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Entrauchungssysteme: Neue EU-Normenverfahren vor dem Abschluss

(13.4.2004) Am 10. März diesen Jahres traf sich das nationale Spiegelgremium im Tagungs- und Informationszentrum der D+H Mechatronic AG in Stapelfeld bei Hamburg, um unter Vorsitz von Dipl.-Ing. Maik Schmees, Leiter Produkttechnik bei D+H und Mitglied der EU-Expertengruppe, die abschließenden Fragen zur Umsetzung der neuen EU-Normen für Energieversorgungen von Entrauchungssystemen zu diskutieren. Eines der wichtigsten Ergebnisse dürfte die künftige Aufwertung des CE-Zeichens durch obligatorische externe Prüfverfahren sein.

Im Rahmen der Harmonisierung der europäischen Richtlinien für den vorbeugenden Brandschutz werden derzeit die Anforderungen und Prüfmethoden für die Steuereinrichtungen (DIN 12101-9) und die Energieversorgungen (DIN 12101-10) für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen in der Arbeitsgruppe WG 7 des Europäischen Komitees für Normung (CEN) festgelegt. Hier engagiert sich die D+H Mechatronic AG als einer der führenden Anbieter von elektrischen RWA-Systemen nicht nur hinsichtlich der Entwicklung neuer Produkte und Systemlösungen, sondern auch durch langjährige Mitarbeit in den entsprechenden nationalen und internationalen Arbeitsgruppen und Gremien.

  • Für die DIN EN 12101-9 (Steuereinrichtungen) sind die Diskussionen auf europäischer Ebene fast beendet; Ende April 2004 findet die letzte Sitzung in London statt, auf der die WG 7 den jetzigen Entwurf zur ersten Umfrage freigibt. Am 29. März tagte das nationale Spiegelgremium AG 00.35.00.07 beim ZVEI, Frankfurt, um die letzten wesentlichen Anmerkungen zu formulieren und den deutschen Experten in der Arbeitsgruppe WG 7 die Freigabe für die erste öffentliche Umfrage zu erteilen.
  • Die DIN EN 12101-10 (Energieversorgungen) ist bereits in der ersten Umfrage, die Einspruchsfrist endete am 31. Januar dieses Jahres, am 10. März fand die Einspruchsverhandlung statt. Dabei wurde dem Hauptausschuss einstimmig die Annahme der Norm empfohlen, allerdings unter der Voraussetzung, dass zusätzliche Anforderungen für 230V/400V-Systeme aufgenommen werden.

Architekten, Planer und Verarbeiter können sich laut Maik Schmees künftig darauf verlassen, dass die hohen Anforderungen der deutschen Normen auch auf europäischer Ebene durchgesetzt werden. "Die Hersteller von RWA-Systemen werden sich allerdings auf verschärfte Anforderungen bei der Vergabe der CE-Kennzeichen einstellen müssen," erläutert Schmees. In Zukunft sind Prüfungen durch unabhängige Institute Pflicht. Schmees: "Das CE-Zeichen wird den Charakter eines echten Gütesiegels erhalten und damit deutlich mehr Transparenz und Sicherheit bieten."

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