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denkmal 2004  - Europäische Messe für Restaurierung, Denkmalpflege und Stadterneuerung (27. bis 30. Oktober 2004)

(17.11.2003) Die "denkmal" in Leipzig will 2004 ihre Erfolgsgeschichte als europäische Leitmesse für Restaurierung, Denkmalpflege und Stadterneuerung fortschreiben. Zur nächsten Veranstaltung vom 27. bis 30. Oktober 2004 erwartet die Messeleitung etwa 450 Aussteller aus ganz Europa und Übersee. Erneut steht die "denkmal" unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Gleichzeitig findet in Leipzig die "Lehm 2004 - 4. Internationale Fachtagung und Fachmesse Lehmbau des Dachverbandes Lehm e.V." statt. Von der Kombination der beiden Veranstaltungen sollen insbesondere Architekten und Handwerker profitieren.

"Die denkmal wird 2004 ihren Ruf als europäisches Mekka für Denkmalpfleger, Restauratoren, Architekten, Planer, Kunsthistoriker, Archäologen, Museologen, Handwerker, Kommunalpolitiker, Investoren, private Bauherren und Denkmaleigentümer festigen", so denkmal-Projektleiterin Ulrike Lange. ´"Bei der nächsten Messe bauen wir das Ausstellungsangebot für Restauratoren aus und bereiten unter anderem gemeinsam mit dem Verband der Restauratoren e.V. (VDR) spezielle Veranstaltungen für diese Spezialisten vor. Außerdem bieten wir ihnen günstige Präsentationsmöglichkeiten an. Um unsere Kompetenz in Sachen Restaurierung auch öffentlich stärker zu betonen, haben wir den Begriff 'Restaurierung' in unseren Messeuntertitel neu aufgenommen. Das wird sich insbesondere auf internationalem Parkett auszahlen", ist Ulrike Lange sich sicher.

Als internationaler Treff der Denkmalpflege und Restaurierung stellt Leipzig einen idealen Ort dar, um einem internationalen Fachpublikum Produkte, Dienstleistungen, Können und Know-how zu präsentieren. "Keine andere Veranstaltung in Europa stellt die Denkmalpflege, Restaurierung und Stadterneuerung so komplex und umfassend dar wie die denkmal", so Ulrike Lange. Spezialisten der Branche finden hier Bau-, Instandsetzungsmaterialien, sowie Baugeräte, Werkzeuge, Maschinen und technische Ausrüstungen. Restauratoren schätzen die Messe wegen ihres Angebotes an Konservierungs- und Restaurierungsmaterialien, Instrumenten und technischen Ausrüstungen sowie der Präsentation von neuen Erhaltungs- und Instandsetzungstechniken, Verfahren und naturwissenschaftlichen Untersuchungsmethoden. Weitere Bereiche der Messe sind das Handwerk in der Denkmalpflege, die Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgütern, die archäologische Denkmalpflege, die Gartendenkmalpflege und Kulturlandschaftspflege sowie die Stadt- und Dorferneuerung. Sicherheitstechnik, Einrichtungen für Gebäudetechnik, EDV, Dokumentation, Inventarisierung ergänzen die Offerte. Ämter, Institutionen, Kammern, Kirchen, Stiftungen, Verbände, Museen, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen nutzen die "denkmal", um ihre Angebote vorzustellen.

  • "Gelungene Symbiose von Ausstellung, Sonderschauen und Fachprogramm"

Ihr Renommee verdankt die "denkmal" nicht zuletzt ihrem internationalem Fachprogramm mit etwa 50 Einzelveranstaltungen. Das bestätigt auch Andrzej Tomaszewski, ehemaliger Generalkonservator von Polen: "Die 'denkmal' ist eine gelungene Symbiose von Ausstellung, Sonderschauen und Fachprogramm. In Europa gibt es nichts Vergleichbares. Besonders freue ich mich über den Stellenwert, den die Ausbildung in der Denkmalpflege auf der Messe genießt", so Tomaszewski.

Zum attraktiven und hochkarätig besetzten Fachprogramm der "denkmal 2004" gehören Tagungen von verschiedenen Organisationen, Verbänden und Institutionen aus Deutschland und Europa. Die Arbeitsgruppe BauForschung/ Restaurierung trifft sich ebenso in Leipzig wie der Arbeitskreis Bautechnik der Landesdenkmalpfleger. Als internationales Leitforum der Branche will die Leipziger Denkmalmesse überdies Impulse und Denkanstöße für Gebiete liefern, wo es noch an tragfähigen allgemeingültigen Antworten mangelt, etwa der Vermarktung von Kulturbauten. So widmen sich Veranstaltungen dem Beziehungsgeflecht von Tourismus und Denkmalpflege sowie der Darstellung geeigneter PR-Konzepte. Im "Forum für Bauherren" erhalten Eigentümer und Nutzer von Denkmalen aus erster Hand Expertenrat zu Bauschäden, geeigneten Baustoffen und rechtlichen Fragen.

