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Bodenbelagsindustrie bekennt sich zum nachhaltigen Bauen

(25.1.2014) Wie kaum eine andere Branche setzt sich die Bodenbelagsindustrie für mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen ein - so das Fazit des Instituts Bauen und Umwelt (IBU) im Rückblick auf die Domotex 2014. Zu dieser Einschätzung wird u.a. beigetra­gen haben, dass IBU-Geschäftsführer Dr.-Ing. Burkhart Lehmann während der Messe­tage an verschiedene Unternehmen und Herstellergruppierungen aus der Bodenbelags­branche Umwelt-Produktdeklarationen (englisch: Environmental Product Declarations, kurz EPDs) überreicht hat.


EPD-Verleihung an das Europäische Institut für elastische Fußbodenbeläge (ERFMI) auf der Sonderschaufläche innovations@DOMOTEX; v.l.n.r: Bob Smith, James Halstead; Feliks Bezati, Tarkett; Ortwin Top, itec; Ton Pluijmert, ERFMI; Dr. Mario Kröger, nora systems; Fred Seifert, Forbo; Dr. Burkhart Lehmann, IBU; Harro Hoseus, Amorim, Steve Mulholland, James Halstead (Bild vergrößern)


ERFMI – Homogeneous polyvinyl chloride floor coverings according to EN 649 and ISO 10581 (PDF-Download, weitere Boden­belags-EPDs)
     

Den Auftakt bildete die Verleihung von neun Branchen-Durch­schnitts-EPDs für Linoleum-, Elastomer-, Polyvinyl- und Kork-Bodenbeläge an den Geschäftsführer des Europäischen Insti­tuts für elastische Fußbodenbeläge (European Resilient Floo­ring Manufacturers' Institute, ERFMI) Ton Pluijmert sowie Un­ternehmensvertreter der an der EPD-Erstellung beteiligten Her­stellerfirmen (siehe Bild oben).

Ein Siebtel aller EPDs betreffen Bodenbeläge

„Der Markt verlangt immer mehr nach nachhaltiger Bauweise. Die Mitgliedsunternehmen und -Verbände des IBU haben das längst erkannt. Vorneweg die Bodenbelagsindustrie“, so Leh­mann. Von den seit Auflegung des IBU-Programms im Jahr 2004 insgesamt erstellten rund 650 EPDs sei knapp ein Sieb­tel der Bodenbelagsindustrie zuzuordnen. Zu den Vorreitern in Sachen Nachhaltigkeit gehörten neben dem ERFMI auch ...

Wie das ERFMI verfügten auch der EPLF und die GUT über eigene Branchen-EPDs, die derzeit an die im Frühjahr 2012 europaweit eingeführte CEN-Norm EN 15804 ange­passt würden. Zudem unterstütze die GUT ihre Mitglieder mit speziellen Serviceleis­tungen bei der Erstellung spezifischer Firmen-EPDs, von deren Möglichkeit mehr und mehr Hersteller Gebrauch machten, um sich gegenüber den Branchendurchschnitts­werten abzuheben. „Mit der EPD-Erstellung geht dann in der Regel auch eine weitere Optimierung der Produkte unter Umweltaspekten einher“, so der IBU-Geschäftsführer.

„EPDs bewerten nicht, ob ein Produkt gut oder schlecht ist“, erklärte Burkhart Leh­mann noch einmal in Hannover. „Vielmehr stellen sie Umweltwirkungen eines Produkts transparent, unabhängig und nachvollziehbar dar.“ Denn sie enthielten von unabhän­gigen Dritten geprüfte und vergleichbare Informationen. Dank dieser Deklarationen könnten Planer, Architekten und Bauherren privater oder öffentlicher Bauten bewusst entscheiden, wie nachhaltig ihr Gebäude am Ende sein solle. Der jeweiligen EPD könn­ten sie entnehmen, welche Anteile an der gesamten Umweltbelastung eines Gebäu­des, einem einzelnen Produkt oder einer Produktgruppe zuzuordnen seien.

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