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Vollflächige Klebung von Parkett im Visier: Initiative Parkett im Klebeverbund, pik, gegründet

(23.11.2001) 20 Unternehmen der Parkett- und bauchemischen Industrie aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz haben mit Wirkung zum 30. August 2001 die Initiative Parkett im Klebeverbund, pik, gegründet. Ziel der Interessengemeinschaft ist es, die technischen und gestalterischen Vorzüge der klassischen Verlegetechnik - dem vollflächigen Kleben von Parkett - aufzuzeigen. Ins Gespräch kommen möchte pik dabei nicht nur mit Handwerk und Handel, sondern auch mit Architekten sowie Bauherren und Modernisierern.

  • Aus der Chemie-Industrie beteiligen sich die Unternehmen Ardex, Bona, Bostik-Findley, Collano, Henkel Bautechnik, Kiesel, Schönox, Sika, Stauf, Uzin und Wakol.
  • Die Parkett-Industrie ist vertreten durch Bauwerk, Höhns, Lorenz, Margaritelli, Plessmann, Reinlein, Jaso, Stöckl und Weitzer.

Insgesamt weist der Parkettverbrauch in Mitteleuropa trotz eines rückläufigen Neubaumarktes kontinuierliche Steigerungen auf. Angesichts der Entwicklung unterschiedlicher Verlegetechniken wie schwimmend oder klickend verlegtem Parkett, musste der geklebte Holzboden jedoch Marktanteile abgeben. So hat die schwimmende Verlegung zwischen 1990 und 2000 von rund 30 Millionen auf über 50 Millionen Quadratmeter zugenommen. Die vollflächige Klebung von Parkett hingegen stieg in diesem Zeitraum von etwa 15 Millionen auf circa 25 bis 30 Millionen Quadratmeter an.

Die Zukunftsaussichten des Holzbodens im Wettbewerb mit anderen Materialien sind weiterhin gut. Aus gutem Grund: Parkett erfüllt die Anforderungen an einen modernen Fußbodenbelag, denn es bietet individuelle, komfortable und ökologische Vorzüge. Bei der Wahl der Verlegetechnik bietet sich das vollflächige Kleben unter anderem dann an, wenn der Designaspekt groß geschrieben wird. Die individuelle Gestaltung mit Intarsien, Friesen oder die Kombination von Holz und Stein sowie die unterschiedlicher Hölzer ist ohne vollflächige Klebung nicht denkbar. Das Verlegeverfahren sorgt für eine einwandfreie Optik selbst bei komplizierten Grundrissen und der Verlegung durch mehrere Räume. Erhöhten Wohnkomfort bietet ein verbesserter Raumschall; darüber hinaus verhindert das Kleben von Parkett das Federn, Vibrieren oder Nachgeben des Bodens beim Begehen. Hinzu kommen weitere positive Werkstoffeigenschaften des Holzbelags wie ein antistatisches und feuchtigkeitsausgleichendes Verhalten.

Aus bauphysikalischer Sicht gewährleistet das vollflächige Kleben nicht zuletzt einen geringen Wärmedurchlasswiderstand - ein wichtiger Vorteil für die Kombination mit einer Fußbodenheizung. Dieser Aspekt gewinnt immer stärker an Bedeutung, da nach Angaben des Bundesverbandes Flächenheizung e.V. in Hagen bereits im Jahr 2000 die Hälfte aller neugebauten und selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland mit einem entsprechenden Niedertemperaturheizsystem zur Vollbeheizung ausgestattet wurden. Tendenz: steigend.

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