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Hochwertige Parkettarten auf dem Vormarsch: Parkett und Fußbodenheizung - gut kombinierbar

(28.1.2002) Seit Mitte der 80er Jahre verlangen Bauherren und Modernisierer zunehmend glatte Böden für ihr Eigenheim. Vor allem Parkett ist in vielen Neubauten inzwischen zum Standard geworden: Wurden 1985 noch 4,96 Millionen Quadratmeter Parkett in Deutschland abgesetzt, waren es Ende 2000 bereits rund 24 Millionen Quadratmeter. Dabei sind seit 2001 verstärkt hochwertige Parkettarten gefragt. Dem Bedürfnis nach gehobenen Bodenbelägen entspricht Parkett als stilvolles Unikat wie kein anderer Bodenbelag. Umso angenehmer, wenn der Fußboden aus Holz zugleich Wärmeträger einer Fußbodenheizung ist.

Parkettboden mit Fußbodenheizung
Kombiniert mit einer Fußbodenheizung, gewinnt Parkett zusätzlich an Behaglichkeit. Bei der Realisierung des Komfort-Bodens ist eine sorgfältige Planung und fachgerechte Ausführung der Heizungskonstruktion, des Estrichs und der Parkettarbeiten unerlässlich.

Die Vorzüge einer Flächenheizung wissen Eigenheimbesitzer zu schätzen: Sie sind sparsam im Verbrauch, hygienisch, pflegeleicht und unsichtbar, was der Gestaltungsfreiheit besonders entgegenkommt. Ein solcher Komfort-Boden lässt sich problemlos realisieren, wie die Föderation der Europäischen Parkett-Industrie FEP betont. Laut einer Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Braunschweig, eignen sich Parkettfußböden gut für die Verlegung auf einer Fußbodenheizung. Wichtig dabei ist, den späteren Bodenbelag bereits in der Planungsphase des Heizsystems zu berücksichtigen, um etwa erforderliche Anschlusshöhen einzuhalten. Entscheidend ist beispielsweise der Wärmedurchlasswiderstand des Belags, von ihm hängt die zu wählende Vorlauftemperatur ab, die höchstens 55° C betragen sollte. Auch der Abstand der Heizrohre ist auf maximal 30 cm begrenzt. Eine sorgfältige Ausführung der Heizungskonstruktion, des Estrichs und der Parkettarbeiten sind unerlässlich.

Darüber hinaus ist auf die Holzfeuchte des Parketts zu achten. Maßstab sind hier normengerechte Mittelwerte, die bei der Verlegung nicht überschritten werden dürfen. Wird dann während der Heizperiode auf ein gesundes Raumklima geachtet - bei einer Raumtemperatur von 20° bis 22° C liegt die optimale Luftfeuchte bei 50 bis 60 Prozent - ist das Wohlbefinden von Mensch und Parkett gesichert.

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