  • Ländertage Polen, Russland und Ungarn

Ihre zweite Auflage erleben 2004 die nationalen Ländertage, zu denen dieses Mal Polen, Russland und Ungarn spezielle Präsentationen, Vorträge und Foren vorbereiten. "Die europa- und weltweite Erhaltung des Kulturerbes macht an Ländergrenzen nicht halt, vielmehr ist ein internationaler Erfahrungsaustausch zwingend erforderlich. Mit der 'denkmal' schaffen wir die Plattform dafür", versichert Ulrike Lange. Im Zuge der bevorstehenden EU-Erweiterung werde sich bis Oktober 2004 auch das wirtschaftliche Handlungsfeld spürbar erweitert haben. Die Italiener und Russen haben bisher 500 Quadratmeter reserviert, die Polen 300, die Ungarn 200 sowie die Dänen, Niederländer, Österreicher und Letten zwischen 100 bis 150 Quadratmeter.

Viel Platz räumt die "denkmal" erneut der Jugend ein. Mit Gewerke-Präsentationen will sie die jungen Leute stärker für historische Bauten und die Denkmalpflege begeistern und zugleich Berufsanregungen geben. Darüber hinaus stellen sich Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz DSD), das DSD-Schulprojekt "denkmal aktiv" und UNESCO-Projektschulen vor. Die dritte Messeakademie, zu der Architekturstudenten und junge Absolventen aus ganz Deutschland eingeladen werden, thematisiert den Neubau im historischen Kontext.

  • Goldmedaillen und Preise für hervorragende Leistungen

Traditionsgemäß zeichnen die Leipziger Messe und eine internationale Fachjury wieder zehn Aussteller aus dem In- und Ausland mit "Goldmedaillen für hervorragende Leistungen in der Denkmalpflege" aus. Die Medaillen werden seit der zweiten Denkmalmesse 1996 vergeben und sind als anerkanntes Qualitätssiegel sehr begehrt. Weitere Auszeichnungen, die während der "denkmal" verliehen werden, sind der Denkmalpflegepreis der Handwerkskammer zu Leipzig, der Hieronymos-Lotter-Preis, der Sächsische Staatspreis für Baukultur "Altbaupreis", der Bernhard Remmers Preis und der SIGNAL IDUNA-Preis.

  • Service-Angebot für Komplettstände und ermäßigte Preise bis zum 31. März 2004

Für Komplettstände im Info-Forum Denkmalpflege, auf dem Gemeinschaftsstand für Handwerker und auf dem Gemeinschaftsstand für Restauratoren bietet die Leipziger Messe Full-Service-Pakete zu Sonderkonditionen an, die neben der Grundmiete bereits den Standbau enthalten. Darüber hinaus können alle Aussteller, die sich bis zum 31. März 2004 anmelden, ihren Stand zu ermäßigten Preisen buchen.

Zur letzten "denkmal" strömten Fachleute aus 35 Ländern nach Leipzig, um sich über Neuheiten zu informieren und den internationalen Erfahrungsaustausch zu suchen. Der Besucherbefragung zufolge waren über 90 Prozent der Besucher vom Fach, darunter 40 Prozent selbstständige Unternehmer beziehungsweise Geschäftsführer. Die 414 Aussteller hoben insbesondere die Kompetenz der Besucher hervor. Etwa 32 Prozent der Fachbesucher kamen aus dem Handwerk. 38 Prozent arbeiten als Architekten oder Planer und weitere 15 Prozent als Restauratoren. 68 Prozent der Fachleute wirken an Beschaffungsentscheidungen in ihren Unternehmen mit oder treffen diese eigenständig.

Parallel zur Denkmalmesse findet neben der "Lehm" zum vierten Mal die Kongressmesse "EUREGIA - Regionalentwicklung in Europa" statt. Mit dieser Veranstaltung schafft die Leipziger Messe in Zusammenarbeit mit national und europaweit agierenden Verbänden ein Forum für die Entwicklung der Regionen im geeinten Europa.

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