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Frostsichere Armaturen verhindern Frostschäden

(22.09.2004) Geplatzte Rohrleitungen und Probleme mit der Trinkwasserversorgung sind alljährlich in der kalten Jahreszeit wieder an der Tagesordnung. Dabei können frostsichere Armaturen nicht nur vor Winterschäden schützen, sondern tun auch etwas in Sachen Trinkwasserqualität. Laut Sanitärhersteller Grohe genügt allerdings ein Großteil der Außenwand- und Gartenventile in Deutschland nicht den Vorschriften der Trinkwasserverordnung - mit möglicherweise fatalen Konsequenzen.

"Leerlauf" trotzt dem Frost

Insbesondere bei Häusern, die nicht unterkellert sind, treten Probleme mit kältebedingten Rohrschäden häufiger auf. Denn hier ist es bei Winteranbruch zumeist nicht möglich, das Rohrstück, das an der Hauswand der Kälte ausgesetzt ist, zu entleeren. Eine frostsichere Armatur, die nach jedem Gebrauch automatisch leer läuft, nimmt es dem Hausbesitzer hingegen ab, rechtzeitig daran denken zu müssen. Und: So gibt es im Garten auch in der "Eiszeit" stets fließendes Wasser.

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Für die Frostsicherheit der Außenarmatur "Eurotec" von Grohe zuständig und an der Oberseite als "Ausbuchtung" erkennbar ist die Rohrbelüftung. Sie sorgt dafür, dass kein Wasser in der Armatur "stehen bleibt". Wird die Armatur nach Gebrauch zugedreht, gibt der Rohrbelüfter automatisch den Zustrom von Luft frei. So kann das in der Armatur stehende Wasser durch den Schlauchanschluss abfließen. Die Armatur "läuft leer".

Schmutzwasser muss draußen bleiben

Ein zweiter Rohrbelüfter - von der Funktion her eigentlich ein "Schlauchbelüfter" - bildet mit dem Rückflussverhinderer im Innern der Armatur zusammen eine Sicherungskombination. Sie schirmt die Trinkwasserversorgung gegen schädliche äußere Einflüsse ab. Weil an Garten- und Außenwandventilen in der Regel auch Schläuche angeschlossen werden, müssen sie laut DIN EN 1717 (auch geregelt in der DIN 1988.4) unbedingt mit Barrieren gegen das Eintreten von Schmutzwasser in die Hausspeisung ausgestattet sein. Der Rohrbelüfter am Schlauchanschluss ist die erste Absicherung, indem er ein Rückfließen aus dem Schlauch zur Entnahmestelle unterbindet; der Rückflussverhinderer bietet zusätzlichen Schutz.

Diese zweistufige Sicherung verhindert das Rückfließen, -drücken oder -saugen von Schmutzwasser in die Trinkwasserleitung. Das Rückfließen wäre besonders gefährlich, wenn zum Beispiel das Ende des Schlauches in einem Gartenteich, Planschbecken oder sonstigen Gewässer liegt.

Mehrfache Absicherung - auch gegen Missbrauch

Obwohl die Normen diese Sicherungskombinationen vorschreiben, entsprechen ihnen in der Praxis nur wenige Anlagen. Wird die Armatur aus einem eigenen Brunnen gespeist, ist das kein Problem. Aber in Verbindung mit der öffentlichen Wasserversorgung, die das Haus in der Regel beliefert, ist besondere Vorsicht geboten.

Zusätzliche Sicherheit im täglichen Umgang gewährleistet die "Eurotec" von Grohe mit einem eigenen Schloss. So ist die Armatur nicht nur vor Kälte, sondern auch vor unerlaubtem Zugriff und Manipulation stets geschützt. Der Schlüssel wird einfach abgezogen, schon kann das Wasser nicht mehr von Unbefugten aufgedreht werden.

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