtner ihren Rasen natürlich düngen und wässern.

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