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Moderner Kronleuchter mit Systembewusstsein für stilvolles Ambiente

(28.7.2011) Das „Restaurant Schloss Wannsee“, 1896 von Wilhelm Schuffenhauer als Fachwerkvilla erbaut, zählte einst zu den größten Ausflugslokalen an der Havel.

Zu der als Restaurant genutzten Villa gehörten mehrere Tanz- und Kegelhallen, ein Bootshaus, ein Küchenhaus mit Eiskeller sowie Stallungen – ein idyllisches Ensemble mit Blick auf die schon damals überaus beliebte „Badewanne“ der Berliner. Die Anlage mit ihren zum Teil verfallenen Gebäuden wurde bis 2010 umfassend und denkmalgerecht saniert, sie dient heute der Landesbank Berlin (LBB) als Konferenz- und Veranstaltungszentrum.

Im Erdgeschoss der Villa ist der alte Glanz der beiden repräsentativen Säle mit Parkett und Kassettendecken wieder hergestellt. Sie bieten für Vortragsveranstaltungen, Stehempfänge oder Bankette einen stilvollen Rahmen. Auch das Lichtkonzept trägt dem historischen Charakter der Säle Rechnung. Nach Maßgabe des Denkmalschutzes sollte wie im ursprünglichen Zustand jedes Deckenfeld mit einer Leuchte ausgestattet werden, die das festliche Ambiente unterstreichen - in ihrer Wirkung ähnlich prunkvoll wie die früheren Kronleuchter.

Gefragt war ein Leuchtkörper, der ein gewisses Volumen besitzt, ohne zu stark aufzutragen. Die vom Berliner Lichtplaner Stefan Rosenthal gewählte Lösung erfüllt diese Vorgaben anerkannter­maßen: Rosenthal entschied sich für die Leuchte „Stilio“, dem Prototyp eines modernen Kronleuchters. Der Ringleuchter aus gebürstetem, matt vernickeltem Edelstahl und Glas erzeugt alleine schon durch die stark lichtbrechende Wirkung seiner Glasstäbe ein stimmungsvolles Ambiente.

Für die Villa am Wannsee wurden die Vorstellungen des Lichtplaners vorab visualisiert - also die Leuchten als Fotomontage im Saal „installiert“, so dass sich die Architekten bereits im Vorfeld von ihrer Wirkung überzeugen konnten.

Der besonderer Charakterzug der Leuchte ist, dass sie sich individuell der Raumsituation anpassen und gestalten lässt. Für die Renovierung der Villa wurde sie als einfacher und für die Saalmitte zudem als doppelter Ringleuchter gefertigt. Die niedrige Raumhöhe konnte ausgeglichen werden, da die Leuchte im Vergleich zu einem klassischen Kronleuchter kompakter ist, sich zurücknimmt und dadurch Ruhe in den Raum bringt.

Die Leuchten-Serie Stilio wurde von dem Düsseldorfer Lichtdesigner Daniel Klages entwickelt. Sie wird in der Manufaktur von Dinnebier Licht in Wuppertal nach traditioneller Handwerkskunst hergestellt. Mit verschiede­nen Formen und Oberflächen, matt oder glänzend, ergeben sich unzählige Gestaltungsmöglichkeiten für repräsentative Räume. „Wir haben den Kronleuchter quasi neu erfunden, denn Stilio verbindet festliches Licht erstmals mit einem Systemgedanken: Ein und dasselbe Grundelement lässt sich wie bei einer Perlenkette spielerisch aneinanderreihen. Der neue Leuchter schlägt souverän die Brücke von klassischer Formgebung zu moderner Lichttechnik“, erläutert Klages. Denn die Stilio inszeniert Räume auf energieeffiziente Art und Weise: Alternativ zu Halogenlampen harmoniert sie auch mit LED-Technik. Der Clou: Die Anordnung der Glasstäbe erzeugt ein festliches Licht, ohne zu blenden, denn sie sind so gestaffelt, dass man nie direkt ins Licht blickt.

Der moderne Kronleuchter lässt sich überall dort einsetzen, wo glanzvolles Licht gefragt ist - etwa in Hotels, Restaurants und anderen stilvollen Räumen. Er schafft sowohl in klassischem als auch modernem Ambiente eine strahlende Atmosphäre. In gestaffelter Version ist Stilio in diversen Standardgrößen erhältlich – die ideale Voraussetzung, um zum Beispiel großzügige Eingangshallen oder Treppenhäuser zu inszenieren. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Varianten als Pendel-, Wand- und Tischleuchten.

Weitere Informationen zur Leuchten-Serie Stilio können per E-Mail an Licht im Raum angefordert werden.

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