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Freistehendes Einfamilienhaus in Bayern bevorzugt - auch als Gebrauchtimmobilie

(5.8.2003) Auf dem Markt für Wohnimmobilien werden die Unterschiede innerhalb Deutschlands immer deutlicher. Während in wirtschaftsstarken Ballungsräumen des Südens, wie München oder Stuttgart, Wohnungen zur Mangelware gehören, prägen in strukturschwächeren Regionen Leerstände das Bild. Ein Trend zeichnet sich aber in ganz Deutschland ab: Gebrauchte freistehende Einfamilienhäuser stehen in der Käufergunst ganz oben. Bayern bildet hier keine Ausnahme.

Insgesamt bestätigen die aktuellen Umfrageergebnisse im Freistaat die vorherrschende Tendenz zu einem leichten Nachfrage- und Preisrückgang bei Reihenhäusern und Eigentumswohnungen. Dies ist ein Ergebnis des jüngsten LBS-Immobilienbarometers. Dafür wurden die Immobilienexperten der Sparkassen und LBS, in Bayern die Vermittler der Sparkassen-Immobilien-Vermittlungs-Gesellschaft, zu den aktuellen Preisen und Marktentwicklungen in den kommenden Monaten befragt. Inwieweit sich die aktuellen Pläne der Bundesregierung zur Kürzung bzw. Streichung der Wohnungsbauförderung auf das Nachfrageverhalten der Bürger auswirken werden, blieb bei der Umfrage unberücksichtigt und lässt sich derzeit nicht absehen.

"Secondhand" steht hoch im Kurs

Das gebrauchte freistehende Einfamilienhaus ist für die meisten Menschen in Bayern nach wie vor die erste Wahl, während Bauland, Reihenhäuser und Eigentumswohnungen im Bestand nicht ganz so begehrt sind. Ein stärkerer Nachfragerückgang wird für neue Reihenhäuser und Eigentumswohnungen vorhergesagt. Dieser spiegelt die anhaltende Flaute auf dem Immobilienmarkt wider. Die Preise in Bayern sollen insgesamt leicht nachgeben (mit Ausnahme der Ballungsgebiete und der "beliebten" Regionen in Oberbayern).

München unangefochten an der Spitze

Bei den Immobilienpreisen allgemein hat München seinen bundesweiten Spitzenplatz weiter ausgebaut. Laut dem aktuellen bundesweiten LBS-Immobilienpreisspiegel sind hier für neue Reiheneigenheime zwischen 600.000 und 800.000 Euro (der zweite Wert bezieht sich jeweils auf bevorzugte Lagen) hinzublättern; für gebrauchte zwischen 480.000 und 750.000 (häufigster Wert 640.000). Gebrauchte freistehende Eigenheime kosten gar zwischen 850.000 und 1,2 Millionen Euro, am häufigsten rund 900.000. Die Preise für neue Eigentumswohnungen (3-Zimmer-Wohnungen) liegen zwischen 4.000 und 4.500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche (häufigster Wert 4.300) und für gebrauchte zwischen 3.000 und 3.400 (3.300). Bauland kostet in München zwischen 700 und 900 Euro/qm (780). Zum Vergleich:

  • In Frankfurt am Main gibt es Bauland ab 440 bis 1.100 Euro (550);
  • in Düsseldorf ab 250 bis 700 (345) und
  • in Stuttgart ab 400 bis 800 (600).
  • Eine neue Eigentumswohnung bekommt man in Frankfurt zwischen 2.200 und 3.480 Euro (2.350),
  • in Düsseldorf zwischen 2.000 und 4.100 (2.350),
  • in Stuttgart zwischen 1.900 und 4.500 (3.000).

Weitere Preise von neuen Reihenhäusern und (gebrauchten, frei stehenden Eigenheimen) in bayerischen Großstädten:

  • Augsburg 275.000 bis 350.000 Euro (350.000 - 600.000 Euro),
  • Erlangen 275.000 bis 350.000 (330.000 - 475.000),
  • Fürth 275.000 bis 300.000 (350.000 - 450.000),
  • Ingolstadt 300.000 bis 350.000 (350.000 - 500.000),
  • Nürnberg 260.000 bis 360.000 (400.000 - 500.000),
  • Regensburg 250.000 bis 350.000 (250.000 - 500.000) und
  • Würzburg 310.000 bis 400.000 (365.000 - 510.000).

Trotz relativ hoher Bau- und Grundstückspreise liegt Bayern mit einer Wohneigentumsquote von 47,6 Prozent noch im vorderen Drittel Deutschlands. Spitzenreiter ist das Saarland: Hier wohnen 58,1 Prozent der Menschen in den eigenen vier Wänden, während es im "Schlusslicht" Berlin lediglich 11 Prozent sind.

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