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Altes Parkett in neuem Glanz: Sanierung von vollflächig geklebten Holzfußböden

(22.2.2002) Altbewährt und zeitlos im Design - das zeichnet Parkettböden aus. Als gestalterischer Blickfang verleihen sie Räumen ein einzigartiges Ambiente. Holz liegt im Trend. Doch gerade bei sehr alten Holzböden hinterlässt die Zeit ihre Spuren: Sie knarren, haben Risse und Dellen oder weisen Laufspuren auf. Doch diese Schäden lassen sich nach Aussage der Initiative Parkett im Klebeverbund, pik, bei geklebtem Parkett leicht beseitigen.

Bevor eine Überarbeitung des Bodenbelages in Angriff genommen werden kann, gilt es, der Ursache auf den Grund zu gehen. So muss geklärt werden, ob eine Altbeschichtung vorhanden ist, ob der Holzfußboden intakt ist, ob es Schäden oder Verfärbungen gibt. Reicht ein leichtes Anschleifen oder ein Mattschleifen der Oberfläche, oder muss die gesamte Beschichtung bis auf das rohe Holz entfernt werden?

Bei jeder Sanierung muss die Holzstärke über der Feder berücksichtigt werden. Diese kann zwischen 2,5 und sechs Millimeter schwanken. Um ein Durchschleifen der Deckschicht bei Fertigparkett zu vermeiden, wird zuvor am Rand oder einer wenig sichtbaren Stelle eine Probe entnommen. Beim Abschleifen werden etwa bis zu sieben Zehntel Millimeter abgetragen.

  • So kann ein Mehrschichtprodukt mit vier Millimeter Nutzholzstärke in der Regel mindestens zwei- bis drei Mal geschliffen werden. Geht man von einer durchschnittlichen Haltbarkeitsdauer der Oberfläche von 10 bis 15 Jahren aus, können Parkettböden mindestens 40 Jahre lang ihren Zweck erfüllen. Vollflächig geklebte Fertigparkettelemente können darüber hinaus lokal - nur am Schadensort - ersetzt werden, ohne dass ein Schleifen und eine Oberflächenbehandlung des gesamten Parketts zwingend notwendig sind.
  • Mosaik- und Massivparkett ohne Nut- und Federverbindung können sechs bis zehn Millimeter dick sein. Mehrfach abgeschliffen und neu versiegelt, ist massives, geklebtes Parkett (auch mehrschichtig) mit einer Nutzstärke von mehr als sechs Millimeter nicht selten über Generationen in Gebrauch.

Handelt es sich um eine intakte Öl- oder Wachsbeschichtung, reicht meistens eine gründliche Reinigung und ein leichtes Anschleifen der Oberfläche aus. Sind allerdings dicke Wachsschichten vorhanden, muss das Wachs mit einer Ziehklinge abgeschabt werden, da das Schleifpapier durch Wachs rasch verklebt und in seiner Schleifwirkung nachlässt. Bei einer Überarbeitung der intakten versiegelten Beschichtung sollte die Oberfläche grundgereinigt, komplett mattgeschliffen und danach wieder versiegelt werden. Erst dann ist die Sanierung beendet und das Parkett erscheint wie neu.

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