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Polizeiliche Kriminalstatistik 2012: Einbrecher waren im Dauereinsatz

(20.5.2013) Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich und der Vorsitzende der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder, Niedersachsens Innenminister Boris Pis­torius, haben am 15.5. die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2012 vorgestellt.

Erneut wurden, wie bereits in den beiden Jahren zuvor, auch 2012 weniger als sechs Millionen Straftaten registriert. Gegen­über dem Vorjahr stieg ihre Zahl jedoch geringfügig um 0,1% an (2011: 5.990.679 Straftaten; 2012: 5.997.040 Straftaten). Die Aufklärungsquote lag ebenfalls fast unverändert bei 54,4% (2011: 54,7%).

Erheblich mehr Einbrüche

Der Anstieg der Einbrüche in Deutschland nimmt nicht ab: Die aktuelle PKS für das Jahr 2012 erfasste insgesamt 144.117 Fälle von Wohnungseinbruchdiebstählen. Dies entspricht einem Anstieg von 8,7% ge­genüber dem Vorjahr. Die Aufklärungsquote wiederum liegt bei lediglich 15,7%. Bereits 2011 war die Zahl um gut neun Prozent gestiegen. „Die Anzahl der Einbruchsdelikte ist innerhalb der letzten vier Jahre um mehr als 30% gewachsen. Der drastische Anstieg zeigt, dass man sich nicht in Sicherheit wiegen darf“, kommentiert Dr. Helmut Rieche, Vorsitzender der  Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“, die aktuellen Zahlen.

Einbrecher kommen immer öfter tagsüber

Entgegen dem verbreiteten Irrglauben, Einbrüche würden nur bei Nacht geschehen, erfolgte ein beachtenswerter Teil der Delikte tagsüber - nämlich 61.200. Dies ent­spricht einer Steigerung um 9,5% gegenüber 2011. Vier von zehn Einbrüchen finden damit am Tage statt.

Die aktuelle Einbruch-Bilanz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungs­wirtschaft (GDV) belegt zudem einen weiteren Anstieg der Schadensumme: Im Jahr 2012 kostete ein Einbruch im Durchschnitt 3.300 Euro. Der Gesamtschaden beläuft sich laut GDV auf geschätzte 470 Millionen Euro.

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