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Mobile Evakuierungseinheit MEU ergänzt MOBS-System

(13.2.2026) C. M. Heim erweitert das MOBS-System um die mobile Evakuierungseinheit MEU. Das kabellose Funksystem arbeitet auf Mesh-Basis und ist als temporäre Stand-alone-Lösung konzipiert. Die MEU kann zusätzlich in die webbasierte Anwendung MyMOBS eingebunden werden. Nach Herstellerangaben ermöglicht das System eine schnelle Alarmierung sowie lange Batterielaufzeiten im Vergleich zu marktüblichen Lösungen.

Mehr Sicherheit mit der mobilen Evakuierungsanlage von C. M. Heim. (Bild: Heim) 

Einsatzbereiche und rechtlicher Rahmen

Mobile Evakuierungsanlagen erhöhen die Sicherheit bei unterschiedlichen Gefahrenlagen, etwa durch Rauch, Dämpfe, Flüssigkeiten oder Panik. Einsatzbereiche sind unter anderem Großbaustellen ohne feste Stromversorgung, Veranstaltungen, Logistik- und Lagerhallen, Umbau- und Sanierungsprojekte im Bestand sowie Werften.

Nach der Arbeitsstättenrichtlinie ASR A2.2 sind in diesen Bereichen Maßnahmen zur Erkennung, Alarmierung und Bekämpfung von Entstehungsbränden erforderlich. Die mobile Evakuierungseinheit MEU orientiert sich an den Anforderungen der EN 54 und entspricht dem aktuellen Stand der Technik.

Die MEU wird regulatorisch als Funkprodukt und nicht als Bauprodukt in Verkehr gebracht. Dadurch entfallen unter anderem Abnahmen durch Sachverständige, was Planung und Inbetriebnahme vereinfacht und Kosten reduziert.

Aufbau und Funktion

Die Basiseinheit besteht aus Sirene, Blitzleuchte, Handfeuermelder und Erste-Hilfe-Rufknopf. Alle Komponenten sind batteriebetrieben und werden kabellos montiert. Die einzelnen Einheiten kommunizieren selbstständig über ein Mesh-Netzwerk.

Über einen MEU-Adapter wird die Verbindung zur Zentrale OAMplus hergestellt. Im Alarmfall erfolgt automatisch eine Verbindung zur Leitstelle über ein Telefonwählgerät mit zertifiziertem Protokoll. Alternativ ist eine überwachte IP-Anbindung an MyMOBS möglich, inklusive Lageplan, Ortsangabe und Quittierungsfunktion.

Netzwerksicherheit und Reichweite

Die Kommunikation erfolgt über mehrere Frequenzen und Gruppen, um eine stabile Alarmierung auch unter ungünstigen Bedingungen zu gewährleisten. Die integrierte Funkstreckenüberwachung dient dem Sabotageschutz. Die Reichweite beträgt bis zu 1.500 m im freien Feld.

Weitere Informationen können per E-Mail an C.M. Heim angefordert werden.

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